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Liebe Schwestern und Brüder in der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln,

unser Kardinal und Erzbischof hat mir das Bischofsvikariat für die Internationale Katholische Seelsorge anvertraut. Dankbar für das Vertrauen freue ich mich auf die Begegnungen mit Ihnen. Als Sekretär von Kardinal Meisner und später als Generalvikar hatte ich immer wieder Gelegenheit, die Kirche in anderen Ländern der Welt zu erleben: Wie schön ist es, zu einer Weltkirche zu gehören! Wie schön ist es, dass es in der Kirche keine Ausländer gibt! Wie schön ist es, dass wir einander an unseren Reichtümern, die uns prägen, teilgeben können.

In der Vorfreude auf unsere Begegnungen verbleibe ich mit allen Segenswünschen

Ihr
+Dominikus Schwaderlapp

 

 

Kurzinformation: Die Aufgabenbereichen des Bischofsvikars Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp umfassen u.a. die Internationale Katholische Seelsorge (kurz: IKS). Rund 350.000 Katholiken anderer Muttersprachen leben in unserem Erzbistum. Viele von ihnen werden durch eigene Seelsorger begleitet. Dafür wurden im Erzbistum 43 muttersprachliche Gemeinden in 27 Sprachen und 10 Riten eingerichtet.

 

 

Aktuelles

 

 

Besuch bei der kroatischen Mission Köln

Am vergangenen Sonntag besuchte Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp mit seinem Referenten, Ingbert Mühe, die kroatische Mission Köln und feierte mit der großen Gemeinde ein festliches Pontifikalamt in der Minoritenkirche.
Am Beginn der heiligen Messe überreichte die Gemeinderatsvorsitzende, Frau Haubrich, dem Weihbischof ein Buch über Alojzije Viktor Kardinal Stepinac (*8.05.1898, + 10.02.1960). Stepinac war von 1937 bis 1960 Erzbischof von Zagreb und wurde im Jahr 1998 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Viele Kroaten beten um seine baldige Heiligsprechung. Weihbischof Schwaderlapp predigte über das Sonntagsevangelium „Ihr seid das Licht der Welt“ und rief vor allem auch die Kinder und Jugendlichen den Glauben mutig und offen im Freundeskreis zu bekennen.
Pater Vuk Buljan, der Leiter der kroatischen Mission, Pater Ivan Rezic, Schwester Bare Marki und Schwester Renata Rapi, freuten sich auch über den Besuch des Generalkonsuls der Republik Kroatien, Dr. Ivan Bulic.
Schwester Rapi gestaltete mit dem Chor der kroatischen Mission die heilige Messe. Nach der heiligen Messe gab es noch eine herzliche Begegnung in den Räumlichkeiten der Mission.

 

 

Neuer Leiter für die italienische Mission in Wuppertal

Pfarrer Cyprien Dukuzumuremyi ist in der Kirche St. Laurentius in Wuppertal als neuer Leiter der italienischen Mission eingeführt worden. Viele Gläubige waren gekommen, um den neuen Pfarrer kennenzulernen und kamen mit ihm beim Empfang nach der heiligen Messe ins Gespräch. Pfarrer Aphrodis Nizeyimana von der italienischen Mission Remscheid/Solingen hatte alles gut organisiert und begrüßte am Beginn der hl. Messe die vielen Gäste, darunter auch Freunde des neuen Leiters von seiner ehemaligen Wirkungsstätte im Bistum Münster, Eugene Niyigena, Leiter der italienischen Mission Dortmund im Erzbistum Paderborn, und den Referenten der IKS, Ingbert Mühe, der die Ernennungsurkunde verlas und die Glückwünsche des Bischofsvikars, Weihbischof Schwaderlapp, überbrachte.

