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Aktuelles
Neujahrsbesuch der Ukrainer im GeneralvikariatInzwischen ist es gute Tradition, dass die ukrainischen Personalpfarreien im Erzbistum Köln ihre guten Wünsche für ein gesegnetes neues Jahr überbringen. In diesem Jahr empfingen Weihbischof Rolf Steinhäuser und die IKS eine besondere Gruppe aus der Ukraine. Pfarrer Hennadii Aronovych, Leiter der Personalpfarrei Köln/Bonn/Euskirchen, kam mit einem Chor und Musikern aus Lviv / Lemberg. Die Studenten sind gerade auf Deutschlandtournee und sangen alte traditionelle weihnachtliche Lieder aus den verschiedenen Regionen der Ukraine. Die Jugendlichen haben mehrere Tage das Erzbistum Köln besucht, nächste Station ist München, wo sie u.a. in der ukrainischen Kathedrale singen werden. Weihbischof Steinhäuser versicherte den Jugendlichen seine Solidarität und seine Gebete für ihr Heimatland. Pfarrer Aronovych betonte in seiner kurzen Ansprache, dass trotz Krieg und Vertreibung viele Jugendliche ihre Zukunft in der Ukraine sehen.
Nachtreffen zur Internationalen Wallfahrt zum Heiligen Jahr
Pater Piotr Karolewski - Leiter der neuerrichteten spanischsprachigen Mission Köln / Bonn / RemscheidKurz vor Weihnachten besuchte Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp mit seinem Referenten Ingbert Mühe die spanischsprachige Mission in Köln -Ehrenfeld. In der Kirche St. Barbara feierte der Weihbischof mit vielen Gläubigen eine heilige Messe. An deren Beginn führte er Pater Piotr Karolewski als Leiter der neuerrichteten spanisch sprachigen Mission Köln / Bonn / Remscheid ein. Bisher war Pater Karolewski Leiter der Mission in Remscheid. Die Missionen Köln/Bonn und Remscheid fusionieren nun zu einer Mission, die Gottesdienststandorte bleiben weitestgehend erhalten und auch die Priester bleiben. Zur Einführung waren der Provinzial der Steyler Missionare, Pater Dr. Peter Claver Narh SVD und der leitende Pfarrer des Seelsorgebereiches Köln Ehrenfeld Michael Ottersbach mit seinem Kaplan Carlo Cincavalli gekommen. In seinem Grußwort freute sich der Provinzial über die Ernennung und versicherte den Gläubigen, dass er Pater Karolewski lange bei der Mission seinen Dienst ausüben kann.
Internationales Konzert der Chöre aus den muttersprachlichen Missionen und SeelsorgestellenSchon zum sechsten Mal hat die IKS zum Internationalen Konzert der Chöre aus den muttersprachlichen Missionen und Seelsorgestellen eingeladen. Zum zweiten Mal fand das Konzert in Düsseldorf statt, in der Basilika St. Suitbertus in Kaiserswerth. Pfarrer Oliver Dregger begrüßte die vielen Besucher in der vollen Kirche. Der Referent der IKS, Ingbert Mühe, führte durch das Programm, am Beginn sang das Collegium Gregorianum von St. Mariä Himmelfahrt unter der Leitung von Prof. Dr. Albert Richenhagen, der auch die Orgel spielte, es folgten Pfr. Mihai Suciu (rumänisch griechisch kath. Gemeinde), die Chöre der koreanischen und vietnamesischen Gemeinde, Pfr. Josef Lukács und Edit Mustos von der ungarischen Gemeinde, die Chöre der syro-malankarischen Gemeinde aus Bonn, der Philippinen und der Italiener, das Ensemble 3/8ave aus Köln, die Choralschola der kroatischen Mission Düsseldorf und Chöre der französisch sprachigen Seelsorgestelle, der Ukrainer und der spanischsprachigen Mission Köln/Bonn. Am Ende sprach der Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Dominik Schwaderlapp, ein Grußwort, dankte allen Teilnehmern und spendete den Segen. Nach dem Konzert gab es vor der Kirche noch Glühwein, Punsch und Gebäck, ausgeteilt von Helfern der italienischen Mission Köln. Allen, die bei diesem wunderbaren Abend, gesungen, gespielt oder geholfen haben – GANZ HERZLICHEN DANK!
Roratemesse in der italienischen Mission KölnViele Jugendliche waren gekommen, um in der Kapelle San Giovanni Paolo II in der italienischen Mission Köln eine Roratemesse zu feiern. Pfarrer Dr. Joseph Chelamparambath, der bei der IKS für die Jugend zuständig ist, erinnerte in seiner Predigt an den Tagesheiligen Franz Xaver, der Wegbereiter für die Mission in Asien war.
Adventsfeier der philippinischen Seelsorgestelle
Visitation der kroatischen Mission in WuppertalZu Beginn des neuen Kirchenjahres visitierten Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp mit seinem Referenten Ingbert Mühe die kroatische Mission in Wuppertal. Nach einem Gespräch mit Vertretern verschiedener Gruppen in der Gemeinde (von der Joseph Bruderschaft bis zum Kirchenchor) feierte der Weihbischof ein Pontifikalamt zum 1. Advent in der vollen Kirche St. Bonifatius. Pater Kristijan Silic, der Leiter der Mission, begrüßte die Besucher aus dem Erzbistum sehr herzlich und dankte für alle Hilfe und Unterstützung. Nach der heiligen Messe gab es für die Gläubigen die Möglichkeit zur Begegnung bei Essen und Trinken. In allen Gesprächen machten die Gemeindemitglieder deutlich, dass sie sich wünschen eine feste Bleibe zu haben und alle wiesen auf das Problem der begrenzten Räumlichkeiten für Katechesen und Begegnung hin. Die Besucher aus Köln waren sehr beeindruckt von den vielen Aktivitäten der Mission, von den vielen Kindern und Jugendlichen und von der Kirchenmusik (in der hl. Messe sangen ein Ensemble in Tracht, der Kirchen- und der Jugendchor).
