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Antonius der Große

 

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Der heilige Antonius, Seitenflügel des ersten Schaubilds des Isenheimer Altars

Antonius der Große (* angeblich 251; † 356) war ein christlicher ägyptischer Mönch, Asket und Einsiedler. Er wird auch Antonius der Einsiedler, Antonius Eremita oder Antonius Abbas, „Vater der Mönche“ genannt.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Das Leben des heiligen Antonius
  • 2 Schriftliche Überlieferungen
  • 3 Bedeutung und Wirkung
    • 3.1 Kirchengeschichte
    • 3.2 Kunst
      • 3.2.1 Ikonographie
      • 3.2.2 Die Versuchungen des heiligen Antonius und ihre Rezeption in Kunst und Literatur
    • 3.3 Gedenktag
    • 3.4 Sonstiges
  • 4 Literatur
    • 4.1 Quellen
    • 4.2 Sekundärliteratur
  • 5 Weblinks
  • 6 Einzelnachweise

Das Leben des heiligen Antonius

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Antoniuskloster in Ägypten

Das Leben des Antonius ist in der Vita Antonii (bald nach 356) des Athanasius (um 300–373), des Bischofs von Alexandria, überliefert. Sein Tod wird in der von Hieronymus fortgesetzten Chronik des Eusebius von Caesarea für das Jahr 356 verzeichnet. Da er laut der Vita Antonii rund 105 Jahre alt wurde, wird sein Geburtsjahr meist in das Jahr 251 gesetzt. Antonius wurde im Dorf Kome nahe dem mittelägyptischen Herakleopolis (heute Qiman al-'Arûs im Gouvernement al-Fayyum) als Sohn wohlhabender christlicher Bauern geboren. Als er etwa zwanzig Jahre alt war, starben seine Eltern. In der Kirche hörte er das Bibelwort: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ (Mt 19,21 EU)

Nachdem er seinen Besitz verschenkt und seine jüngere Schwester in die Obhut einer Gemeinschaft geweihter Jungfrauen gegeben hatte, zog er sich in die Einsamkeit zurück, zuerst in eine Hütte in der Nähe seines Dorfes, später in eine alte Grabkammer. Ein Freund versorgte ihn mit Nahrung und fand ihn dort eines Tages bewusstlos. Nach seiner Genesung zog er 286 weiter in ein verlassenes Kastell am östlichen Nilufer am Rand der Wüste, wo er 20 Jahre lang lebte. Als seine Anhänger die Tür aufbrachen, fanden sie Antonius unversehrt und bei guter körperlicher und geistiger Gesundheit vor. Seine letzten Lebensjahrzehnte verbrachte er, wohl von 312 an, in der arabischen Wüste am Berg Kolzim oberhalb des heutigen Ortes Zafarana in Sichtweite des Golfs von Sues, wo er nach einem langen asketischen Leben 356 starb. Seine Grabstätte blieb unbekannt. Im Jahr 561 wurde das Grab aufgefunden und die Reliquien wurden nach Alexandria und später nach Konstantinopel gebracht.

Während seines langen Wüstenaufenthalts wurde Antonius immer wieder von quälenden Visionen heimgesucht. Der Teufel soll ihm in verschiedener Gestalt erschienen sein, um ihn von seinem asketischen Leben abzubringen. Ob Antonius, wie Athanasios berichtet, tatsächlich seine Einsiedelei verließ und Reisen nach Alexandria unternahm, um den Märtyrern beizustehen oder bei den arianischen Streitigkeiten einzugreifen, ist historisch nicht nachgewiesen. Antonius wurde wegen seines energischen Widerstandes gegen die ihm auferlegten Versuchungen als Mann Gottes (theios aner) verehrt. Zahlreiche Verehrer, die ihn in der Wüste in seiner Einsiedelei aufsuchten, beeindruckte er durch Wunderheilungen und Dämonenaustreibungen.