 

 

Ehrung für 40 Jahre treuen Dienst im Erzbistum Köln

Sonntagabend in Leverkusen: die Gläubigen der italienischen Mission im Großraum Leverkusen kommen zusammen, um die sonntägliche Eucharistie zu feiern. Schon am Beginn der heiligen Messe sagte der Leiter der Mission, Pater Dr. Adam Nyk, den Gläubigen, dass es heute ein Sonntag der Dankbarkeit und der Freude ist: Dank für 40 Jahre treue Arbeit von Herrn Stefano Saieva in der italienischen Mission im Erzbistum Köln. Herr Saieva arbeitete zunächst in der italienischen Mission Leverkusen und nach deren Schließung in Köln.
Bei der heiligen Messe predigte Kaplan Dr. Giovanni Ferro. Ingbert Mühe, Referent der IKS, hatte die freudige Aufgabe am Ende der hl. Messe dem Dienstjubilar zwei Gratulationsschreiben vorzulesen und zu übergeben. Weihbischof Dr. Schwaderlapp als Bischofsvikar der IKS und Kardinal Rainer Maria Woelki hoben in Ihren Schreiben den treuen Dienst in nicht immer einfachen Zeiten hervor. Beide dankten ihm nicht nur für die Arbeit als Sekretär der Mission, sondern auch für die sonntäglichen Orgeldienste, für die Übernahme von Katechesen mit Kindern und Jugendlichen und für die Besuche bei älteren Menschen. „Es sind gerade diese lautlosen Dienste, die einfach gemacht werden, sie tragen dazu bei, dass eine Gemeinde eine Mission lebendig bleibt und lebt“, so Weihbischof Schwaderlapp in seinem Schreiben und Kardinal Woelki dankt in seinem Gruß mit den Worten: „So danke ich Ihnen als Erzbischof von Köln ganz herzlich für Ihre treue jahrzehntelange Arbeit und wünsche Ihnen für die kommenden Jahre Gesundheit und Gottes Segen“. (Foto Pater Adam ital. Mission)

 

 

Weihnachtlicher Gruß aus der ukrainisch-katholischen Gemeinde

Einen musikalischen Weihnachtsgruß haben Mitglieder der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde Weihbischof Schwaderlapp, dem Bischofsvikar der IKS, und seinen Mitarbeitern überbracht. Die ukrainischen Christen befinden sich noch mitten in der Weihnachtszeit, da sie Weihnachten erst am 7. Januar gefeiert haben.
Im Chor sangen überwiegend junge Christen, die erst in den letzten Monaten nach Deutschland gekommen sind und zur Zeit täglich die deutsche Sprache erlernen.
Die Gemeindemitglieder wollten mit ihrem musikalischen Leiter, Herrn Michael v. Jasienicki, und dem Leiter der Gemeinden in Köln, Bonn und Euskirchen, Hennadii Aronovych, nicht nur weihnachtliche Lieder singen, sondern sich auch für die Hilfe und Unterstützung der ukrainischen Gemeinden durch die IKS und das Erzbistum Köln bedanken, auch im Namen des Leiters der ukrainischen Seelsorge, Pfarrer Mykola Pavlyk.
Weihbischof Schwaderlapp dankte den Besuchern für ihr Kommen und betonte, dass alle durch den Glauben vereint sind – überall auf der Welt, ob in Afrika oder in der Ukraine. Er bete für den Frieden in ihrem Heimatland.

 

 

Chinesisch Katholische Gemeinde im Erzbistum Köln feiert Neujahrsfest

Zum chinesischen Neujahrsfest waren viele Gläubige gekommen, um miteinander den Beginn des Jahres gemeinsam zu feiern. Es beginnt nun das Jahr des Hasen. Pater Martin Welling SVD feierte in der Krypta des Missionspriesterseminares der Steyler Missionare in St. Augustin mit den Gläubigen aus Nah und Fern eine heilige Messe, nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es musikalische Darbietungen der Gemeindemitglieder. Eine Sängerin sang Arien aus der Oper Tosca, eine junge Frau spielte Violine, ein junger Mann spielte Flöte – alle wurden begleitet von einem virtuosen Studenten am Klavier. Ein Höhepunkt war das Klavierspiel eines sechsjährigen Mädchens, welches u.a. ein Menuett von Johann Sebastian Bach spielte. Zweisprachig (deutsch und chinesisch) wurde liebenswert durch das Programm geführt. Am Ende der Veranstaltung sang der Gemeindechor zwei Lieder und die Moderatoren bedankten sich für das Kommen der Gäste mit dem Wunsch: „Wir wünschen ein frohes neues Jahr des Hasen, möge es der ganzen Welt Frieden und Glück bringen!“.