Kardinal Lazarus You Heung-sik, Pontifikalamt in LangenfeldHoher Besuch aus Rom in der koreanischen Seelsorgestelle in Langenfeld: Kardinal Lazarus You Heung-sik, Präfekt des Dikasteriums für den Klerus, feierte in der Christus König Kirche in Langenfeld ein Pontifikalamt mit den Gläubigen. Nach der Predigt taufte er drei Kinder und eine Jugendliche und anschließend firmte er drei Jugendliche. Nach der heiligen Messe stellte er sich in der Kirche den Fragen der Gemeindemitglieder.
ThakadhimiSucht man im Internet nach dem Begriff „Thakadhimi“, dann steht dort, dass das Wort verschiedene Dinge bedeuten kann. Eine Bedeutung, so heißt es, ist ein kulturelles Ereignis der syro-malabarischen Gemeinden.
Visitation der koreanischen Seelsorgestelle
Besuch von Pater Petros Berga SorballaPater Petros Berga Sorballa ist Apostolischer Visitator der Äthiopier im äthiopisch-geezischen Ritus in Europa. Als Apostolischer Visitator unterhält er Kontakt in viele (Erz-)bistümer in Europa und informiert über die Situation der Christen hier und auch in Äthiopien. Immer noch werden dort Christen unterdrückt und an der freien Ausübung ihres Glaubens behindert. Sorballa setzt sich für die Gläubigen ein, die nach Europa geflohen sind und hier nun leben, viele arbeiten in Pflegeberufen. Nun besuchte Pater Sorballa die IKS in Köln und führte ein Gespräch mit dem Referenten der IKS, Ingbert Mühe.
Silbernes Priesterjubiläum von Pfarrer Santhosh Thomas Koickal
Weihbischof Schwaderlapp führt Pfarrer Leonardo Cardoso De Benetti in sein Amt einLange mussten die Gläubigen der portugiesisch sprachigen Mission auf einen zweiten Priester warten. Nun freuen sich der Leiter der Mission, Pfarrer Cristiano De Souza Tavarez, die Gläubigen und die ganze IKS, dass mit Pfarrer Leonardo Cardoso De Benetti endlich ein Geistlicher gefunden wurde. De Benetti ist in Brasilien geboren, hat aber auch lange Zeit in Rom gearbeitet. Weihbischof Dominik Schwaderlapp führte ihn am Ende der Feier der Sonntagsmesse in sein Amt ein. Die IKS begrüßt den neuen Priester sehr herzlich und freut sich auf die Zusammenarbeit.
Diakonsweihe bei den Steyler Missionaren in St. AugustinWeihbischof Ansgar Puff hat drei Kandidaten der Steyler Missionare zu Diakonen geweiht. Unter den Neugeweihten auch Emmanuel Faakang aus Ghana, der gute Kontakte zur ghanaischen Gemeinde in Düsseldorf hat.
Besuch zweier Bischöfe in der IKSEBKGleich zwei Bischöfe besuchten an einem Tag die Internationale Katholische Seelsorge im Erzbistum Köln. Der syro-malankarische Bischof Dr. Mathews Mar Polycarpos (69) aus der Diözese Mavelikara im indischen Bundesstaat Kerala kam zusammen mit seinem Neffen, Father Jobin Joy, der an der Hochschule der Pallottiner in Vallendar bei Koblenz studiert und Pfarrer Dr. Joseph Chelamparambath, Leiter der syro-malankarischen Seeslorgestelle, kurz vorbei.
Visitation kroatische MissionTrotz Köln-Marathon, trotz gesperrter Straßen – alles das konnte die Gläubigen der kroatischen Mission nicht abhalten nach Köln zu kommen, um in der Minoritenkirche am Grab des Seligen Adolph Kolping mit Weihbischof Dominik Schwaderlapp die heilige Messe anläßlich der Visitation zu feiern. Vor allem die Kinder und Jugendlichen der Mission kamen in Tracht. Die Gläubigen aus Kroatien sind zahlenmäßig die drittstärkste muttersprachliche Gruppierung im Erzbistum Köln.
Hl. Messe und Prozession zu Ehren „El Señor de los Milagros“Das Fest „El Señor de los Milagros“ wird jedes Jahr im Oktober in Lima, Hauptstadt von Peru, groß gefeiert. Zu Ehren eines bei einem schweren Erdbeben im Jahr 1655 unversehrten Bildes auf einer Lehmmauer zieht nach der heiligen Messe eine Prozession durch die Stadt.
Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp und Auftakt für die Internationale RomwallfahrtWie in jedem Jahr pilgerten die muttersprachlichen Gemeinden zum Schrein der Heiligen Drei Könige bei der diesjährigen Wallfahrt. Das Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp war in diesem Jahr auch Auftakt für die Internationale Romwallfahrt vom 19. - 25. Oktober. Daher waren alle teilnehmenden Pilger eingeladen, auch diejenigen aus den deutschen Gemeinden. Sechs unterschiedliche Chöre sangen bei der heiligen Messe: Chöre der italienischen Mission Köln, der kroatischen Mission Köln, der koreanischen Seelsorgestelle, ein großer Chor der Philippinen, das Collegium Gregorianum und die Domkantorei, die auch bei der Wallfahrt in Rom dabei sein wird, Simon Schuttemeier, Assistent der Kölner Dommusik, spielte die große Domorgel, auch er wird in Rom dabei sein. Beim prächtigen Einzug waren ca. 40 Messdiener, etwa 100 Fahnenträger und fast 50 Konzelebranten dabei.
Flüchtlingsandacht mit Weihbischof Ansgar PuffWie in jedem Jahr wurde bei der diesjährigen Dreikönigswallfahrt im Kölner Dom von der „Aktion Neue Nachbarn“ und von der IKS zur Flüchtlingsandacht mit Weihbischof Ansgar Puff eingeladen.
Visitation der ghanaischen Seelsorgestelle in DüsseldorfBei der Visitation der ghanaischen Seelsorgestelle in Düsseldorf wurden Weihbischof Dominik Schwaderlapp und sein Referent Ingbert Mühe zunächst vom Gemeinderat empfangen. Der Gemeinderat stellte die Gemeinde und ihre Aktivitäten vor. Der Leiter der Seelsorgestelle Father Matthew Owusu-Manu war bei dem Gespräch dabei. Zur Mittagszeit feierte Weihbischof Schwaderlapp in der Kirche Heiligste Dreifaltigkeit in Düsseldorf - Derendorf ein Pontifikalamt, es konzelebrierten Father Matthew und sein Gast, Bischof Joseph Afrifah Agyekum von Koforidua / Ghana, der schon mehrfach in Deutschland war, auch beim Afrikanischen Katholikentag im Erzbistum Köln im Jahr 2019. Nach der heiligen Messe gab es dann noch die Möglichkeit bei der Begegnung im Barbarasaal mit den Bischöfen zu sprechen und ihnen ihre Sorgen und Nöte mitzuteilen. Eine Gruppe tanzte noch zur Freude aller anwesenden Gäste und Gemeindemitglieder.
Französische Seelsorgestelle in DüsseldorfZum 31.08.2025 hat Abbé Guillaume Sebaux die Leitung von der französischen Seelsorgestelle in Düsseldorf abgegeben. Zukünftig wird er als Pfarrer in der Gegend von Toulouse in Südfrankreich arbeiten. Das Erzbistum Köln freut sich, dass die Priestergemeinschaft von St. Martin in Neviges, zum 01.09.2025 einen neuen Seelsorger für die französische Gemeinde stellt. Am Fest der Kreuzerhöhung wurde Abbé Ignace Duchatel am Ende der Heiligen Messe in der Kirche Heilig Geist in Düsseldorf in sein neues Amt eingeführt. Pfarrer Jean Hugues Poka aus Kamerun konzelebrierte.
40 Jahre Seelsorge der Christus König Missionsschwestern für Emigrantenseelsorge in DeutschlandDie Schwestern hatten geladen und viele kamen zur großen Danksagung für 40 Jahre Seelsorge der Christus König Missionsschwestern für Emigrantenseelsorge in Deutschland. Vor 40 Jahren kamen drei Schwestern, unter ihnen auch Schwester Bozena Sienkiewicz, die sich sich in einer Ansprache bei allen Bistümern bedankte, die die Schwestern aufgenommen hatten: das Bistum Essen, das Bistum Münster und das Erzbistum Köln. Im Erzbistum Köln arbeiten fünf Schwestern in der Seelsorge. Der Festtag begann mit einem Pontifikalamt in der Kirche St. Clemens Maria Hofbauer in Essen, welches vom Chor der polnischen Mission Essen musikalisch gestaltet wurde. Hauptzelebrant war der Essener Weihbischof und Bischofsvikar für die Orden Ludger Schepers, es konzelebrierten u.a. Weihbschof em. Dieter Geerlings aus Münster, der polnische Delegat Pfarrer Dr. Michal Wilkosz und zahlreiche Patres der Gesellschaft für Emigrantenseelsorge in Deutschland. Als Gäste waren die Referenten der oben angesprochenen (Erz-)bistümer mit dabei. Es predigte der polnische Delegat. Nach dem Mittagessen gab es in der Kirche eine Dokumentation über die Geschichte der Schwestern in Deutschland. Herzlichen Dank für die jahrzehntelange Arbeit und ein wunderschönes Fest!