Schriftliche Überlieferungen

Dem laut Athanasius angeblich ungebildeten Antonius werden verschiedene schriftliche Überlieferungen zugeordnet. Insgesamt werden Antonius zwanzig überlieferte Briefe zugeschrieben. Die von Hieronymus (347−420) im 88. Kapitel seiner De viris illustribus, einer Sammlung von 135 Kurzbiografien, bezeugten sieben koptischen Briefe des Antonius in griechischer Übersetzung an Mitbrüder und Klöster zeigen einen philosophisch und theologisch gebildeten, von Origenes' biblischer Theologie beeinflussten Kenner platonischer und gnostischer Tradition. Sie gelten als echt, hatten Wirkung auf Evagrius Ponticus, Johannes Cassianus, Makarios den Ägypter und Dorotheus von Gaza und sind vollständig in Georgisch überliefert. Auch der Brief Über die aufrichtige Reue an Abt Theodor und seine Mönche scheint echt zu sein. Nach Athanasius soll Antonius mit Kaiser Konstantin und dessen Söhnen im Schriftwechsel gestanden haben, wofür es aber ansonsten keine Belege gibt. Auch die unter seinem Namen überlieferte Regel des Antonius gibt vermutlich eher die Ansicht eines Teiles seiner Schüler und Verehrer wieder. Ein zentrales Thema der Antoniusregel ist die Abkehr des Mönches von leiblichen und weltlichen Begierden: „Töte dich täglich selbst ab“.

Eine andere Schriftquelle sind die Apophthegmata Patrum, die Worte der Altväter: Dort sind 38 Vätersprüche des heiligen Antonius überliefert. Die Frage nach der Authentizität dieser Überlieferung aus dem 4. oder 5. Jahrhundert bleibt offen. Bezeichnend für den Mönch Antonius ist seine Geistesgabe der Unterscheidung im Dienste von Tugend und Keuschheit. „Wer in der Wüste sitzt und der Herzensruhe pflegt, ist drei Kämpfen entrissen: Dem Hören, dem Sehen, dem Reden. Er hat nur noch einen Kampf zu führen: den gegen die Unreinheit!“

In der Philokalia ist unter dem Namen „unseres Vaters unter den Heiligen Antonius’ des Großen“ eine Zusammenstellung von 170 Anweisungen über die Gesinnung der Menschen und die rechtschaffene Lebensweise überliefert. Trotz mancher inhaltlicher Anklänge an Antonius–Texte und Athanasius’ Biographie gilt sie als nicht authentisch, sondern als popularphilosophisches Werk eines stoischen Philosophen.

Bedeutung und Wirkung

Kirchengeschichte

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Wallfahrtwimpel aus der Eremitenkirche in Warfhuizen

Antonius gilt als Begründer des christlichen Mönchtums. Er gründete (vielleicht um 305, während der diokletianischen Christenverfolgungen) die ersten Gemeinschaften christlicher Anachoreten, mehr oder weniger lose Zusammenschlüsse von getrennt lebenden Einsiedlern. Dagegen entstanden durch die Initiative des Pachomios (ca. 292–346), eines jüngeren ägyptischen Eremiten, um 320–325 die ersten christlichen Klöster, in denen die Mönche gemeinsam als Koinobiten lebten und arbeiteten.

Die Entstehung des christlichen Mönchtums fällt nicht zufällig mit den Christenverfolgungen von 303 bis 311 unter Diokletian und seinen Nachfolgern zusammen, als viele verfolgte Christen in die Wüste flüchteten, um am Ende der Verfolgungszeit, während der sogenannten konstantinischen Wende (311–313), festzustellen, dass sie bei ihrer Rückkehr von ihrer Familie und ihren Glaubensbrüdern als Feiglinge und Verräter beschimpft wurden. „Fliehe den Bischof und die Frau“ war deshalb die Losung dieser Mönche. Sie vertraten nach dem Ende der Zeit der Verfolgungen die Auffassung eines unblutigen Martyriums, das nicht auf den Hinrichtungsstätten des Römischen Reiches, sondern durch die Abtötung ihrer Bedürfnisse in der Einsamkeit der Wüste erlitten wurde.

Ein französischer Ritter soll um 1070 die Reliquien des Heiligen aus Byzanz nach Frankreich in das Kloster Saint Antoine (bei Grenoble) gebracht haben. Partikel der Reliquien finden sich unter anderen auch in Echternach, Köln (Arm- und Bartreliquie) und Florenz. Die Mönche des Antoniusklosters in Ägypten sind dagegen davon überzeugt, dass sich die sterblichen Überreste des Heiligen immer noch dort befinden, wo er ursprünglich bestattet wurde.