 

 

Anglophone Gemeinde feiert 50. Geburtstag von Pater Gregory White

Viele Gemeindemitglieder waren in die italienische Mission in Köln gekommen, um mit Pater Gregory White, dem Leiter der englischsprachigen Seelsorge, seinen 50. Geburtstag zu feiern. Nach einer heiligen Messe in der Kapelle „Giovanni Paolo II“ wurde im großen Saal gefeiert. Zum Festessen wurde gesungen und getanzt und Pater Gregory war beeindruckt, was „seine“ Gemeindemitglieder alles organisiert hatten.

 

 

Letzte Feier der Heiligen Messe für die portugiesische und polnische Mission Köln vor der Schließung der Kirche St. Paul

Ein letztes Mal vor der Schließung von St. Paul feierten am Sonntag „Taufe des Herrn“ viele Gläubige der portugiesischen und polnischen Mission zusammen mit der deutschen Gemeinde eine heilige Messe. Die Kirche wird in den nächsten Jahren umfangreich saniert und wird geschlossen. Der leitende Pfarrer der Kirchengemeinde St. Severin Johannes Quirl begrüßte als Conzelebranten Pater Janusz Kusek, Leiter der polnischen Mission Köln, und Pfarrer Cristiano De Souza Tavarez von der portugiesischen Mission. Pfarrer Cristiano dankte in seiner Predigt für das Miteinander in der Kirchengemeinde.
Vor dem Segen schenkte Pfarrer Quirl den beiden Seelsorgern aus den IKS-Gemeinden ein Buch über St. Paul, damit die Missionen diese Kirche auch nicht vergessen. Der deutsche Pfarrer bemerkte, dass es unterschiedliche Auffassungen zu dem einen oder anderen Problem gab, aber man habe sich doch immer wieder gut zusammengefunden, so dass auch für ihn die gemeinsame Zeit in St. Paul ein Segen war.
In den kommenden Jahren wird die portugiesische Mission ihre heiligen Messen in der Kirche St. Ursula und in der Kapelle der italienischen Mission Köln feiern, die polnische Mission wird nach St. Kunibert und rechtsrheinisch in die Kirche St. Engelbert (Köln Humboldt/Gremberg) ausweichen.

 

 

„Weihnachten in aller Welt“ – Das Benefizkonzert der muttersprachlichen Gemeinden im Erzbistum Köln

Zum dritten Mal veranstaltete die Internationale Katholische Seelsorge im Erzbistum Köln ein Benefizkonzert in der Adventszeit. Nach zwei Konzerten im vergangenen Jahr in Köln fand das Konzert dieses Mal in Düsseldorf statt. Viele Konzertbesucher waren gekommen, um in der vollbesetzten Kirche St. Suitbertus in Kaiserwerth Advents- und Weihnachtsmusik aus Afrika, Asien, Europa und Südamerika zu hören. Das Konzert eröffnete das Collegium Gregorianum an St. Mariä Himmelfahrt in Köln mit Prof. Albert Richenhagen an der Orgel mit dem Introitus „Ad te levavi“ am 1. Adventssonntag, dann begrüßte der „Hausherr“ Pfarrer Oliver Dregger alle Teilnehmer des Konzerts sehr herzlich. Es folgten der Chor der syro-malankarischen Gemeinde, der Kinder- und Erwachsenenchor der italienischen Mission Düsseldorf, ein Ensemble bestehend aus zwei Priestern und einem Diakon der spanischen Mission Düsseldorf, der Chor der philippinischen Gemeinde Düsseldorf, ein kleiner Chor der ungarische Gemeinde Düsseldorf, der Chor der kroatischen Gemeinde Düsseldorf, Chöre aus der ukrainischen Gemeinde Düsseldorf, aus der nigerianischen Gemeinde Düsseldorf, aus der albanischen Gemeinde, aus der französischen Gemeinde Düsseldorf, das Ensemble 3/8ave der italienischen Mission Köln und ein Chor der spanischen Mission Köln / Bonn mit Mario Reynoso, der das Konzert mit dem Lied „Felix Navidad“ beendete. Weihbischof Schwaderlapp stellt in der Mitte des Konzerts das Projekt „One Church One Family“ vor. Mit dem Projekt wird die Arbeit der Pfarre Changamwe bei Mombasa / Kenia unterstützt. Nach dem Konzert gab es vor der Kirche noch die Gelegenheit bei einem heißen Getränk ins Gespräch zu kommen.