Großer Personalwechsel bei den polnischen Missionen im Erzbistum KölnIm Erzbistum Köln gibt es fünf polnische Missionen. Alle Priester, die in der Seelsorge arbeiten, kommen vom Orden der Gesellschaft Christi für Emigrantenseelsorge. Die Ordensoberen haben sich nun entschlossen nach vielen Jahren die Seelsorger auszutauschen und zu versetzen. In Bonn bleibt Pater Marek Ciesielski Missionsleiter, Pater Marian Gerus (bisher in Köln) wird Kaplan, in Düsseldorf wird Pater Andrzej Kolaczkowski neuer Missionsleiter, Pater Miroslaw Ziembinski (bisher Wuppertal) wird Kaplan, in Köln kommt Pater Martin Dereszkiewicz als neuer Leiter, als Kaplan kommt Pater Dr. Tadeusz Talik, Pater Przemyslaw Marek bleibt als Kaplan erhalten, in Leverkusen wird Pater Dr. Teodor Puszcz neuer Leiter, Pater Dominik Bieniek wird Kaplan und in Wuppertal wird Pater Vyacheslav Melnyk neuer Leiter (bisher Kaplan in Bonn) und Pater Jerzy Grynia wird Kaplan (bisher Leiter in Düsseldorf). Das Erzbistum verlassen damit Pater Lukasz Kuczynski (bisher Düsseldorf zukünftig in Duisburg), Pater Janusz Kusek (bisher Köln zukünftig in Essen), Pater Ryszard Piela (bisher Leverkusen nun in Duisburg), Pater Sylwester Marzec (Leverkusen nun in Braunschweig) und Pater Slawomir Nadobny (bisher Wuppertal zukünftig in Duisburg). Allen, die das Erzbistum verlassen, sagen wir herzlich Dank und ein Vergelt’s Gott für die seelsorgliche Arbeit – wir werden Sie vermissen! Für die neue Aufgabe und für unsere neuen Seelsorger im Erzbistum Köln erbitten wir Gottes Segen! Am letzten Augustwochenende gab es zahlreiche sehr gut besuchte Abschiedsfeiern in den Missionen, manchmal fröhlich, manchmal emotional und ein wenig traurig. Bei allen stand aber der Dank im Mittelpunkt verbunden mit der Hoffnung, dass die „Neuen“ die fruchtbare Arbeit fortführen werden.
Pfarrfest der syro – malankarischen Gemeinde in BonnRund um das Fest des Heiligen Thomas am 3. Juli feiern die indischen Gemeinden im Erzbistum Köln ihre Pfarrfeste. Der Heilige gilt als Gründer der Kirche in Indien. Schon Hieronymus, Gregor von Tours und andere schriftliche Überlieferungen aus dem 4. Und 5. Jh. geben Zeugnis für diese Annahme. Isidor von Sevilla berichtet im 6. Jh. über das Martyrium des Heiligen Thomas in Indien. Die Basilika St. Thomas in Chennai-Mylapore wurde über dem ursprünglichen Grab des Apostels errichtet, der um das Jahr 72 mit einem Speer getötet wurde. Pfarrer Dr. Joseph Chelamparambath hatte zum Pfarrfest hohen Besuch eingeladen: Geevarghese Mar Makarios, Bischof der Eparchie Puttor, stand der heiligen Messe in der Heilig Geist Kirche in Bonn vor und war auch Ehrengast beim anschließenden Kulturprogramm im Pfarrsaal.
Tag der Jugend bei der IKSZum ersten Mal veranstaltete die Internationale Katholische Seelsorge ein Fußballturnier. In der Soccer World in Köln – Lövenich trafen sich zehn verschiedene Mannschaften, um den IKS – Pokal zu auszuspielen. Nach einem Eröffnungsgebet und der Auslosung ging es in zwei Gruppen los. Die zwei auswertigen Schiedsrichter waren ganz begeistert von der Qualität der Spiele und der Motivation aller Beteiligten. Viele Mannschaften hatten auch „Fanclubs“ mitgebracht, die ihre Gruppierungen anfeuerten. Am Schluß gewann die Mannschaft der syro-katholischen Seelsorgestelle gegen die Ukrainer aus Düsseldorf im Spiel um den dritten Platz im Neun Meter Schießen. Auch das Finale wurde im Neun Meter Schießen entschieden. Den Pokal gewann die Mannschaft der polnischen Mission Bonn gegen die Ukrainer aus Köln. Am Ende des Turniers stand der große Dank an Pater Marek und Pater Jacek, die alles so hervorragend organisiert hatten. Von Lövenich ging es dann weiter nach Altenberg. Dort feierte Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Dr. Tobias Schwaderlapp mit rund 300 Jugendlichen eine internationale heilige Messe, die unter dem Motter „Pilger der Hoffnung“ stand. Jennifer Karnaseril eröffnete die Messe mit einem beeindruckenden Impuls, die musikalische Gestaltung übernahmen Chöre aus der vietnamesischen und syro-katholischen Seelsorgestelle, von der spanischen Mission Köln/Bonn und Jasmin Karnaseril von syro-malankarischen Seelsorgestelle. Messdiener von der frankophonen Seelsorgestelle und der polnischen Mission dienten am Altar. Nach der heiligen Messe ehrte Weihbischof Dominik Schwaderlapp die Sieger des Turniers und es wurde gegrillt und vor allem getanzt.
Das indische Pfarrfest in Kölnim Erzbistum Köln und in den Bistümern Aachen und Essen freute sich in diesem Jahr über mehr als 1600 Gläubige aus den verschiedenen Gemeinden und hohen Besuch aus der Weltkirche: Großerzbischof Raphael Thattil, Großerzbischof von Ernakulam-Angamaly und Oberhaupt der syro-malabarischen Kirche und Bischof Stephen Chirappanath, Apostolischer Visitator für die syro-malabarischen Gläubigen in Europa feierten mit den Gläubigen.
