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Liebe Schwestern und Brüder in der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln,

unser Kardinal und Erzbischof hat mir das Bischofsvikariat für die Internationale Katholische Seelsorge anvertraut. Dankbar für das Vertrauen freue ich mich auf die Begegnungen mit Ihnen. Als Sekretär von Kardinal Meisner und später als Generalvikar hatte ich immer wieder Gelegenheit, die Kirche in anderen Ländern der Welt zu erleben: Wie schön ist es, zu einer Weltkirche zu gehören! Wie schön ist es, dass es in der Kirche keine Ausländer gibt! Wie schön ist es, dass wir einander an unseren Reichtümern, die uns prägen, teilgeben können.

In der Vorfreude auf unsere Begegnungen verbleibe ich mit allen Segenswünschen

Ihr
+Dominikus Schwaderlapp

 

 

Kurzinformation: Die Aufgabenbereichen des Bischofsvikars Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp umfassen u.a. die Internationale Katholische Seelsorge (kurz: IKS). Rund 350.000 Katholiken anderer Muttersprachen leben in unserem Erzbistum. Viele von ihnen werden durch eigene Seelsorger begleitet. Dafür wurden im Erzbistum 43 muttersprachliche Gemeinden in 27 Sprachen und 10 Riten eingerichtet.

 

 

Aktuelles

 

 

Presseerklärung Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, 18. März 2021

Anlässlich der Veröffentlichung der Unabhängigen Untersuchung der Kanzlei Gercke/Wollschläger zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln erklärt Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp:

«Sexueller Missbrauch verletzt Menschen zutiefst. Besonders tief schneidet die Untat ein, wenn ein Priester der Täter ist. Missbrauch steht gegen alles, wofür Berufung und Sendung der Priester steht. Die nun vorliegende „Unabhängige Untersuchung“ klärt die Verantwortung der Bistumsleitung in der Vergangenheit. An so manchen Stellen hätten wir entschiedener, koordinierter und wirksamer gegen Täter vorgehen müssen, die ihren priesterlichen Dienst ausgenutzt haben, um anvertraute Menschen zu missbrauchen.
Zugleich zeigt sie Wege auf, wie die Kirche bestmöglich Beschuldigungen aufgreifen, aufklären und verletzten Menschen zur Seite stehen kann. All das dient dem Ziel, Missbrauch in Zukunft konsequent und nach Kräften zu verhindern.
Mit großer Umsicht und Sorgfalt wurden die Vorgänge untersucht und auf persönliche wie systeminhärente Risiken und Versäumnisse überprüft. Dabei wurde auch mein Handeln als Generalvikar von 2004-2012 bewertet, im Blick auf staatliche und kirchliche Gesetze und Leitlinien.
Die Untersuchung hält ernste Versäumnisse fest, die ich zu verantworten habe. „Zu wenig und nicht systematisch und entschieden genug“, so könnte man vielleicht zusammenfassen.
Das betrifft zum einen meine Pflicht, zu kontrollieren und Aufsicht auszuüben. So fiel es auch in meine Verantwortung zu überprüfen, ob Missbrauchsfälle der Ordnung entsprechend nach Rom gemeldet wurden. Tiefer noch beschämt mich, zu wenig beachtet zu haben, wie verletzte Menschen empfinden, was sie brauchen und wie ihnen die Kirche begegnen muss. Das ist ein Versagen als Seelsorger und als Mensch.
Als Bischof, Priester und gläubiger Mensch erkenne ich mein Ungenügen an. Die Menschen, denen ich nicht gerecht wurde, bitte ich an dieser Stelle aufrichtig um Verzeihung, auch wenn ich weiß, dass Geschehenes nicht ungeschehen gemacht werden kann.
Die Untersuchung hält mir zwar einige entlastende Momente zugute und gesteht mir auch an manchen Stellen Verbesserungen zu. Das wiegt die Fehler nicht auf, weist aber den Weg, den das Erzbistum in Zukunft weiter beschreiten muss.
Welche Konsequenzen ziehe ich persönlich aus den Ermittlungsergebnissen der Untersuchung? Kann ich unter diesen Voraussetzungen weiter meinen Dienst als Weihbischof ausüben?
Die Frage führt mich zu der Entscheidung, meinen Amtsverzicht anzubieten. Adressat ist der Heilige Vater, denn er hat mir das Bischofsamt anvertraut. Ich bitte Papst Franziskus um sein Urteil. Ich kann nicht Richter in eigener Sache sein.
Bereits im Vorfeld habe ich Kardinal Woelki über diesen Schritt informiert und ihn gebeten, mich vom heutigen Tag an bis zu einer Entscheidung aus Rom von meinen bischöflichen Aufgaben freizustellen. Dies ist im Rahmen der heutigen Pressekonferenz auch erfolgt.»

