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Gemeinden der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln feiern seit Anfang Mai wieder öffentliche heilige Messen

Seit 1. Mai ist es in den Bistümern in Nordrhein Westfalen wieder erlaubt unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygienevorschriften öffentlich die heilige Messe zu feiern. Auch die IKS-Gemeinden im Erzbistum Köln feiern mit ihren Gläubigen wieder die heiligen Messen. In manchen Missionen war das schon ab Sonntag, 3. Mai, möglich, viele Seelsorgestellen beginnen mit der Feier öffentlicher heiligen Messen am 10. Mai, einige, wenige Gemeinden bieten weiterhin nur das Angebot einer gestreamten Messe. Bitte informieren Sie sich auf den Homepages ihrer muttersprachlichen Gemeinde, wann und wo die heilige Messe gefeiert wird. Unterschiedliche Formen gibt es auch, was die Anmeldung zur heiligen Messe betrifft: mancherorts meldet man sich im Pfarrbüro an, mache haben ein Online-Ticketsystem, wieder andere erwarten die Messbesucher an der Kirche, wo die Gläubigen sich in Listen eintragen müssen. In jeder Kirche gibt es Ordnungsdienste, die Plätze zuweisen und jede Seelsorgestelle hat Personen benannt, die für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich sind. Empfohlen ist das Tragen eines Mundschutzes und es wird geraten auf das Singen von Liedern zu verzichten. Manche Missionen feiern kürzere heilige Messen, dafür werden aber mehr heilige Messen angeboten, um möglichst vielen Gläubigen die Mitfeier zu ermöglichen.

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Endlich ist unser Flyer für die Internationale Jugendmesse da! Herzliche Einladung in Altenberg am 29.08.2020 mit dabei zu sein.

 

 

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Erzbistum Köln stellt Plätze in katholischen Krankenhäusern für Covid-19-Patienten aus Italien bereit

Interview mit Pater Adam Nyk und Gemeindehelferin Angela Lafata von der italienischen Mission in der Lokalzeit Köln (WDR- Fernsehen) am 1. April 2020, 19.30 Uhr

Link zur Sendung

 

 

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In den frühen Morgenstunden des 19. März 2020, am Fest des Hl. Josef, entschlief völlig unerwartet Pater Hubert Nelskamp. In unserem Erzbistum arbeitete er als Seelsorger für die japanische Gemeinde in Düsseldorf. Hubert Nelskamp wurde am 5.11.1938 in Gelsenkirchen-Buir geboren. Er wuchs in Marl auf, 1958 machte er sein Abitur, schon im Jahr 1959 trat er dem Franziskanerorden in Rietberg bei. Sein Theologiestudium absolvierte er in Warendorf und Paderborn. Am 19.04.1963 legte er seine Ewige Profess in Warendorf ab, zum Priester wurde er durch Erzbischof Lorenz Kardinal Jäger am 22.07.1965 im Dom zu Paderborn geweiht, 1966 erfolgte die Aussendung in die Mission nach Japan. Von 1966 bis 2018 arbeitete Pater Hubert Nelskamp aus Seelsorger und Missionar in Japan. Im vergangenen Jahr feierte er am 25.04. im Franziskanerkloster Dorsten, wohin er zurückgekehrt war, sein Diamantenes Ordensjubiläum.
Aufgrund der aktuellen Situation fand die Beerdigung am 24. März 2020 im allerengsten Familien- und Mitbrüderkreis in Dorsten statt.

 

 

 

 

 

 

Die Feier der Sakramente in Zeiten der Corona_Hinweise für Seelsorger-innen

Liebe Schwestern und Brüder in unseren Missionen und Gemeinden anderer Muttersprache!

Anbei erhalten Sie einen Text mit wichtigen Hinweisen unseres Generalvikars zur Feier der Sakramente in Zeiten des Corona-Virus. Ich bitte Sie, diese präzise zu beherzigen.

Zugleich möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen ein Zeichen meiner Nähe und Verbundenheit zu senden. Die Zeit ist bedrängend. Wieviele Menschen kämpfen darum, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen. Das öffentliche Leben erstarrt. Wir gehen auf Ostern zu, und viele Gläubige können die Sakramente nicht empfangen. Eine Ausnahme bildet die Beichte, denn sie wird nicht einer „öffentlichen Versammlung“ gespendet. Die entsprechenden Hinweise finden Sie im Text unseres Generalvikars.