Anlässlich einer Ende des 11. Jahrhunderts auftretenden, Antoniusfeuer genannten Seuche, die man später als Vergiftung durch Mutterkorn identifizierte, suchte man als Heilmittel Zuflucht bei den Reliquien des heiligen Antonius. Der daraufhin gegründete Antoniter-Orden verbreitete sich im Dienste der Krankenpflege während des Mittelalters in ganz Europa. Nach einer Blütezeit im Spätmittelalter erlitt der Orden mit der beginnenden Neuzeit und der aufkommenden Reformation einen Niedergang und erlosch. Der Orden hatte das Recht, das so genannte „Antoniusschwein“ zur Mast im Dorf auf Kosten der Allgemeinheit frei herumlaufen zu lassen. So wurde Antonius der Große im süddeutschen Raum auch bekannt als „Sau“- oder „Fackentoni“, in Westdeutschland als „Swinetünnes“ oder „Ferkes Tünn“. Antonius ist der Schutzpatron der Bauern und ihrer Nutztiere, aber auch der Schweinehirten und Metzger. Zusammen mit den Heiligen Quirinus, Hubertus und Cornelius gehört er zu den „vier heiligen Marschällen“ Gottes.

Kunst

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Tafel mit Szenen aus der Legende des heiligen Antonius (1503) im Lübecker Dom

Ikonographie

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Ikonographische Attribute des heiligen Antonius (Detail einer Darstellung in Murau): Schwein und Glocke

Der heilige Antonius ist auf vielen Gemälden, als Skulptur und auf Ikonen dargestellt, oft zusammen mit Paulus von Theben. Dabei sind – neben dem Motiv der Versuchungen des heiligen Antonius (s.u.) – zwei Darstellungsweisen besonders verbreitet:

  • Antonius als Lehrender mit einer Schriftrolle oder einem Buch, so z.B. auf sieben Ausbeutetalern aus den Jahren 1697 bis 1700, die Jobst Edmund von Brabeck, von 1688 bis 1702 Bischof von Hildesheim, prägen ließ.
  • Antonius als Schutzpatron gegen das so genannte Antoniusfeuer, weshalb der Heilige oft im Feuer stehend abgebildet wird.

Seine ikonographischen Attribute sind das Tau- oder Antoniuskreuz auf seinem Habit, ein Glöckchen, ein Schwein und der T-förmige Stab.

Die Versuchungen des heiligen Antonius und ihre Rezeption in Kunst und Literatur

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Hieronymus Bosch: Die Versuchung des heiligen Antonius, nach 1500
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David Teniers der Jüngere: Versuchung des heiligen Antonius, zweites Drittel des 17. Jahrhunderts

Die Versuchungen des heiligen Antonius werden in der Vita Antonii und in anderen Quellen geschildert. So erscheint ihm in seinen Visionen der Teufel in menschlicher Gestalt, als schwarzer Knabe oder verführerische Frau, um ihn zur Sünde der Unzucht zu verführen, aber auch in Gestalt von dämonischen Bestien, um ihn körperlich zu quälen. Das Thema der Versuchungen und Peinigungen des heiligen Antonius ist ein häufiges Bildmotiv in der abendländischen Kunst. Nach ersten Freskodarstellungen im 10. Jahrhundert kam es in der Buchmalerei und später im Buchdruck des Spätmittelalters zu einer ersten Häufung der Darstellung des Themas. Kurz nach 1500 waren vor allem Hieronymus Bosch (um 1450–1516) in Lissabon (Museu Nacional de Arte Antiga) und Matthias Grünewald (um 1475–1528) in Colmar (Museé d’Unterlinden) prägend. In der neueren Kunst sind die Darstellungen von Max Ernst (1891–1976) und Salvador Dalí (1904–1989), beide 1946 im Rahmen des Bel-Ami-Wettbewerbs entstanden, besonders hervorzuheben. Noch heute lassen sich viele junge Künstler, besonders die vom Surrealismus beeinflussten, vom Leben des heiligen Antonius inspirieren.

Auch in der Literatur wurden die Versuchungen des heiligen Antonius bearbeitet, so zum Beispiel von E. T. A. Hoffmann (1776–1822, Die Elixiere des Teufels, 1815/16). Das bekannteste literarische Werk ist der szenische Roman Die Versuchung des heiligen Antonius (La tentation de Saint Antoine) des französischen Schriftstellers Gustave Flaubert (1821–1880), der über lange Zeit seines literarischen Schaffens das Thema bearbeitet hat, bis im Jahr 1874 die endgültige Version (version définitive) des Romans erschien und in viele Sprachen übersetzt wurde.