Teilnahme an der Versammlung des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum KölnZum ersten Mal haben Vertreter der muttersprachlichen Gemeinden an einer Versammlung des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln teilgenommen. Es ist gut und richtig, dass die IKS – Gemeinden nun auch in diesem Gremium eine Stimme haben. Als Vertreter nehmen nun zukünftig Mariya Kautz von der ukrainischen Personalpfarrei, Laura Tinzoh von der anglophonen Seelsorgestelle, Jennifer Karnaseril von der syro – malankarischen Seelsorgestelle und Raffaele Garofalo von der italienischen Mission an den Vollversammlungen teil. Die Internationale Katholische Seelsorge dankt für die Bereitschaft der Vertreter diese Aufgabe zu übernehmen und hofft, dass die Interessen der internationalen Seelsorgestellen und Missionen gut vertreten werden.
Fest des Heiligen MichaelAn völlig unterschiedlichen Terminen feiern die West- und die Ostkirche das Fest des Heiligen Michael. Die eritreisch katholische Gemeinde begeht das Fest gemäß der byzantinischen Tradition Ende Juni. Pfarrer Medhanie Uqbamichael feierte mit vielen Gläubigen in der Kölner Kirche St. Pantaleon eine heilige Messe.
Versammlung der Kerala Latin Catholic youth CommunityAm Samstag, den 21. Juni 2025, versammelte sich die Kerala Latin Catholic youth Community in Deutschland zu einem bedeutenden und gesegneten Treffen im St. Servatius Haus, Mühlenstraße 14, Siegburg/ Bonn unter dem Motto „AUGEN-BLICK! – Just a Moment!!“. Die Veranstaltung wurde geistlich begleitet von acht Priestern und vier Ordensschwestern aus verschiedenen Lateinischen Diözesen von Kerala: Priester:Antony Byju, Melvin, Liju, Joby, Ruben, Babu und Joseph, Schwestern: Schw. Rosy,Maggie, Alensona, und Roselet Etwa 40 Teilnehmer aus ganz Deutschland kamen zusammen, um gemeinsam zu beten, sich auszutauschen und die Zukunft der Gemeinschaft aktiv mitzugestalten. Neben einer Vorstellungsrunde, Agape und Gemeinschaftsaktivitäten stand vor allem die Diskussion über die Gründung eines strukturierten und nachhaltigen Vereins im Mittelpunkt. Ein wichtiger Schritt war die Wahl des Koordinationsteams und zonaler Vertreter.
Besuch des Baselios Cleemis Kardinal Thottunkal bei der IKSEs kommt nicht so häufig vor, dass ein Kardinal der Weltkirche eine IKS - Seelsorgestelle besucht, eine besondere Ehre und Freude: Baselios Cleemis Kardinal Thottunkal, Großerzbischof von Trivandrum (Kerala) / Indien und Oberhaupt der syro – malnakarischen Kirche war Gast im Erzbistum Köln. An den Tagen zuvor nahm der Kardinal an einem Jugendtreffen der syro – malankarischen Kirche teil. Pfarrer Dr. Joseph Chelmaparambath (Leiter der Seelsorgestelle), Pfarrer Thomas Santosh (Sprecher der syro-malankarischen Gemeinden in Deutschland) und der Referent der IKS, Ingbert Mühe freuten sich mit vielen Priestern über den hohen Besuch. Zum Abschluss des Treffens der syro – malankarischen Jugendlichen feierte der Kardinal eine festliche Heilige Messe in der Heilig Geist Kirche in Bonn Bad Godesberg. Am Ende sangen die über 200 Gläubigen sogar ein deutsches Kirchenlied.
Fronleichnamsprozession in KölnIm Jahr 1279 fand die erste Fronleichnamsprozession in Köln statt. Im Jahr 2029 wird das 750 – jährige Jubiläum groß gefeiert, der Kölner Erzbischof Kardinal Woelki hat in einem Hirtenbrief darauf hingewiesen. Schon sein Vorgänger, Kardinal Joachim Meisner, betonte oft, dass man zwei Feste im Jahr nirgendwo schöner und besser feiern kann als in Köln.
Visitation der ungarischen SeelsorgestelleDie ungarische Seelsorgestelle gehört zu den eher kleineren Seelsorgestellen der Internationalen Katholischen Seelsorge. Gut 3000 katholische Ungarn sind im gesamten Gebiet des Erzbistums gemeldet, knapp zehn Prozent kamen zur Visitation des Bischofsvikars Weihbischof Dominik Schwaderlapp, der von seinem Referenten Ingbert Mühe begleitet wurde, in die Kirche Maria Hilfe der Christen nach Düsseldorf. In einem Gespräch vor dem Pontifikalamt dankten die Vertreter des Gemeinderates dem Erzbistum für die Möglichkeit ihren Glauben in der eigenen Muttersprache leben und feiern zu können. „In der Muttersprache betet man einfacher“, so die Aussage der Anwesenden. Da es in der Kirche im Düsseldorfer Norden kaum noch Angebote für Deutsche gibt, bietet Pfarrer Jozsef Lukács auch zweisprachige Gottesdienste an. Manche Ungarn sind mit einem deutschen Ehepartner verheiratet.