Lassen wir uns durch diese Situation nicht aus der Fassung bringen. Wenn nicht wir, wer sonst weiß, dass wir in Gottes gütiger Hand geborgen sind. Strahlen wir diese Zuversicht in unserem Alltag aus. Unseren Mitmenschen und Anvertrauten geben wir damit Stärkung und Ermutigung. „Wer Mut zeigt, macht Mut“, sagt der selige Adolph Kolping. Mit Ihnen freue ich mich schon jetzt auf den Tag, an dem wir wieder froh gemeinsam und öffentlich Gott loben und danken können.

Gott vergelte Ihnen Ihre guten Dienste! Ich empfehle unser Erzbistum, besonders die Kranken, Leidenden und im Gesundheitswesen Tätigen, Ihrem Gebet. Ich verspreche Ihnen mein Gebet für Sie alle, aber auch für alle Ihre Angehörigen und Freunde in Ihren Heimatländern, wo die Situation z.T. viel bedrückender ist. Ich denke hier besonders an die immer noch schwierige Lage in Italien.

Gott segne und behüte Sie alle!
Ihr
+Dominikus Schwaderlapp

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Hirtenbrief des Erzbischofs

Liebe Schwester und Brüder!

Auch für uns Christen ist die Coronakrise eine besondere Herausforderung. Selbst in Kriegszeiten sind die Gottesdienste nicht ausgefallen, doch nun haben wir uns nach sehr ernsthaften Diskussionen dazu entschlossen, die körperlichen Versammlungen von Christen auszusetzen. Ich habe darauf hingewiesen, dass das nicht heißt, dass wir unser Glaubensleben einstellen, ganz im Gegenteil. Jeden Abend um 19.30 Uhr erinnern uns alle Glocken in den Kirchen des Erzbistums Köln daran, das gemeinsame tägliche Gebet zu verstärken für unsere Alten und Kranken, für die vielen Helferinnen und Helfer, die im Gesundheitswesen an vorderster Front stehen, aber auch für die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, dass sie besonnen und engagiert die richtigen Entscheidungen treffen, denn diese Entscheidungen werden zweifellos auch künftig nicht einfach sein.

Ich möchte aber zusätzlich auch daran erinnern, dass der Gottesdienst nur einer der drei Wesensvollzüge der Kirche ist. Den Gottesdienst kann man in extremen Situationen, wie jetzt, für eine gewisse Zeit aussetzen, oder, besser gesagt, in die Hauskirchen und ins persönliche Gebet verlegen. Aber den anderen Wesensvollzug, die Caritas oder Diakonie, darf man niemals aussetzen. Unsere Gemeinden sind nicht nur Gottesdienstgemeinden, sondern immer auch Caritasgemeinden und jeder getaufte Christ ist nicht nur zum Gottesdienst und zum Glaubensbekenntnis aufgefordert, sondern immer auch zur Caritas. Daher besteht die Caritas im Erzbistum Köln aus fast 2 Millionen Christinnen und Christen, von denen jetzt viele caritativ tätig werden können. Deswegen lade ich ausdrücklich dazu ein, gerade jetzt zu überlegen, wie wir im Erzbistum Köln die Caritas aktivieren können. Könnten nicht Firmlinge und Messdienerinnen und Messdiener zum Beispiel dabei helfen, dass die „Tafeln“ aufrechterhalten werden können, die jetzt schließen müssen, weil sie oft von Rentnern, also der Risikogruppe, unterhalten werden und weil Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Junge Leute, die nicht zur Risikogruppe gehören, könnten doch die Aufgabe übernehmen, das Essen bei den Geschäften abzuholen, zu sortieren und den Menschen, die darauf angewiesen sind, vor die Tür stellen. Unsere Jugendlichen kennen sich zudem gut in den sozialen Netzwerken aus und sind dort gut unterwegs. Es wäre großartig, wenn sie ihr Know-how den Gemeinden zur Verfügung stellen würden, um über Austausch Foren Hilfsangebote und hilfsbedürftige in Verbindung zu bringen. Aber auch andere in dieser Situation wichtige caritative Aktivitäten sollten überlegt werden, so könnte man zum Beispiel versuchen, den Kontakt mit älteren, einsamen Menschen aufzunehmen und ihnen soweit möglich behilflich zu sein, ohne ihnen dabei körperlich nahe kommen zu müssen. Bei alldem müssen natürlich alle bekannten Maßregeln streng beachtet werden, die Ansteckungen vermeiden. Auf diese Weise können Christen in unserer Gesellschaft dafür sorgen, dass es auch in Zeiten der Not menschlich warm bleibt und über allen verständlichen Sorgen das Licht der Hoffnung sichtbar bleibt.