 

 

Visitation der spanisch sprechenden Mission Köln / Bonn

Eine große Anzahl von Gläubigen war am 2. Advent in die Kirche St. Barbara in Köln – Neuehrenfeld gekommen, um bei der Visitation der spanischen Mission Köln und Bonn dabei zu sein. Pfarrer Leandro Nunes Teixeira begrüßte den Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp, und seinen Referenten, Ingbert Mühe, sehr herzlich und sagte, dass die ganze Gemeinde sich sehr freut, dass nach knapp zehn Jahren wieder einmal eine Visitation stattfindet. Der Besuch begann mit einer Begegnung des neugewählten Gemeinderates von Köln und Bonn. Bei dem Gespräch schilderten die Gemeinderatsmitglieder die vielen Aktivitäten in Köln und Bonn, die nun wieder möglich sind. Die Coronazeit hat der Gemeindearbeit geschadet und es sind noch nicht alle Gläubigen zurückgekehrt. Nach diesem Gespräch feierte Weihbischof Schwaderlapp mit der Gemeinde ein Pontifikalamt und firmte sieben Erwachsene. Vor dem Segen dankte der Weihbischof für die segensreiche Arbeit, die Pfarrer Teixeira in den vergangenen zwei Jahren geleistet hat. Die heilige Messe war für den Pfarrer zugleich seine Abschiedsmesse, denn er verlässt die Mission nach über zwei Jahren und wechselt nach Atlanta / USA. Nach dem Segen gab es die Möglichkeit der Begegnung bei Paella und Wein. Alle Gläubigen hoffen nun, dass die Zeit der Vakanz in der Leitung der Mission schnell beendet sein wird.

 

 

Adventsfeier der philippinischen Seelsorgestelle in Köln

Viele Gläubige der philippinischen Gemeinden im Erzbistum Köln waren gekommen, um endlich wieder gemeinsam im Advent zu feiern. Pater Rodel, der Leiter der Seelsorgestelle feierte mit den Gläubigen am Nachmittag in der Kirche St. Gereon eine heilige Messe, anschließend trafen sich die Gemeindemitglieder im Pfarrheim. Dort wurde gemeinsam gegessen, getanzt und gesungen, auch die traditionelle Tombola fand statt, der Erlös geht in Hilfsprojekte, die Pater Rodel auf den Philippinen unterstützt. Nach Grußworten von Pater Rodel und dem IKS-Referenten Ingbert Mühe kam zur Freude aller Kinder noch der Nikolaus uns verteilte Geschenke.

 

 

 

 