Mit der Jugend auf Kölns höchstem PunktAuch der zum Teil kräftige Regen konnte die Jugend aus den muttersprachlichen Gemeinden nicht abhalten auf Kölns höchsten Punkt, den 118m hohen Monte Troodelöh, zu wandern. Zusammen mit Pfarrer Dr. Joseph Chelamparambath, Pfarrer Cyimana und dem Referenten der IKS, Ingbert Mühe, machten sich knapp 40 Jugendliche aus verschiedenen IKS-Gemeinden ab Köln-Königsforst auf den 13 km langen Weg. Die Wanderung begann mit einem Gebet und dann ging es los. Es wurde viel gesprochen, aber es wurde auch gebetet und es gab auch Momente der Stille. Die Wanderung endete in der Wohnung des Referenten. Durch das Wetter musste die für den Garten geplante Feier der heiligen Messe ins Haus verlegt werden. In seiner Predigt erklärte Pfarrer Dr. Chelamparambath den Jugendlichen die Bedeutung des Heiligen Jahres und wünschte sich, dass wir alle zu „Pilgern der Hoffnung“ werden. Nach der heiligen Messe wurde gegrillt und gesungen, aber auch hier gab es die Möglichkeit zu einem vertraulichen Gespräch. Das nächste Mal trifft sich die Jugend der IKS dann am 5. Juli zum Fußballturnier und zur Internationalen Jugendmesse in Altenberg.
IKS TageswallfahrtWie in den vergangenen zwei Jahren lud die IKS die Mitarbeiter der sogenannten Folgedienste aus den Missionen und Seelsorgestellen zu einer Tageswallfahrt ein. In diesem Frühjahr fuhr die von Weihbischof Dominik Schwaderlapp begleitete Gruppe zum Benediktinerkloster Maria Laach. Dort wurden die Wallfahrer schon von Pater Philipp erwartet. Pater Philipp ist durch seine „Kölner Zeit“ im Studium kein Unbekannter. Mit Pater Philipp ging die Gruppe in die schöne Klosterkirche und feierte dann mit ihrem Weihbischof in der Krypta eine heilige Messe. Pater Philipp predigte und legte das Wort Gottes aus.
Jugendtreffen 2025 aller italienischen Missionen in DeutschlandEtwa 80 Jugendliche waren nach Köln gekommen, um vom 16. – 18. Mai am Jugendtreffen 2025 aller italienischen Missionen in Deutschland teilzunehmen. Das Treffen stand unter dem Motto „Träger der Hoffnung“. Durch die Veranstaltung führten Don Gregorio Milone, Nationaldelegat von MCI Deutschland, und die Schwestern aus dem Scalabriniorden, Schwester Mira und Schwester Armanda. Am Sonntag feierten die Teilnehmer des Treffens mit den Gläubigen der italienischen Mission Köln ein Pontifikalamt, dem Weihbischof Peter Birkhofer aus Freiburg vorstand.
Hoher Besuch bei der syro-katholischen SeelsorgestelleHoher Besuch bei der syro-katholischen Seelsorgestelle: Mar Flavianus Rami Al-Kabalan, Apostolischer Visitator der syro-katholischen Kirche in Europa und Erzbischof Youhanna Jihad Battah von Damaskus besuchten die syro-katholische Seelsorgestelle in Köln – Lindweiler und spendeten in der Marienkirche die Subdiakonsweihe. Pfarrer Dr. Riad Behnam freute sich mit den Gläubigen über den Besuch.
Leiterkonferenzen der IKS in Köln, Düsseldorf und WuppertalIn jedem Jahr finden Leiterkonferenzen für die Regionen Köln/Bonn, Düsseldorf und Wuppertal/Berg. Land statt. In diesem Frühjahr freute sich die IKS über den Besuch von Vertretern des Integrationsrates von NRW: Tayfun Keltek (Vorsitzender) und Silvio Vallecoccia, sie stellten die wichtige Arbeit des Integrationsrates vor und warben für die Wahlen dazu am 14. September 2025.
Jugendliche aus den muttersprachlichen Missionen besuchen St. GereonIn jedem Jahr lädt die IKS ihre Jugendlichen zu einer Besichtigung ein. In den letzten Jahren ging es mal auf den Dom, mal unter den Dom und mal in den Dom. In diesem Jahr trafen man sich in St. Gereon, Kölns ältester Kirche aus dem 4. Jahrhundert. „Vergesst die Kapelle am Hauptbahnhof“ rief Pfarrer Dr. Dominik Meiering am Beginn seiner Führung den Jugendlichen zu und begann mit diesem Aufruf seine kurzweilige Führung. Meiering, der auch Kunsthistoriker ist, zeigte den Jugendlichen die Anfänge vom vierten Jahrhundert mit den römischen Mosaiken bis hin zu den berühmten Kirchenfenstern der Neuzeit von Georg Meistermann und Wilhelm Buschulte. Stolz erwähnte er, dass junge Kunststudenten sogar aus Japan und China kommen, um diese Kirchenfenster zu sehen. Nach der Führung waren die Jugendliche begeistert von der Führung und der Kirche, die die meisten von ihnen noch nicht kannten.
50. Todestag von Kardinal Jozsef Mindszenty
Zu Besuch im Erzbistum KölnRund 60 Priesterseminaristen aus Krakau besuchten auf ihrer Reise durch Deutschland das Erzbistum Köln. Der polnische Delegat, Pfarrer Dr. Michal Wilkosz, hatte die Reise vorbereitet und organisiert. Begleitet wurden die Seminaristen vom Regens des Priesterseminars Krakau, Dr. Michał Kania. Generalvikar und Dompropst Msgr. Dr. Assmann führte die Gäste durch die Kathedrale und feierte nach der Führung eine heilige Messe in der Marienkapelle des Domes. In dieser heiligen Messe wurde auch für den am Ostermontag verstorbenen Papst Franziskus gebetet.