Köln, den 19. März 2020

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

 

 

Coronavirus – Spanische Messen auf Youtube

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Die spanisch-sprechende Gemeinde in Düsseldorf lädt als erste muttersprachliche Gemeinde im Erzbistum Köln in diesen schweren Wochen aufgrund der Coronakrise zur Mitfeier der heiligen Messe via Internet ein. Die Gottesdienste werden in Ratingen gefeiert, Zelebrant ist der Leiter der spanischen Mission Düsseldorf, Pfarrer David Orlando Abril Correa. Folgende Termine stehen nun fest:

Sonntag, 22. März um 12.00 Uhr

Sonntag, 29. März um 12.00 Uhr

Sonntag, 05. April um 12.00 Uhr

Zu Mitfeier wählen Sie bitte den YouTube Kanal: ApostelHaus Ratingen
Link: Hier klicken

Wir danken der spanischen Mission in Düsseldorf ganz herzlich, dass auf diesem Wege die Mitfeier der heiligen Messe auf Spanisch im Erzbistum Köln ermöglicht wird.

 

 

Sehr geehrte Priester und Diakone, sehr geehrte Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten, sehr geehrte Damen und Herren im kirchlichen Dienst,

am vergangenen Samstag sind Sie alle mit der schwerwiegenden Entscheidung konfrontiert worden, dass im Erzbistum Köln bis zum Karfreitag, 10. April 2020, alle öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt werden. Mit diesem außergewöhnlichen und in dieser Form einmaligen Schritt haben wir im Erzbistum Köln auf die dynamische Entwicklung in Bezug auf die Ausbreitung des Corona-Virus sowie auf die Vorgaben der Landesregierung und der kommunalen Behörden reagiert. Aufgrund der Kurzfristigkeit der notwendig gewordenen Entscheidung am Samstag konnte ich Ihnen die Hintergründe und Konsequenzen bisher nicht darlegen, so dass ich mich heute nochmals an Sie wende.

Um die Menschen vor der wachsenden Bedrohung durch das Corona-Virus zu schützen und das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu bewahren, haben die staatlichen Stellen vielfältige Einschränkungen des öffentlichen Lebens erlassen. Die Entscheidung, die Gottesdienste in unserem Erzbistum auszusetzen, ist eine Maßnahme, die ich mir bis vor Kurzem nicht hätte vorstellen können. Sie trifft mich zutiefst in meinem priesterlichen Selbstverständnis, ist jedoch angesichts der Verantwortung, die wir als Kirche für die Gesellschaft und das Gemeinwohl tragen, unumgänglich. Sie gilt für alle öffentlichen Gottesdienste im Erzbistum Köln bis zum 10. April 2020 und ist von den leitenden Pfarrern und Kirchenrektoren umzusetzen. Bis zum 1. Mai 2020 werden zudem alle Erstkommunionfeiern, Firmungen und bischöflichen Visitationen ausgesetzt. Alle Fristen gelten vorbehaltlich weiterer Verlängerungen, da auch die Kommunen bisher sehr unterschiedlich reagieren.

Bitte beachten Sie die gesonderten erscheinenden liturgischen Hinweise für den Umgang mit Taufen und Trauungen, seelsorglichen Gesprächen und Beichte, Krankensalbung und Krankenkommunion sowie Beerdigungen.

„Freude und Hoffnung, Bedrängnis und Trauer der Menschen von heute … sind zugleich auch Freude und Hoffnung, Trauer und Bedrängnis der Jünger Christi“, so die Pastoralkonstitution Gaudium et Spes des II. Vatikanums. In dieser schweren Stunde spüren wir schmerzlich die Bedrängnis und wollen doch in Werken tätiger Nächstenliebe und Solidarität ein Zeichen der Hoffnung sein. Dazu erflehen wir den Beistand Gottes und bitten um seinen Schutz und Segen. Als äußeres Zeichen der bleibenden Gebetsgemeinschaft ordne ich an, dass bis zum Gründonnerstag in allen Kirchen im Erzbistum Köln täglich um 19.30 Uhr die Glocken geläutet werden, um alle Gläubigen und alle Menschen guten Willens zu einem gemeinsamen Gebet für die von dieser bisher ungekannten Ausnahmesituation Betroffenen einzuladen. Gerne empfehle ich dafür das älteste Mariengebet Unter deinen Schutz und Schirm.

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin, verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren. O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne.

Im Gebet verbunden verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr. Markus Hofmann
Generalvikar

 

 

Schwaderlapp: Wo der Glaube lebendiger als in deutschsprachigen Gemeinden ist

Weihbischof Dominikus Schwaderlapp sieht in fremdsprachigen Gemeinden Chancen für den deutschen Katholizismus.

Zum Artikel

 

 

Erzbistum Köln. Das Erzbistum Köln stellt die Feier von öffentlichen Gottesdiensten ab Sonntag, 15. März, an allen Orten auf seinem Gebiet ein.