 

 

Grußwort Kardinal Rainer Maria Woelki_01 Grußwort Kardinal Rainer Maria Woelki_02 Grußwort Kardinal Rainer Maria Woelki_03

 

 

Zwei weiterführende Links:

Philippinische Gemeinde in Köln feiert 500 Jahre Christentum, "Es war ein sehr großes Fest geplant"

Pontifikalamt im Kölner Dom 500 Jahre Christentum auf den Philippinen

 

 

Festliches Pontifikalamt zum 500. Jahrestag der Christianisierung der Philippinen

Am 16. März 1521 betritt der Seefahrer Ferdinand Magellan als erster Europäer die Philippinen - Beginn der Christianisierung des Landes. Heute sind auf den Philippinen über 80 % der Einwohner katholisch - die Philippinen sind das katholischste Land Asiens.

Aus diesem Anlass feierte der Bischofsvikar der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum, Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, ein festliches Pontifikalamt im Kölner Dom. Mit ihm standen zahlreiche ehemalige Missionare der Steyler Patres am Altar und verschiedene Leiter von philippinischen Gemeinden aus Deutschland. Die Kölner Dommessdiener ministrierten, der zweite Domorganist Ulrich Brüggemann spielte die große Domorgel, der kleine Chor Love Flock aus der philippinischen Gemeinde übernahm die musikalische Gestaltung der heiligen Messe. Als Ehrengast war der stellvertretende Generalkonsul der Philippinen, Emil Fernandez, gekommen, der in seinen Dankworten die Bedeutung der Christianisierung für sein Heimatland hervorhob. Der Referent der IKS, Ingbert Mühe, verlas ein Grußwort von Kardinal Rainer Maria Woelki, in dem der Erzbischof an zwei pastorale Lernreisen erinnerte: „ … Die Pilger waren begeistert! Sie sind verwandelt wiedergekommen. Sie sind inspiriert und fasziniert und beeindruckt davon, eine Kirche zu erleben, in der das gelebte Evangelium sich nicht nur auf den Sonntag beschränkt, sondern das Familienleben, die tägliche Arbeit und das Miteinander in den Gemeinden prägt und bestimmt. Sie waren eine offene, gastfreundliche und für einander verantwortliche Gemeinschaft – davon schwärmen die Teilnehmenden der Reise noch heute. Ich höre immer zutiefst beeindruckende Stimmen. Eine solche Kirche wünsche ich mir auch für unser Erzbistum Köln. …“. Weihbischof Dr. Schwaderlapp predigte über das Logo für dieses Ereignis. Das Logo zeigt ein Kreuz als Mast eines Schiffes. Die schwebende Farbe blau symbolisiert den Heiligen Geist, auch ein Fisch als Symbol für Jesus und einen Rosenkranz, der durch blaue Perlen dargestellt wird. In seinen Dankesworten vor dem Segen sagte der Weihbischof zu den Gläubigen: „Liebe Schwestern und Brüder, Herr Generalkonsul, herzlichen Dank für Ihre Worte! Ich gebe ehrlich zu, dass ein Vertreter eines Staates in unserer Kathedrale für das Volk betet, das kommt nicht so häufig vor. Es ist ein Zeichen, dass in Ihrer Heimat Glaube und Leben zusammengehören. So soll es auch sein. Unser Glaube ist nicht irgendetwas Weltfremdes, sondern er will die Welt durchdringen. Dazu sind wir gesandt. `Gifted to give´ - Sie, liebe Schwestern und Brüder haben uns schon viel gegeben durch Ihren Glauben. Geben wir gemeinsam einander das, was wir empfangen haben, den Glauben und die Liebe in Jesus Christus. Der Segen Gottes er begleite Sie auf diesem Weg. Und besonders in den Nöten und Herausforderungen, besonders auch in Ihrer Heimat, in allen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die durch die Coronapandemie noch einmal verstärkt werden - Gott lässt uns nicht allein, darauf bauen wir. Und das ist unsere feste Hoffnung! Er helfe Ihnen, er helfe uns alle Herausforderungen anzunehmen und in seiner Liebe zu überwinden. Und nun erbitten wir Gottes Segen für Sie und alle, die uns verbunden sind.“

Durch die Coronapandemie musste das Fest wesentlich kleiner ausfallen als ursprünglich geplant. Eigentlich sollte es ein Treffen aller philippinischen Gemeinden aus Europa geben. Papst Franziskus hatte am vergangenen Sonntag auch schon eine heilige Messe im Petersdom zelebriert.

