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Syro-Malankarisch Indische Gemeinde -

 

Ansprechpartner:
Pfarrer Santhosh Thomas
Eckenheimer Landstr.326, 60435 Frankfurt (M)-Eckenheim, Telefon: 069- 95196592, Mobile Phone: 017680383083, E-Mail, Homepage

 

Termine

 

Syro-Malankarisch Indische Gemeinde -

Terminhinweise 2015


Jugend+Familientagung: 03.-05.07.2015 in Kirchär.


Pilgerfahrt nach Lourdes im August 2015.


Reunion-Feier am 26. September 2015 in Frankfurt


 




Die Syro-Malankarische Katholische Kirche


Das folgende Schreiben bietet eine kurze Übersicht über die syro-malankarische Kirche aus der apostolischen Zeit an bis zum heutigen Tage. Ihre Geschichte bis zu der historischen Wiedervereinigung mit der römisch-katholischen Kirche unter Erzbischof Geevarghese Mar Ivanios im Jahre 1930 wird in Form einer Zusammenfassung dargestellt. Die Geschichte der Einheitsbewegung (Wiedervereinigungsbewegung) unter der Führung von Mar Ivanios, die Entstehung der heutigen malankarisch-katholischen Kirche und ihr enormes Wachstum während der letzen 83 Jahre (1930-2013) sind hier sehr deutlich und ausführlich behandelt.

Die Malankarische Katholische Kirche wurde 1930 nicht völlig ins Leben gerufen. Mit allen Thomaschristen führt sie ihren Ursprung auf die Verkündigung des heiligen Thomas zurück, eines der zwölf Apostel unseres Herren  Jesus Christus. Die Thomaschristen verstanden sich zum 17.Jahrhundert als Glieder der einen, heiligen, katholische und apostolische Kirche, auch wenn sie zu den Christen in Europa und zum Bischof von Rom kaum Kontakt hatten. Erst die Entwicklungen im 16-17 Jahrhundert führten zu Zersplitterung und Spaltung in der Kirche. Im Jahre 1653 gab es einen Aufstand fast aller Thomaschristen gegen die übermäßige Einmischung der Portugiesen in das Leben der Kirche. Die Portugiesen waren in jenen Tagen die kolonialen Machthaber. Dieser Aufstand ist in dem Geschichte bekannt als „Coonan Cross Oath“ (Koonankreuzeid).

Die syrisch-jakobitische Kirche und die westeuropäischen anglikanischen Kirche- Diese Gruppe verlor ihre volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche und wurde bekannt unter dem Namen Puthenkuttukar(Leute der neuen Loyalität). Die andere Gruppe, die die Mehrheit bildete, wurde bekannt als die Pazhayakuttukar (Leute der alten Loyalität), und sie sind heute  dieSyro-Malabarischen Katholiken. Die Geschichte bezeugt mehrere weitere Spaltungen in der Puthenkur  Gemeinschaft. Eine kleine Gruppe bildete die Kirche von Thozhiyur(1772), eine andere Gruppe wurde die reformierten Jakobiten, die man auch Marthomiten nennt (1889), eine vierte Gruppe sind die malankarischenOrthodoxen (1912) und eine Gruppe vereinte sich wieder mit der katholischen Kirche-die malankarisch-katholische Kirche (1930); die übrigen bildeten eine eigens eingetragenen Gruppe, die Gesellschaft der jakobitisch-syrischen Kirche (2003).

Aber es gab fortwährend Anstrengungen von der Puthenkuttukar und der Pazhayakuuttukar, die verlorene Einheit der Kirche wieder zu gewinnen. Aber keiner diese Versuche war erfolgreich. Im Jahre 1926 traten die Bischöfe des orthodoxen Teils in ökumenische Verhandlungen mit der römisch-katholischen Kirche. Sie beauftragten Bischof Mar Ivanios mit den Verhandlungen zu beginnen. Sie forderten, dass ihre Autonomie erhalten bleiben sollte und dass die Bischöfe das Recht behielten, für ihre Gläubigen zu sorgen, wo immer sie sich befänden. Der hl.Stuhl in Rom war einverstanden, sie in die volle und sichtbare Gemeinschaft aufzunehmen. Ihrerseits stimmen sie zu, den Papst, den Nachfolger des heiligen Petrus anzuerkennen, wie er im Rom des ersten Jahrtausends gesehen wurde. Als Ergebnis der Verhandlungen entstanden eine gegenseitige Anerkennung und Annahme. Der orthodoxe Teil wurde so in die katholische Gemeinschaft als eine Kirche sui juris aufgenommen, d.h als eigenständige Kirche. Auf diese Weise wurde die verlorene volle Einheit von 1653 im Jahre 1930 durch die historische Wiedervereinigung wiederhergestellt. Ein neues Tor war aufgestoßen worden für alle jene, die sich danach sehnten, in die sichtbare und volle katholische Gemeinschaft einzutreten. Natürlich werden alle Teilnehmer an den Verhandlungen in jenen Tagen von der damaligen Lehre der Kirche bestimmt.