Die Regelung gilt bis Karfreitag, 10. April und entspricht einem Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Die Gläubigen sind gebeten, Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Eine Übersicht ist auf unserer Internetseite www.erzbistum-koeln.de zu finden. In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Erzbistum Köln insofern die „schwerwiegenden Gründe“, unter denen die Sonntagspflicht ausgesetzt ist. Die private Zelebration der Priester bleibt unverändert erlaubt und ist gegenwärtig als stellvertretender Vollzug besonders empfohlen. Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben; hierbei sind in jedem Falle die jeweils geltenden amtlichen Verfügungen (z.B. Versammlungsbeschränkungen oder -verbote) maßgeblich. Die Spendung der Hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise. In den kommenden Wochen überträgt DOMRADIO.DE (www.domradio.de) jeden Abend um 18 Uhr das Rosenkranzgebet und um 18.30 Uhr die Abendmesse aus dem Kölner Dom. An den Sonntagen wird die Heilige Messe um 10 Uhr, an allen Werktagen um 8 Uhr morgens übertragen. Weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus im Erzbistum Köln auf www.erzbistum-koeln.de 

 

Gebet von Weihbischof Dominikus Schwaderlapp
Beten in Zeiten des Corona Virus


Herr, Jesus Christus, unsere Herzen sind unruhig und aufgewühlt. Wir kennen Krankheiten aller Art, manchmal bilden wir uns ein, sie im Griff zu haben, ihrer Herr zu sein. Dass das eine Illusion ist, zeigt uns dieser „Corona Virus". Er ist tausendfach kleiner als wir selbst und doch gefährdet er Menschen, besonders die Schwachen. Er bringt all unser Planen durcheinander, lähmt den Alltag und erfüllt viele mit Angst. Besonders die Zahl der Erkrankten bereitet uns Sorgen.
Herr, zeige den Kranken dein stärkendes Angesicht - an welcher Krankheit sie auch immer leiden.
Steh den Arzten und Forschern, den Pflegekräften und Rettungsdiensten bei. Segne ihre Bemühungen und vergelte ihnen ihre guten Dienste!
Uns alle aber bewahre vor Angst oder gar Panik! Du bist unser Halt. Wir sind und bleiben in dir geborgen. Nie hast du uns im Stich gelassen, und du wirst uns auch beistehen, diese Krise zu bestehen. Du hast uns Verstand zu verantwortetem Handeln geschenkt. Sorge, dass uns unsere Ängste nicht fesseln, sondern öffne unsere Herzen, dass wir einander nicht alleine lassen, sondern schützen und beistehen. Schenke uns ein Herz, das erfüllt ist von Vertrauen und Hoffnung auf Dich. Heilige Maria, Muttergottes, Heil der Kranken, bitte für uns!
AMEN

 

 

Visitation der melkitischen Gemeinde in Wuppertal am 1. März 2020

🖻 Bericht als PDF abrufen

Am ersten Fastensonntag visitierte Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp mit seinem Referenten für Internationale Katholische Seelsorge, Ingbert Mühe, die melkitische Gemeinde in Wuppertal, die von Pfarrer Mayas Abboud geleitet wird. Mit der Visitation bezog die Gemeinde auch einen neuen Gottesdienstort, zukünftig werden die hl. Messen an jedem ersten Sonntag im Monat um 14.00 Uhr in der Kirche St. Bonifatius im Wuppertaler Westen gefeiert. Nach einem Treffen mit dem Gemeinderat wurde die heilige Messen im Ritus der Göttlichen Liturgie des Heiligen Johannes Chrysostomus zelebriert, eine Begegnung mit der ganzen Gemeinde stand am Ende der Visitation. Die melkitisch griechisch-katholische Kirche ist eine Rituskirche und gehört zu den katholischen Ostkirchen. Weltweit gibt es 1,6 Millionen Gläubige, die Liturgiesprache ist arabisch. Ihre Gläubigen sehen sich als direkte geistliche Nachkommen der ersten christlichen Gemeinden aus Jerusalem und Galiläa. In Deutschland betreut Pfarrer Mayas Abboud zahlreiche Gemeinden in verschiedenen Bistümern – große Gemeinden findet man in Wiesbaden, Regensburg und Wuppertal. Die Gemeinden wachsen durch die Zuwanderung von Flüchtlingen, vor allem aus Syrien. Im Rahmen der Visitation erzählten einzelne Mitglieder der Gemeinde auf welch schwierigen und gefährlichen Wegen sie nach Deutschland gekommen sind, außerdem berichteten sie über die angespannte Lage der Christen in ihrer Heimat.

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