Syro-malankarische Seelsorgestelle im Erzbistum KölnAm 6. April 2010 wurde Joseph Chelamparambath in seinem Heimatbistum Sulthan Bathery (Kerala) von Bischof Joseph Thomas Konnath zum Priester geweiht. Vorher hatte er u.a. an der katholischen Universität von Eichstätt studiert. Seit 2018 leitet er die syro-malankarische Seelsorgestelle im Erzbistum Köln.
Weihbischof Cristian Crisan feiert Pontifikalamt in Düsseldorf >
Weihbischof Cristian Dumitru CrișanWeihbischof Cristian Dumitru Crișan besucht zur Zeit verschiedene Bistümer in Deutschland. Crisan ist rumänisch griechisch-katholischer Weihbischof in Făgăraș und Alba Iulia bei Kardinal Lucian Mureșan, Großerzbischof von Făgraș und Alba Iulia und als Metropolit das Oberhaupt der mit Rom unierten rumänischen griechisch-katholischen Kirche. Im Erzbistum Köln gibt eine rumänisch griechisch katholische Seelsorgestelle in Düsseldorf. Weihbischof Crisan traf in Köln den Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, und den Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Dominik Schwaderlapp und dankte beiden für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung für die rumänischen Gläubigen. Der Weihbischof wurde begleitet von Pfarrer Mihai Suciu, Leiter der Seelsorgestelle in Düsseldorf, und Pfarrer Alexandru Dragos aus Münster. Weiter Stationen in Deutschland sollten das Bistum Essen, das Erzbistum Paderborn und das Bistum Münster sein. Am Passionssonntag, 6.04.2025, feiert Weihbischof Crisan ein Pontifikalamt im byzantinischen Ritus um 11.30 Uhr in der Herz Jesu Kirche, Roßstrasse 75, 40468 Düsseldorf, zu dem alle Gläubigen herzlich eingeladen sind.
Evangelisierungskurs der ukrainischen Seelsorgestelle für JugendlicheMit dem Segen des Apostolischen Exarchen für die Ukrainer in Deutschland und Skandinavien, Bischof Bohdan Dziurakh, nahmen 30 junge Menschen aus den Seelsorgestellen in Köln und Düsseldorf an einem dreitägigen Evangelisationskurs mit dem Namen „Istoria Uspihu“ (Erfolgsgeschichte) teil. Das Treffen fand im Jugendzentrum des Erzbistums, in Altenberg, statt. Das Programm wurden von Pfarrer Sviatoslav Titulyak (Rom), Seminarist Ivan Wynnyk (München) und den Pfarrern Mykola Pavlyk und Hennadii Aronovych. Drei Tage lang befassten sich die Jugendlichen mit wichtigen Themen: „Persönlicher Erfolg“ „Mittel, um Erfolg zu haben“ „Das Erfolgsparadoxon von Christus, Aposteln und Heiligen“ „Die Rettung der Seele ist der größte Erfolg eines Christen“ Während der gemeinsamen Treffen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, aktiv zu kommunizieren, ihre Gedanken auszudrücken und Schlussfolgerungen auf der Grundlage geistlicher und psychologischer Übungen zu ziehen. Die tägliche Liturgie, das Gebet, die Beichte und die Lektüre der Heiligen Schrift waren ein fester Bestandteil des Kurses. Einen besonderen Platz nahm der einzigartige Kreuzweg ein, der von Ivan und Sviatoslav gemeinsam vorbereitet worden war. Aktive Erholung, Spiele, Wettbewerbe und gemeinsame Spaziergänge schufen ebenfalls eine besondere, einladende und freundliche Atmosphäre der Einheit. „IStorya Uspikhu“ ist nicht nur ein Kurs, sondern eine unvergessliche Erfahrung, die inspiriert, die geistige Vision formt und hilft, eine echte christliche Gemeinschaft aufzubauen.
Hl. Messe in der FastenzeitZum ersten Mal hat die Internationale Katholische Seelsorge zu einer Hl. Messe in der Fastenzeit eingeladen und viele Jugendliche kamen. Am Hochfest des Heiligen Joseph feierte Pfarrer Dr. Joseph Chelamparambath von der syro-malankarischen Gemeinde als Hauptzelebrant und Prediger, Pfarrer Dr. Riad Behnam.
Visitation der polnischen Mission KölnHunderte Gläubige waren gekommen, um mit Weihbischof Dominik Schwaderlapp anlässlich seiner Visitation der polnischen Mission Köln ein Pontifikalamt zum ersten Fastensonntag in der romanischen Kirche St. Kunibert zu feiern. Musikalisch wurde die hl. Messe vom Chor der Mission gestaltet. Pater Janusz Kusek begrüßte am Anfang der heiligen Messe den Weihbischof und seinen Referenten Ingbert Mühe sehr herzlich. Außer ihm konzelebrierte noch Pater Marian Gerus, Pater Przemyslaw Marek hörte die Beichte. Um die vielen Kinder kümmerte sich Schwester Kinga Kasparek. In seiner Predigt ermunterte der Weihbischof die Gläubigen zum Gebet: „Gebet ist nicht ALLES, aber ohne Gebet ist ALLES NICHTS“. Vor der heiligen Messe informierte der Gemeinderat die Besucher aus dem Erzbistum über die aktuelle Situation der Mission, mit ihren vielen Gebetsgruppen. Seit der Restaurierung der Kirche St. Paul feiert die Mission die Sonntagsgottesdienste in der Kirche St. Kunibert und rechtsrheinisch in der Kirche St. Engelbert in Köln – Humboldt und an weiteren Orten. Der Gemeinderat äußerte den Wunsch nach Beendigung der Restaurierung nach St. Paul zurückkehren zu können. Weihbischof Schwaderlapp nahm diesen Anliegen gerne mit, allerdings mit dem Hinweis, dass durch den zur Zeit laufenden Prozeß der Neuordnung möglicherweise nicht alles so bleiben kann, wie es mal war. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es zu Veränderungen kommen kann. Nach der heiligen Messe gab es für alle Gemeindemitglieder die Möglichkeit mit den Besuchen zu sprechen und ihnen ihre Anliegen mitzuteilen. Die polnische Mission Köln ist mit rund 30.000 Gläubigen die zweitgrößte Mission im Erzbistum Köln.