Die wiedervereinigte Gruppe bildete sich heraus als eine lebendige christliche Gemeinschaft. Sie wurde eine dynamisch missionarische Kirche. Sie hat ihren eigenen Teil beigesteuert zu einer integreren menschlichen Entwicklung der Menschen in diesem Teil des Erdballs. Es gab im Zuge der Wiedervereinigung eine gegenseitige Bereicherung von römisch-katholischer und malankarischer Kirche. Es war die einzigartige, ökumenische Bewegung des 20 Jahrhunderts, die mit Erfolg gekrönt wurde. Diese Kirche ist zu einer Brücke geworden zwischen der Orthodoxie und dem römischen Katholizismus. Mit der nachkonziliaren Lehre der katholischen Kirche gibt es eine beträchtliche Chance für einen weiteren Dialog und für Verhandlungen mit dem Ziel einer vollen Gemeinschaft auch für die noch getrennten Brüder.

Die Syro-malankarische Kirche hat im Jahre 1932 eine eigene Hierarchie erhalten. Es handelte sich aber um eine Kirchenprovinz nach römisch-katholischen (lateinischen) Muster. Man sprach auch nicht von „Kirche“, sondern von Ritus. Das erste Oberhaupt der syro-malankarischen Kirche war Erzbischof Dr.Geevarghese Mar Ivanios. Nach dem Heimgang von Erzbischof Mar Ivanios (+ 1953) leitete die syro-malankarische Kirche ca. 40 Jahre lang Erzbischof Dr. Benedict Mar Gregorios (+1994). Das Erzbistum Thiruvana-nthapuram(Trivandrum) und das Bistum Thiruvalla lebten neben einander ihr eigenes Leben. Das sollte sich erst durch die jahrelangen Bemühungen von Bischof Zacharias Mar Athanasios(+1977) von Thiruvalla ändern, der in Rom darauf drängte, seine flächenmäßlich riesige Eparchie in drei Diözesen aufzuteilen. Schließlich wurde der nördliche Teil zur Eparchie Sultan’sBathery erhoben, und Pater Dr. Cyril Malancharuvil wurde ihr erster Bischof. Die Eparchie wird z.Zt. von Bischof Dr.Joseph Mar Thomas geleitet. Nach dem plötzlichen Tod von Mar Athanasios, erhielt Thiruvalla gleichzeitig einen neuen Bischof namens Isaac Mar Yuhanon. Im Zuge der Neuordnung erhob Papst Johannes Paul II. die syro-malankarische Kirche kurz vor seinem Tod ein  den Rang einer quasi-patriarchalen, groß erzbischöflichen Kirche mit Seiner Seligkeit Cyril Mar Baselios als erster Katholikos und Vorsitzende der Synode der Bischöfe. Damit wurde die Leitung der Kirche nach östkirchlichen Tradition (Promulgation des Ostkirchenrechtes durch Papst Johannes Paul II. im Jahre 1990 - Kodex der Canones der Orientalischen Kirchen) der Synode der Bischöfe übertragen. Nach dem Tod von Cyril Mar Baselios wurde im Jahr 2007 der bisherige Metropolit von Tiruvalla, Moran MorBaseliosCleemis (geb.1959) dessen Nachfolger. Im Konstistorium vom 24.November 2012 nahm der Hl.Vater Papst Benedikt XVI den Vater und Oberhaupt der Syro-malankarischen Katholischen Kirche H.B.MoranMorBaseliosCleemisCatholicos als Kardinalpriester mit der „Titelkirche San Gregorio VII“ in das Kardinalkollegium auf. Er ist damit der weltweit jüngste lebende Kardinal. Ausserdem ist er der erste Kardinal in der Geschichte der Syro-Malankarschen Katholische Kirche. Seit 2010 stehen ihm der KuriabischofDr.Thomas Mar Anthonios sowie der Weihbischof Dr.Samuel Mar Irenios zur Seite. Durch Teilung des  Großerzbistums entstand 1996 im Süden Indiens die Eparchie Marthandom in Tamil Nadu, die vom Stamm der Nadars bewohnt wird und von Bischof Dr.Vinzenz Mar Paulose geleitet und 2007 die Eparchie Mavelikara, die von Bischof Dr.Joshua Mar Ignathios geleitet und 2010 die Eparchie Pathanamthitta, die von Bischof Dr.Yuhanon Mar Chrysostom geleitet wird.