In der Musik ist das Werk des deutschen Komponisten Werner Egk (1901–1983) La tentation de Saint Antoine d’après des airs et des vers du 18e siècle für Alt, Streichquartett und Streichorchester (1952; als Ballett 1969) zu nennen. Auch Paul Hindemith (1895–1963) vertonte die Versuchungen des Antonius in seiner Symphonie Mathis der Maler (1934). Im Jahr 2003 hat der US-amerikanische Autor und Regisseur Robert Wilson (geb. 1941) zusammen mit der Sängerin und Komponistin Bernice Johnson Reagon im Londoner Sadler’s Wells Theater die Versuchung des heiligen Antonius als Musical nach den Texten von Gustave Flaubert auf die Bühne gebracht.

Gedenktag

Der Gedenktag des Heiligen am 17. Januar wird in den folgenden Kirchen begangen:

  • orthodoxe Kirchen (daneben auch am 18. Januar)
  • armenische Kirche
  • koptische Kirche
  • syrisch-orthodoxe Kirche
  • römisch-katholische Kirche (Gebotener Gedenktag im Allgemeinen Römischen Kalender)
  • evangelische Kirche in Deutschland (Gedenktag im evangelischen Namenkalender)
  • anglikanische Gemeinschaft (Gedenktag im Common Worship)
  • Evangelical Lutheran Church in America (Gedenktag im Lutheran Worship)

Sonstiges

Als Wetterregel glaubt man für den Antoniustag: „Wenn an Antoni die Luft ist klar, gibt’s bestimmt ein trocken Jahr.“

Literatur

Quellen

  • The Letters of St. Antony the Great, Derwas James Chitty (Übers.), SLG Press, Oxford 1975 (Fairacres Publications 50). ISBN 0-7283-0052-4 (mehrere Auflagen)
  • The Letters of St. Antony: Monasticism and the Making of A Saint, Samuel Rubenson (Neuübers., Kommentar), Fortress Press, Minneapolis 1995 (Studies in Antiquity and Christianity). ISBN 0-8006-2910-8 (Die frühe Fassung des Buches, welche keine Übersetzung der Briefe enthält, ist unter der Sektion Sekundärliteratur angegeben.)
  • Weisung der Väter. Apophthegmata Patrum, auch Gerontikon oder Alphabeticum genannt, Bonifaz Miller (Übers.), Paulinus Verlag, Trier 1998 (4. Aufl.). ISBN 978-3-7902-1406-2.
  • Apophthegmata Patrum (Teil I). Das Alphabetikon – Die alphabetisch-anonyme Reihe, Erich Schweitzer (Übers.), Beuroner Kunstverlag, Beuron, 2010 (Weisungen der Väter 14). ISBN 978-3-87071-261-7.
  • Athanase d’Alexandrie: Vie d’Antoine. Gerhardus J. M. Bartelink (Einl., Text griech., Übers., Anmerkungen, Index), Éditions du Cerf, Paris 1994 (Sources Chrétiennes 400). ISBN 2-204-07676-7.
  • Athanasios (Alexandrinus): Leben des heiligen Antonius (BKV Band 31), Hans Mertel (Übers.), Kösel-Verlag, Kempten & München 1917. (Online in HTML oder RTF).
  • Athanasius: Vita Antonii. Adolf Gottfried (Hg., Einl.), Heinrich Przybila (Übers.), St. Benno, Leipzig 1986, ISBN 3-7462-0054-7; Verlag Styria, Graz 1987, ISBN 3-222-11769-1.