Kardinal Woelki besucht die Jahrestagung der Internationalen Katholischen Seelsorge im Kardinal Schulte HausPfarrer Mykola Pavlyk, Leiter der ukrainischen Personalpfarrei in Düsseldorf, brachte es auf den Punkt, als er Kardinal Woelki direkt ansprach und sagte: „Ich bin seit 21 Jahren im Dienst des Erzbistums Köln. In jedem Jahr gab und gibt es eine Jahrestagung. Früher kam ein Weihbischof für ein bis zwei Stunden vorbei. Noch nie besuchte uns hier ein Erzbischof. Es ist eine große Freude und Wertschätzung, dass Sie, lieber Herr Kardinal heute bei uns sind – herzlichen Dank!“ Die Jahrestagung der IKS findet in jedem Jahr statt. Alle pastoralen Mitarbeiter, Priester und Patres, Schwestern und Helfer in der Gemeinde, nehmen an dem Treffen teil. In diesem Jahr folgten fast 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den muttersprachlichen Missionen und Seelsorgestellen der Einladung der Internationalen Katholischen Seelsorge ins Kardinal Schulte Haus. Themen waren u.a. die neuen Leitlinien für die Seelsorge in anderen Sprachen und Riten „Auf dem Weg zu einer interkulturellen Communio“ der deutschen Bischöfe, die der deutsche Nationaldirektor; Dr. Lukas Schreiber; vorstellte, die Neuordnung der Gemeinden und die Internationale Wallfahrt nach Rom. Kardinal Woelki besuchte die Konferenz am zweiten Tag und feierte am Morgen in der Kapelle des Tagungshauses die heilige Messe. Bei seiner Ansprache in der Konferenz ging der Erzbischof auf das Thema Migration ein. Er zeigt dabei Verständnis für die zunehmenden Sorgen und Ängste vor Anschlägen, warnte jedoch vor Kriminalisierung von Migranten. Er dankte den Leitern der Missionen für ihre Arbeit. Kardinal Woelki stellte fest, dass nicht nur durch die Coronazeit und den Missbrauchsskandal eine Entfremdung vom Evangelium stattgefunden hat. Er zitierte Pater Ivo Zeiger, der schon auf dem Katholikentag in Mainz 1948 feststellte: „Deutschland ist ein Missionsland geworden“. Der Auftrag an uns alle lautet heute, so der Kardinal, das Evangelium zu verbreiten, nicht überzustülpen. Er zitierte Papst Franziskus, der am Ende der Weltsynode das Ziel ausgegeben hat: Wir müssen in der Kirche missionarischer werden, Jüngerinnen und Jünger werden. Wir sind zur Jüngerschaft berufen. Das Wort „Ehrenamt“ sei nicht zutreffend. Es muss eine tiefere geistliche Dimension kommen, anders als im zivilgesellschaftlichen Ehrenamt, nämlich die Verkündigung und Bezeugung des Gekreuzigten. Kardinal Woelki bemerkte, dass die gute Arbeit in der IKS zu wenig wahrgenommen wird. Er dankte für die zunehmende Bereitschaft der Laien sich in den verschiedenen Gremien des Erzbistums bis hin zum Diözesanpastoralrat zu engagieren.
Jahrestagung im Marienwallfahrtsort KevelaerEinmal im Jahr treffen sich die Delegaten der großen Missionen, die Sprecher der Seelsorgestellen und die Referenten der deutschen (Erz-)bistümer zur Jahrestagung. In diesem Jahr fand die Jahrestagung im Marienwallfahrtsort Kevelaer statt.
Das Visitationsjahr 2025 hat begonnenDas Visitationsjahr 2025 hat begonnen: am zweiten Sonntag im Jahreskreis visitierte Weihbischof Dominik Schwaderlapp mit seinem Referenten Ingbert Mühe die französisch sprachige Seelsorgestelle in Düsseldorf. Im Gespräch vor der Feier der heiligen Messe stellte der Gemeinderat den Besuchern die Arbeit in der Seelsorgestelle vor. Die seelsorgliche Arbeit ist anders als in anderen Gemeinden, da viele Gemeindemitglieder nur auf Zeit in Deutschland sind .
Ukrainische GemeindeDie ukrainische Gemeinde hat mit einem wunderschönen Konzert die Weihnachtszeit verabschiedet.
Kroatischer Kammerchor „Ivan Filipovic“Kroatischer Kammerchor „Ivan Filipovic“ gestaltet das musikalische Abendgebet im Kölner Dom .
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