Wenn man die heilige Messe noch einmal anschauen möchte, empfehlen wir die Mediathek des Domradios.
Link

Festliches Pontifikalamt zum 500_02 Festliches Pontifikalamt zum 500_03
Festliches Pontifikalamt zum 500_04 Festliches Pontifikalamt zum 500_05
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Visitation der ukrainischen Gemeinde in St. Theresia, Köln-Mülheim

Am 4. Fastensonntag, dem Sonntag „Laetare“, visierte Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp mit seinem Referenten Ingbert Mühe die ukrainische Gemeinde im Erzbistum Köln. Zahlreiche Gläubige waren in die Kirche St. Theresia zu diesem Besuch gekommen. Der Einzugsbereich der Gemeinde geht bis tief in die Eifel herein. Manche Gläubige nehmen einen Anfahrtsweg von fast 100 km in Kauf, um die sonntägliche Liturgie in der gewohnten Form zu feiern.

Die Ukrainische griechisch-katholische Kirche ist eine Teilkirche der römisch-katholischen Kirche. Sie untersteht deren Jurisdiktion, folgt aber dem byzantinischen Ritus in Liturgie und der geistlichen Praxis. Ihr gehören etwa 4,3 Millionen Gläubige in der Ukraine sowie Polen, den Vereinigten Staaten, Kanada, Südamerika, Australien und Westeuropa an. Damit ist sie die größte unter den mit Rom unierten Ostkirchen. Das gegenwärtige Oberhaupt der Kirche ist seit 2011 Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk. Der Sitz der Kirche befindet sich in der Auferstehungskathedrale in Kiew.

Etwa 6 % der Ukrainer gehören der griechisch-katholischen Kirche an, wobei der Anteil in der Westukraine deutlich höher ist als in den übrigen Landesteilen. In der historischen Region Galizien (Oblaste Lwiw, Iwano-Frankiwsk und Ternopil) ist die griechisch-katholische Kirche sogar die größte Religionsgemeinschaft. In den meisten Oblasten der Zentral- und Ostukraine gehört ihr hingegen weniger als 1 % der Bevölkerung an. Quelle: Wikipedia „Ukrainische griechisch-katholische Kirche“ Nach einem herzlichen Empfang durch Vertreter des Gemeinderates feierte Weihbischof Schwaderlapp gemeinsam mit Pfarrer Mykola Pavlyk, dem Leiter der Gemeinde, und Pfarrer Bruno Nebel, der die deutsche Ortsgemeinde St. Clemens und Mauritius in Köln - Mülheim vertrat, „die Göttliche Liturgie unseres Heiligen Vaters Johannes Chrysostomos“.
In einem Gespräch mit dem Gemeinderat berichteten die Vertreter der Gemeinde über ihre Arbeit. Die Gemeinde wächst immer noch recht stark an. Pfarrer Pavlyk feiert regelmäßig in Düsseldorf, Köln und Krefeld die heilige Messe. In Köln – Mülheim fühlt sich die Gemeinde in der Kirche St. Theresia sehr wohl und es gibt ein gutes Miteinander mit der deutschen Ortspfarrei, wie auch Pfarrvikar Bruno Nebel betonte. Ein kleiner Chor übernahm die zahlreichen Antwortgesänge in der Liturgie für das Volk, welches „leider“ durch die Coronabestimmungen nicht singen darf.
Am Ende der Liturgie dankte Pfarrer Pavlyk für den Besuch und schenkte dem Weihbischof, seinem Referenten und der deutschen Pfarrgemeinde jeweils eine gesegnete Ikone, die von einem inzwischen verstorbenen Gemeindemitglied gemalt worden waren.
Weihbischof Schwaderlapp versprach, dass diese Ikone einen besonderen Platz erhalte.
Die ukrainische griechisch-katholische Kirche lebt das Kirchenjahr nach dem julianischen Kalender. Daher beginnt die Fastenzeit erst in der kommenden Woche.
Im Erzbistum Köln leben etwa 1000 Ukrainer, die sich zur ukrainisch griechisch-katholischen Kirche bekennen.