Die seit der Union bestehende Eparchie Tiruvalla erhielt im Jahre 2006 auch den Rang einer Metropolie mit Bischof Thomas Mar Koorilos als Oberhirt, der der erster Bischof von der Eparchie Muvattupuzha war. Als Weihbischof dient der Eparchie seit 2010 Dr. Stephanos Mar Philipose. Außerdem verbringt der ehemalige Bischof von TiruvallaGeevarghese Mar Timotheos, dort seinen Lebensabend. Die Eparchie Muvattupuzha entstand im Jahr 2002 und wird jetzt von Bischof Dr.Abraham Mar Julios geleitet, ferner die Eparchie Puttur entstand im Jahr 2010, die in den Staat Karnataka hineinreicht und wird von Bischof Dr. Geevarghese Mar Divannasios geleitet. Die Jurisdiktion der Synode ist auf das Gebiet der Eparchien der beiden Metropolien eingeschränkt. Für die Malankaren in Indien, die außerhalb dieser Eparchien leben und lateinischen Bischöfen unterstehen, ernannte der Heilige Vater, Bischof Dr. Jakob Mar Barnabas im Jahr 2005 zum Apostolischen Visitator. Die jüngste Bischofsernennung durch Rom erfolgte 2010, als der Papst für die Syro-Malankaren in den Vereinigten Staaten ein eigenes Apostolisches Exarchat schuf, an dessen Spitze der ehemalige Philosophie Professor Dr.Thomas Mar Eusebios steht. Der Bischof ist auch Apostolischer Visitator für die in Kanada und Europa lebenden Syro-Malankarischen Gläubigen.

Das Priester Seminar St. Marien befindet sich in Thiruvananthapuram. Es zählt etwa 215 Alumnen. Verantwortlich für diese akademische Einrichtung sind vor allem der Katholikos und eine aus drei Bischöfen bestehende Kommission.


Der Hauptsitz der syro-malankarischen Kirche ist in Trivandrum, Kerala, Indien.

Dort befindet sich der Catholicate Center, wo die Curia- und Synode der Bischöfe der syro-malankarischen Kirche stattfindet. 


Die Indische Syro-Malankarische Katholiken in Deutschland:


Der Eucharistische Kongress im München Anfang der 60 er Jahre war ein entscheidendes Ereignis für die syro-malankarischenKatholiken in Deutschland. Es wurden damals durch die deutschen Bischöfe vorausschauend Gedanken gemacht wie die älterwerdende Generation im medizinischen und pflegerisch künftig versorgt werden können.So kamen die ersten jungen Damen aus Indien durch den eifrigen Einsatz von unserem Erzbischof Benedikt Mar Gregorios und Bischof Zacharias Mar Athanasios nach Deutschland. Im Jahr 1963 kamen syro-malankarische Priesterkandidaten nach Königstein/Ts bei Frankfurt. Das war der Beginn der syro-malankarischen Katholiken in Deutschland. Später kamen Ordensschwester und Priester nach Deutschland. Die im Jahre 1964 und 1965 angereisten jungen Damen waren in verschiedenen Teilen Deutschlands in Krankenhäusern untergebracht. In Nordrhein-Westfalen waren sie hauptsächlich in den Städten Bonn-Venusberg, Neuss, Krefeld und in Ibben-büren gewesen. In Baden-Württemberg waren sie in Heidelberg, Tübingen, Freiburg, Aachern und Emmendingen.



  • eine heimatliche, ritusgemäße, pastorale Betreuung dieser Gemeinschaft war damals leider nicht geregelt.

  • für die Koordinierung der pastorale Betreuung der SyroMalankaren in Deutschland, wurde im Jahr 1996 nebenberuflich  Pfarrer John Varghese Easwarankudyil (hauptberuflich war er als Pfarrvikar in einer deutschen Katholischen Gemeinde tätig)  von damaliger Oberhaupt der SyroMalankarisch-katholischen Kirche Erzbischof Most Rev.Dr.Cyril Mar Baselios beauftragt. Sein Versuch die Gruppe aus verschiedenen Orten in Deutschland zusammen zu bringen war im größten Teil erfolgreich.  