Visitation der albanischen Seelsorgestelle in Düsseldorf

Weihbischof Dr. Schwaderlapp besuchte mit seinem Referenten Ingbert Mühe die albanische Seelsorgestelle in Düsseldorf. Bei einem Gespräch mit dem Gemeinderat dankten die Mitglieder dem Erzbistum für die große Hilfe. Bis vor drei Jahren trafen sich die Gläubigen einmal im Quartal, um miteinander die heilige Messe zu feiern. Es gab einen albanischen Priester, der für ganz Deutschland zuständig war. Dann vereinbarten die (Erz-)bistümer Köln, Paderborn, Hamburg, Münster und Trier einen eigenen Seelsorger für ihr Gebiet einzustellen. Seitdem ist Pfarrer Marijam Uka für die Gläubigen zuständig, die aus Albanien und aus dem Kosovo kommen. In Düsseldorf feiert der Pfarrer an drei von vier Sonntagen in der Kirche St. Maria unter dem Kreuze die heilige Messe. Der Gemeinderat äußerte den Wunsch die Seelsorge für die Gemeinde weiter auszubauen.
Nach dem Gespräch mit dem Gemeinderat feierte Weihbischof Schwaderlapp mit der großen Gemeinde in der Kirche St. Maria unter dem Kreuze ein festliches Pontifikalamt, der leitende Pfarrer Wasserfuhr und Pfarrer Uka konzelebrierten. Am Beginn der heiligen Messe begrüßte Klaudia Curri-Lushi die Gäste aus Köln. Dabei wies sie darauf hin, daß das albanische Volk die Taufe direkt vom Apostel der Völker, dem heiligen Paulus empfangen habe, wie der Brief an die Römer 15, 19 es darlegt: “So habe ich von Jerusalem an im Umkreis bis nach Illyrien die Frohbotschaft von Christus zu Ende geführt.’’ Weiter sagte sie: „Illyrien ist die Heimat unserer Vorfahren. Laut Forschern sind die Illyrer oder heutigen Albaner das älteste Volk Europas. Sie gaben dem Römischen Reich 20 Kaiser. Einer von ihnen war Konstantin der Große, der der christlichen Religion Freiheit brachte. Einige Päpste waren ebenfalls albanischer Herkunft. Die Albaner sind stolz auf ihre Geschichte. Sie haben sich ihren Glauben bewahrt, auch nach der Machtübernahme Enver Hoxhas und seinem 50-jährigem eisernem Regime, welches darauf abzielte die uralte christliche Tradition und Kultur zu vernichten. Nachdem er alle Kirchen zerstörte, inhaftierte und tötete fast alle Geistlichen, isolierte das Land und erklärte Albanien zum ersten atheistischen Staat der Welt.
In seiner Predigt beschrieb Weihbischof Schwaderlapp u.a., wie er sich den Himmel und das Paradies vorstellt: „Denken Sie an einen Moment in ihrem Leben, an dem Sie sehr glücklich waren – dieser Moment tausendfach multipliziert, das ist das Paradies“, so der Weihbischof. Am Ende der heiligen Messe dankte Pfarrer Uka den Besuchern für ihr kommen und überreichte Weihbischof Schwaderlapp, Pfarrer Wasserfuhr und Referent Mühe eine typisch albanische Kopfbedeckung und ein Buch über die große Heilige der Albaner, Mutter Theresa.
Weihbischof Schwaderlapp erklärte dann den vielen Kindern die Bedeutung seiner bischöflichen Insignien, wie Mitra, Kreuz und Ring.
Die Visitation endete im Pfarrsaal von St. Bruno in Düsseldorf mit einer Begegnung mit der Gemeinde, dazu wurde Essen und Trinken gereicht und Mitglieder der Gemeinde sangen traditionelle Lieder. Die albanische Gemeinde ist eine kleine, aber sehr lebendige und junge Gemeinde. Die Gemeindemitglieder nehmen z.T. lange Anfahrtswege in Kauf, um an Sonntagen gemeinsam die heilige Messe zu feiern.

 

 

Antrittsbesuch von Bischof Bohdan Dzyurakh im Erzbistum Köln

Schon am 18. Februar 2021 ernannte Papst Franziskus Bohdan Dzyurakh zum Exarchen für die Gläubigen der ukrainisch katholischen Kirche des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien. Der Bischof hat seinen Sitz in München. Ein geplanter Besuch im vergangenen Jahr musste verschoben werden, nun konnte der Antrittsbesuch endlich durchgeführt werden. Bischof Bohdan Dzyurakh feierte am letzten Sonntag im Oktober eine feierliche heilige Messe mit der Gemeinde in der Düsseldorfer Heilig Geist Kirche, anschließend hatten die Gläubigen die Möglichkeit dem Exarchen beim Pfarrfest zu begegnen und mit ihm zu sprechen. Am folgenden Montag besuchte Bischof Dzyurakh dann Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und den Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Dominikus Schwaderlapp. Der Exarch dankte sowohl dem Erzbischof als auch dem Weihbischof für die große und schnelle Unterstützung und Hilfe für die Ukrainer im Erzbistum Köln. Es gibt inzwischen in Düsseldorf, Köln, Bonn und Euskirchen ukrainische katholische Gemeinden, die von zwei Priestern betreut und geleitet werden.