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Kamen po kamen - Stein für Stein

Sammlung für den Wiederaufbau der vom Erdbeben zerstörten Gebäude in Kroatien Ein verheerendes Erdbeben hat am 29. Dezember 2020 große Schäden in Kroatien angerichtet. Durch schnelle und intensive Hilfssammlungen der kroatischen Gemeinden im Erzbistum Köln, konnten direkt nach der Katastrophe Hilfstransporte organisiert werden. Die kroatischen Gemeinden im Erzbistum Köln haben 60.000 Euro gesammelt. Das Erzbistum Köln hat daraufhin zusätzlich zu diesen gesammelten Spenden einen Betrag in gleicher Höhe, also 60.000 Euro, an die vom Erdbeben am meisten betroffene Diözese Sisak gespendet.
„Der Betrag, den die kroatischen Gemeinden in so kurzer Zeit gesammelt haben, ist wirklich überwältigend“, so Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, der für die Internationale Katholische Seelsorge im Erzbistum Köln zuständig ist. „In dieser schweren Notlage zeigt sich eine tiefe christliche Solidarität der kroatischen Katholiken im Erzbistum Köln mit den Gemeinden in Kroatien, die mich beeindruckt.“
Mit dem Gesamtbetrag von 120.000 Euro wird der Bischof von Sisak, Vlado Kosic, die Familien, die durch das Erdbeben ihr Zuhause verloren haben und deren Häuser stark beschädigt wurden beim Wiederaufbau ihrer Häuser unterstützen.
Um die extrem schwierige Lage für die Familien und Menschen in der Region um Sisak und Petrinja zu verbessern und die zerstörten Gebiete wieder Stein für Stein aufzubauen, laden wir am 14. März 2021 zu einer Sonderkollekte für die Opfer des Erdbebens in Kroatien in den Kirchen unseres Erzbistums ein und wollen auch in besonderer Weise für sie beten. Spenden für die Hilfe beim Wiederaufbau in Kroatien können an folgendes Konto überwiesen werden:
Spendenkonto: DE 34 370 501 98 0019 6222 24, Kontoinhaber: Erzbistum Köln, Verwendungszweck: „Erdbeben Kroatien“

 

 

Eine kleine Gemeinde mit großer Seele

Am zweiten Fastensonntag visitierte Weihbischof Dr. Schwaderlapp mit seinem Referenten Ingbert Mühe die rumänisch griechisch katholische Gemeinde in der Kirche St. Lukas im Düsseldorfer Norden. Pfarrer Michael Broos stand der Liturgie vor. Seit dem Jahr 1700 ist die rumänisch griechisch katholische Kirche als unierte Ostkirche mit dem Papst in Rom fest verbunden. In seiner Begrüßung beschrieb Pfarrer Broos die in Düsseldorf und Umgebung lebenden Christen als eine „kleine Gemeinde mit großer Seele“. Weihbischof Schwaderlapp freute sich in seiner Predigt vor allem über die vielen Kinder, die in der Kirche waren. Die Gemeinde besteht aus vielen jungen Familien, die schon seit einigen Jahren fest in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben. Im jedem Frühjahr wächst die Gemeinde für ein paar Wochen, wenn Erntehelfer – vor allem für die Spargelernte – ins Rheinland kommen. Traurig war die Gemeinde, dass die Gäste aus Köln, coronabedingt „nur“ die heilige Messe feiern konnten, denn „zu einem solchen Besuch gehört auch immer ein großes Fest“. Die rumänisch griechisch katholische Gemeinde feiert jeweils am zweiten und vierten Sonntag im Monat um 10.30 Uhr in der Kirche St. Lukas in Düsseldorf die heilige Messe.

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500 Jahre Katholisierung der Philippinen

Das Jahr 2021 ist für die Philippinen auf der ganzen Welt ein ganz besonderes Jahr, denn am 16. März 1521 entdeckte der portugiesische Seefahrer Fernão de Magalhães (Ferdinand Magellan), unter spanischer Flagge segelnd, die südphilippinischen Inseln für den europäischen Kulturraum. Als Magellan auf der Insel Homonhon landete, nahm er das Land für Spanien in Anspruch und benannte es Islas de San Lazaro (Sanct-Lazarus-Inseln), da an diesem Tag das Fest zu Ehren des Heiligen Lazarus gefeiert wurde. Mit der Entdeckung der Philippinen begann die Katholisierung des Landes – heute sind über 80 Prozent der Philippinen katholisch. 500 Jahre Katholisierung der Philippinen – ein Grund für unsere philippinische Gemeinde zu danken und für ihr Heimatland zu bitten.
Aus diesem Anlass feiert der Bischofsvikar der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln, Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, am 16. März 2021, dem Jahrestag der Entdeckung, um 18.30 Uhr einen großen Dankgottesdienst im Kölner Dom.
Aufgrund der Coronapandemie ist der Zugang zum Dom nicht mehr möglich, da alle Plätze schon vergeben sind. Das Domradio überträgt die heilige Messe als Livestream und so sind alle auf diesem Wege eingeladen an diesem für die Philippinen so wichtigen Ereignis teilzunehmen.