  • über hundert Ordenschwestern der Syro-Malankarischen Kirche sind auch in verschiedenen karitativen Einrichtungen der deutschen Kirche tätig. Nun eine Auflistung der Orte, wo die Schwestern ansässig sind:


1. Stuttgart   2. Mannheim  3. Buchen-Waldhausen  4. Recklinghausen  

5.Neckarsulm  6. Deggingen   7. Stadtlohn    8. Dülmen-Rorup  9. Mühlacker 

10. Zweibrücken 11. Dortmund    12. Peißenberg   13. Nesselwang

14. Neusäss    15.  Königstein-Mammolshain   16. Frankfurt am Main 

17. Düsseldorf   18. Neckarsulm   19. Augusburg 20 Horb 21. Ulm



  • Mit der großartigen Unterstützung der Deutschen Bischofskonferenz und Ortsgemeinden entstanden fünf Zentren in Deutschland für die Syro-Malankarischen Katholiken mit jeweils einem „Parish Council“ (ähnlich wie Pfarrgemeinderat). Es sind insgesamt ca. 300 Familien.


1). Bonn /Köln (St. Thomas Syro-Malankara Gemeinde)-

Mechernich/Leichlingen /Zweibrücken : ca. 70 Familien  

2). Frankfurt/Mainz ( St. Joseph Syro-Malankara Gemeinde) -             

Wiesbaden/Limburg/Hanau/Offenbach/Fulda: ca. 70  Familien                                                                                                                                                                       

3). Heidelberg/Stuttgart  (St. Peter Syro-Malankara Gemeinde)            

Mannheim/Baden Baden/ Karlsruhe/Eichstätt /Tübingen:   ca. 50 Familien

4).Herne/Dortmund (St. John Chrysostom Syro-Malankara Gemeinde)-       

Bochum/Münster/Recklinghausen/Berlin/Osnabrück:  ca. 50 Familien

5). Krefeld/ Düsseldorf (St. Marien Syro-Malankara Gemeinde)-         

Mönchengladbach/Neuss/Viersen/Duisburg /Essen/Hilden:  ca. 60 Familien



  • Seit 2001 bis 2003 war Herr Weihbischof Dr.Isaac Mar Cleemis (jetziger Baselios Kardinal Cleemis Katholikos) der Apostolische Visitator und Administrator der Syro-Malankaren im Bereich N.Amerika und Europa.

  • Seit 2005 gibt es ein zentrales Organ „ Pastoral Council“ (Pastoralrat) mit 32 Mitgliedern.

  • Seit 2005 bis März 2010 war Herr Weihbischof  Dr.Joseph Mar Thomas der Apostolische Visitator und Administrator unseres Ritus im Bereich N.Amerika und Europa  mit Hauptwohnsitz in New York, Amerika.

  • Seit September 2010 ist S.E.BischofDr.Thomas Mar Eusebius ist der neue Bischof der syro-malankarisch- katholischen Exarchat USA und gleichzeitig der Apostolischer Visitator und Administrator für Kanada und Europa.                                                                                                                                                                                                   

  • Im Jahr 2007 wurden Verhandlungen mit der Deutschen Bischofskonferenz über die Einstellung eines malankarischen Priesters für die pastorale Betreuung der SyroMalankaren in Deutschland, gemeinsam durch den Großerzbischof-Catholicos der Syro-Malankarisch  Katholischen Kirche  S.E. Moran MorBaseliosCleemis von Trivandrum, Kerala, Indien und des Pastoralrat der SyroMalankarischen Katholiken in Deutschland durchgeführt .

  • Seit September 2007 gewährt die Diözese Mainz (organisiert durch die Deutsche Bischofskonferenz) ein Stipendium für einen malankarischen Priester zum Studium in Deutschland und nach Maßgabe der DBK ist das Stipendium an die Voraussetzung gekoppelt, dass der Priester die pastorale Betreuung der SyroMalankaren in Deutschland fortführt.

  • Herrn Pfarrer Santhosh Thomas, ein Priester aus der Großerzdiözese  Trivandrum, Indien wurde von Herrn Großerzbischof als Seelsorger der Syro-malankaren nach Deutschland bestellt (Vorschlag von der Heiligen Synode der Syro-Malankararischen Kirche) und er befindet sich seit Ende August 2007 in Deutschland. 

  • Pfr.Santhosh Thomas studiert an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt und unterstützt außerdem den Apostolischen VisitatorS.E.Bishop Dr. Thomas Mar Eusebius um die Seelsorge der SyroMalankarischen Katholiken im gesamten Deutschland zu organisieren und fortzuführen.