Sekundärliteratur

  • Veit H. Bauer: Das Antonius-Feuer in Kunst und Medizin. Springer-Verlag, Berlin/ Heidelberg/ New York 1973, ISBN 3-540-06593-8.
  • Peter Gemeinhardt: Antonius, der erste Mönch. Leben, Lehre, Legende. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-64658-4.
  • William Harmless: Desert Christians. An Introduction to the Literature of Early Monasticism. University Press Oxford, 2004, ISBN 0-19-516223-4.
  • Karl Heussi: Der Ursprung des Mönchtums. Tübingen 1936.
  • Friedrich Wilhelm Bautz: Antonius der Große. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 1, Bautz, Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1, Sp. 192–193.
  • Bernhard Koch (Hrsg.): Fürchtet den Teufel nicht! Antonius der Große ermutigt zur kühnen Nachfolge Jesu. ReformaZion Media, Rinteln 2009, ISBN 978-3-938972-09-0.
  • Bernhard Koch (Hrsg.): Glaubensvater in der Wüste: Antonius - Vollmächtiger & kühner Streiter Christi. ReformaZion Media, Rinteln 2012, ISBN 978-3-938972-14-4.
  • Michael Philipp (Hrsg.): Schrecken und Lust – Die Versuchung des heiligen Antonius von Hieronymus Bosch bis Max Ernst. Hirmer Verlag, München 2008, ISBN 978-3-7774-3945-7. (Ausstellungskatalog des Bucerius Kunst Forums 9. Feb. bis 18. Mai 2008)
  • Heribert Rosweyde: Vitae Patrum (Migne, Patrologia Latina. lxxiii.). Eine neue kritische Edition und Studie dieser lateinischen Übersetzung: P.H.E. Bertrand, Die Evagriusübersetzung der Vita Antonii: Rezeption – Überlieferung – Edition. Unter besonderer Berücksichtigung der Vitas Patrum-Tradition. Utrecht 2005 (Dissertation)
  • Samuel Rubenson: The Letters of St. Antony: Origenist Theology, Monastic Tradition and the Making of a Saint. (= Bibliotheca historico-ecclesiastica Lundensis. 24). Samuel Rubenson, Lund University Press, Lund 1990, ISBN 91-7966-121-1 (Die späte Fassung dieses Buches, welche eine Neuübersetzung der Briefe enthält, ist oben unter der Sektion Quellen angegeben.)
  • Hans C. Zander: Als die Religion noch nicht langweilig war. Die Geschichte der Wüstenväter. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2002, ISBN 3-462-02982-7.

Weblinks

Bild anzeigen Commons: Antonius der Große – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Bild anzeigen Wikisource: Antonius der Große – Quellen und Volltexte
  • Der Heilige Antonius (Memento vom 25. März 2009 im Internet Archive), kopten.de
  • Deutsche Übersetzung der Antoniusvita von Athanasius von Hans Mertel

Einzelnachweise

  1. a b Eintrag Antonius „der Große“, in: Ökumenisches Heiligenlexikon. Abgerufen am 27. Mai 2016.
  2. Michael Walsh (Hrsg.): Butler's Lives of the Saints. Concise edition, revised and updated. Harper Collins, San Francisco 1991, ISBN 0-06-069299-5.
  3. Vita Antonii, Kap. 1.
  4. PG 40. 999–1066
  5. PL 23. 601-722; hier: 693 (lat.) / 694 (griech.): „Antonius monachus, cujus vitam Athanasius, Alexandrinae urbis episcopus, insigni volumine prosecutus est, misit AEgyptiace ad diversa monasteria Apostolici sensus sermonisque epistolas septem, quae in Graeciam linguam translatae sunt, quarum praecipua est ad Arsenoitas. Floruit sub Constantino et filiis ejus regnantibus. Vixit annos centum quinque.“ („Antonius der Mönch, dessen Leben Athanasius, Bischof der Stadt Alexandrien, in einem angesehenen Buch beschrieb, sandte sieben Briefe in Koptisch an verschiedene Monasterien, Briefe wahrhaft apostolisch in Bedeutung und Sprache, die ins Griechische übersetzt wurden. Unter diesen ist der vorzüglichste An die Arsenoiten. Er wirkte unter der Regierung von Konstantin und dessen Söhnen. Er lebte 105 Jahre.“)
  6. PG 40. 977–1000; Georgischer Text mit koptischen Fragmenten: CSCO 148 (1955), lateinische Übers.: CSCO 149 (1955); engl. Übers.: Derwas James Chitty (siehe Quellen), Samuel Rubenson (siehe Quellen)
  7. PG 40. 1065
  8. PG 40. 1065–79
  9. PG 65.75–88
  10. Irénée Hausherr: Un écrit stoicien sous le nom de Saint Antoine Ermite. In: De doctrina spirituali Christianorum Orientalium quaestiones et scripta. 5,212 ff. Rom 1933.
  11. John Stewart Davenport: German talers, 1700–1800. Hewitt, Galesburg 1958. Dort Katalog-Nr. 5411 bis 5415 (Abbildung).
  12. Peter Gendolla: Phantasien der Askese. Über die Entstehung innerer Bilder am Beispiel der „Versuchung des heiligen Antonius“. Carl Winter, Heidelberg 1991 (= Reihe Siegen. Beiträge zur Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft. Band 99).

 


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