 

 

Internationale Katholische Seelsorge im Erzbistum Köln freut sich über neuen Priester in der polnischen Mission

Mit Beginn des neuen Jahres 2021 wird Pater Przemyslaw Marek (SChr) seinen Dienst als dritter Priester in der polnischen Mission in Köln aufnehmen. Pater Marek wurde 1985 in Goleniow geboren und studierte Theologie und Germanistik in Posen. Dort wurde er auch in der Kathedrale St. Petrus und Paulus von Weihbischof Damian Bryl im Jahre 2017 zum Priester geweiht. Seit 2016 ist er im Orden Societas Christi pro emigrantibus, SChr (Gesellschaft Christi für Emigrantenseelsorge). Schon im Jahre 2005 besuchte Przemyslaw Marek zum ersten Mal Köln als er mit dem Fahrrad aus Polen zum Weltjugendtag anreiste und die beeindruckenden Tage mit Papst Benedikt XVI. erlebte.
Da die polnische Mission in Köln wächst, hatten die Verantwortlichen den Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Dr. Schwaderlapp, im Rahmen seiner Visitation im Jahre 2019 gebeten einen dritten Priester für die vielen seelsorglichen Aufgaben zu erhalten. Der Bitte konnte entsprochen werden, so dass sich die polnische Mission und die IKS sehr freuen, dass Pater Marek nun in Köln ein neues Arbeitsfeld übernehmen wird. Für sein geistliches Wirken wünschen wir ihm eine immer glückliche Hand und Gottes Segen!


Pater Przemyslaw Marek SChr bei seinem Antrittsbesuch mit dem Referenten der IKS, Ingbert Mühe

 

 

Visitation der koreanischen Seelsorgestelle

Am dritten Adventssonntag visitierte Weihbischof Schwaderlapp mit seinem Referenten Ingbert Mühe die koreanische Seelsorgestelle. Es war der zweite Besuch des Weihbischofs in diesem Jubiläumsjahr für die Koreaner, deren Seelsorgestelle vor 50 Jahre im Erzbistum Köln errichtet wurde. Leider machte die Coronapandemie den Koreanern die Durchführung der vielen geplanten Veranstaltungen schwer, manches wurde ganz gestrichen. Hatte man beim Besuch im Frühjahr noch die Hoffnung nun bei der Visitation etwas nachholen zu können, so machte doch die gegenwärtige Lage auch diese Planungen zunichte. Unter Einhaltung der Coronaregeln konnte der Gemeinderat zumindest kurz die Besucher über ihr Engagement informieren. In der Gemeinde gibt es elf verschiedene Kleingruppen (u.a. Männerbibelkreis, Sonntagsbibelschule, Jugendband bis hin zur Cursillobewegung). In den Kleingruppen wird gesungen, gebetet und über den Glauben gesprochen. Die Gemeinde hat in der Christus König Kirche in Langenfeld eine Heimat gefunden und ist mit dem Standort sehr zufrieden. In der Coronazeit wurden Messangebote verdoppelt. Pfarrer Byeon Whan Cho und Diakon Petrus Shin arbeiten als Seelsorger für und in der Gemeinde.
Zum 50-jährigen Jubiläum standen folgende Leitgedanken im Mittelpunkt: Danksagung, Austausch, Läuterung, Teilhabe und Liebe. Diese Leitgedanken wurde in verschiedenen Aktionen umgesetzt: 580.000 Rosenkränze wurden zum Jubiläum gebetet, es gab eine Fotoausstellung „Retrospektive 50 Jahre“, die Bibel wurde komplett abgeschrieben, Kettengebete ins Leben gerufen und Benefizbasare veranstaltet.
Nach dem Gespräch mit dem Gemeinderat feierte Weihbischof Schwaderlapp mit der Gemeinde in der Christus König Kirche ein festliches Pontifikalamt, in dem auch drei Erwachsene getauft und gefirmt wurden. Jedes Jahr werden in der koreanischen Gemeinde 5-10 erwachsene Gläubige getauft.

 

 

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