  • Seit Oktober 2007 gibt es mindestens einmal im Monat Gottesdienste nach syro-malankarischen Ritus in allen 5 Zentren in Deutschland und nach Bedarf an Orten wo die Ordenschwestern ansässig sind.

  • Seit Oktober 2011 findet die regelmäßigen Gottesdienste der Syro-Malankarischen Gemeinde Frankfurt in der Herz-Jesu Kirche in Frankfurt-Eckemheim statt. Davor war in der St.Elisabeth Kirche in Ffm-Bockenheim.

  • Mit Wirkung vom 01.September 2009 wurde H.H. Kardinal Joachim Meisner, der Erzbischof von Köln,Herr Pfr.Santhosh Thomas beauftragt gemäß der „ Instructio de PastoraliMigratorumCura“ vom 22.08.1969 und im Einvernehmen mit dem Heimatbischof sowie dem Nationaldirektor der Ausländerseelsorge mit der Seelsorge an den Indischen Syro-Malankarischen Katholiken im Erzbistum Köln.


 



  • Seit 1.Januar 2012 wurde durch S.E.Dr.Franz-Peter Tebartz-van Elst, der Bischof von Limburg, die Gemeinde ( missio sine curaanimarum)als Ka tholiken anderer Muttersprache in den neu errichteten Pastoral Raum „ Frankfurt-Nordost“ eingegliedert.


 


Pfr.Santhosh Thomas

EcclesiasticalCoordinator

Inder-Syro-malankarsche Katholische Kirche,Deutschland


Kontaktadresse:  Pfarrer Santhosh Thomas,

Katholisches Pfarramt Herz-Jesu,

Eckenheimer Landstr.326, 60435 Frankfurt (M)-Eckenheim


Tel: 069- 95196592 / 017680383083

e-Mail: fatherkoickal@yahoo.co.in

Webseiten:        www.catholicate.net        /         www.malankaracatholic.de


 


 


Die Syro-Malankarische Liturgie

Die syro-malankarische oder westsyrische Liturgie hat ihren Ursprung in Jerusalem und Antiochien. Sie ist eine der ältesten Liturgien und wird daher zu Recht als die Mutter anderer orientalischen Liturgien bezeichnet, z.B. der ostsyrischen, byzantinischen und armenischen.

Die syrische Liturgie ist weit über ihr Ursprungsgebiet hinaus verbreitet. Sie wird von allen Kirchen gefeiert, die sich auf die syro-antiochenische Überlieferung berufen. Dazu gehören zwei mit Rom unierte Kirchen: das syrisch-katholische Patriarchat von Antiochien mit Sitz in Beirut und die syro-malankarische Kirche in Indien.

Der Aufbau der Liturgie ist einfach. Man kann ihr leicht folgen. Sie ist voller Symbolik, die Gewänder, die Ornamente, das ganze Ritual haben eine tiefe symbolische Bedeutung, alle Sinne werden angesprochen. Das Altartuch zum Beispiel hat die Farbe rot, grün und weiss: Rot für das Universum, grün für die Erde und weiß für die Kirche.

Es wird besonders die Opfergabe Jesu am Kreuz betont. Die Heilsgeschichte beginnt im Alten Testament und findet ihre Vollendung in Tod und Auferstehung Jesu. Es gibt kein Kreuz mit einem Korpus, denn das Kreuz ist nicht Symbol des Todes, sondern der Auferstehung. Daher gibt es mehrere Segnungen im Lauf der Liturgie, alle Gläubigen machen jeweils das Kreuzzeichen. Stark betont sind der Lobpreis und der Dank an die Dreifaltigkeit.

Es gibt neuen eucharistische Hochgebete, die man „ Anaphora“ nennt. Die Eucharistie ist der Urquell unseres geistlichen Lebens. Daher wird sie als der Mittelpunkt der sieben Sakramente angesehen. Es ist die wichtigste Aufgabe der Kirche, das Volk Gottes zu einer näheren und wirksameren Teilnahme an der Eucharistiefeier zu bringen. Das ganze Volk darf die Eucharistie feiern, denn durch die Taufe haben alle Teil am Priestertum Christi. Der Gebrauch der Volkssprache (Malayalam in Indien) trägt dazu bei, dass zwischen dem Priester, dem Diakon oder Lektor und der Gemeinde ein fortwährender Dialog stattfindet.


 


Webseiten:        www.catholicate.net        /         www.malankaracatholic.de

 


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