 

 

Verabschiedung von Pfarrer Angelo Ragosta

Fünf Jahre lang leitete Pfarrer Angelo Ragosta die italienische Mission in Wuppertal. Nun hat er sich in der Sonntagsmesse in der Kirche St. Laurentius in Wuppertal von seiner Gemeinde verabschiedet. Zu seiner letzten hl. Messe waren viele Gläubige gekommen, um mit dem Pfarrer zu danken und, um ihm zu danken. In seinen Dankesworten vor dem Segen dankte Pfarrer Ragosta allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen der Gemeinde, er dankte dem Erzbistum Köln, namentlich dem Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, dem Bischofsvikar, Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, und dem Referenten der IKS, Ingbert Mühe, der aus Köln gekommen war, um die Arbeit des Pfarrers in der Mission zu würdigen und für seinen großen Einsatz zu danken. Pfarrer Ragosta wird Ende Oktober ins Bistum Rottenburg Stuttgart wechseln und dort in der italienischen Seelsorge arbeiten.

 

 

Internationales Pontifikalamt im Kölner Dom zum Sonntag der Weltmission

Zum Sonntag der Weltmission hat Erzbischof Martin Kivuva Musonde (Mombasa / Kenia) zusammen mit den Weihbischöfen Dominkus Schwaderlapp und Rolf Steinhäuser ein Pontifikalmat im Dom gefeiert. Das katholische Hilfswerk missio hatte dazu eingeladen. Die heilige Messe wurde in Deutsch, Englich und Swahili gefeiert. Der Gottesdienst wurde musikalisch von Chören aus den IKS – Gemeinden gestaltet, aus der anglophonen Gemeinde in Köln und aus der neu entstehenden ostafrikanischen Gemeinde in Köln - Mülheim. Viele Gemeindemitglieder aus diesen Gemeinden feierten die heilige Messe im Dom mit.
Zehn Monate hatte Weihbischof Schwaderlapp einen pastoralen Dienst im einer kleinen Gemeinde bei Mombasa ausgeübt und so begrüßte er den Gast aus Kenia, der auch Vorsitzender der Bischofskonferenz seines Heimatlandes ist, mit „Mein Chef“.
In seiner Predigt schwärmte Weihbischof Schwaderlapp von dem Gottvertrauen, welches viele Gläubige in Afrika haben und wünschte sich auch ein wenig davon in Deutschland.

Aufruf der deutschen Bischöfe zum Weltmissionssonntag:
Liebe Schwestern und Brüder,
am 23. Oktober wird der diesjährige Weltmissionssonntag begangen. Die Aktion der Missio-Werke steht unter dem Motto „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ (vgl. Jer 29,11). Der Prophet Jeremia rief diese Verheißung einst seinen nach Babylon verschleppten Landsleuten zu. Seine Botschaft lautete: Gott ist bei euch, auch in der fremden Stadt.
Im Mittelpunkt der Missio-Aktion steht die kenianische Metropole Nairobi. Täglich strömen Menschen aus dem Umland in diese Stadt. Sie flüchten vor Perspektivlosigkeit, Gewalt und Dürre. Sie hoffen auf Arbeit und eine bessere Zukunft. Für die allermeisten aber endet die Suche in den großen Slums.
Oft werden diese Armensiedlungen ausschließlich als Orte von Elend und Aussichtslosigkeit betrachtet. Doch diese Sicht ist einseitig. Missio bringt uns Menschen nahe, die sich den Herausforderungen in einem neuen Umfeld stellen. Mit Ideenreichtum und Mut meistern sie ihr Leben in der riesigen Stadt und helfen sich gegenseitig. Unter schwierigen Bedingungen entstehen neue Formen, den Glauben geschwisterlich zu leben. Liebe Schwestern und Brüder, am Sonntag der Weltmission bitten wir Sie um ein Zeichen christlicher Solidarität mit den Menschen in Kenia und weltweit. Beteiligen Sie sich an der Kollekte am kommenden Sonntag mit einer großzügigen Spende. Und bleiben Sie unseren Schwestern und Brüdern im Gebet verbunden.

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