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Liebe Schwestern und Brüder in der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln,

unser Kardinal und Erzbischof hat mir das Bischofsvikariat für die Internationale Katholische Seelsorge anvertraut. Dankbar für das Vertrauen freue ich mich auf die Begegnungen mit Ihnen. Als Sekretär von Kardinal Meisner und später als Generalvikar hatte ich immer wieder Gelegenheit, die Kirche in anderen Ländern der Welt zu erleben: Wie schön ist es, zu einer Weltkirche zu gehören! Wie schön ist es, dass es in der Kirche keine Ausländer gibt! Wie schön ist es, dass wir einander an unseren Reichtümern, die uns prägen, teilgeben können.

In der Vorfreude auf unsere Begegnungen verbleibe ich mit allen Segenswünschen

Ihr
+Dominikus Schwaderlapp

 

 

Kurzinformation: Die Aufgabenbereichen des Bischofsvikars Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp umfassen u.a. die Internationale Katholische Seelsorge (kurz: IKS). Rund 350.000 Katholiken anderer Muttersprachen leben in unserem Erzbistum. Viele von ihnen werden durch eigene Seelsorger begleitet. Dafür wurden im Erzbistum 43 muttersprachliche Gemeinden in 27 Sprachen und 10 Riten eingerichtet.

 

 

Aktuelles

 

 

Visitation bei der nigerianischen Gemeinde in Düsseldorf

Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp visierte mit seinem Referenten, Ingbert Mühe, die nigerianische Gemeinde in Düsseldorf. Seit 2015 gibt es die Gemeinde, am ersten und zweiten Sonntag feiern bis zu 100 Gläubige mit dem Leiter, Kaplan Chimezi Zephilinus Agbo, die heilige Messe. Selbst in Coronazeiten kommen immer noch zwischen 70 und 80 Teilnehmer. Die Gemeinde besteht aus jungen Familien mit vielen Kindern und Jugendlichen. Ein Chor sorgt für die musikalisch-fröhliche Gestaltung in den Liturgien.
Bei der Visitation dankten die Gemeindemitglieder Weihbischof Schwaderlapp und der IKS, dem Erzbistum Köln und der Kirchengemeinde St. Josef mit Pfarrer Pörtner für die Gastfreundschaft, Hilfe und Unterstützung. Bei einem Gespräch brachten sie aber auch ihre Wünsche und Nöte zum Ausdruck: zum einen beklagte man die desolate Parksituation rund um die Kirche in Düsseldorf – Oberbilk, vor allem aber wünschte man sich an allen Sonn- und Feiertagen die heilige Messe in der Heimatsprache feiern zu dürfen. Weihbischof Schwaderlapp empfahl eine engere Verbindung und Vernetzung mit der afrikanisch- anglophonen Gemeinde in Wuppertal.
Nach dem Gespräch mit dem Gemeinderat feierte Weihbischof Schwaderlapp mit den Gläubigen in der Kirche St. Josef ein festliches Pontifikalamt. Die Freude am gemeinsamen Gebet, am Gesang der vertrauten Lieder und auch die bunten, farbenprächtigen Prozessionen zum Evangelium und zur Gabenbereitung ließen alle Gläubigen zumindest für gut zwei Stunden die Pandemie ein wenig vergessen.

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Sprecher der Afrikanischen Gemeinden in NRW im Erzbistum Köln

Aus Anlass des Weltmissionssonntag hat die Diözesanstelle Weltkirche im Erzbistum Köln auf Vermittlung der Internationalen Katholischen Seelsorge (IKS) den Sprecher der Afrikanischen Gemeinden in Nordrhein Wetsfalen, Herrn Pfarrer Dr. Victor Anoka, eingeladen in Vorträgen auf die Situation in seinem Heimatland Nigeria aufmerksam zu machen. In Nigeria ist die katholische Kirche mit 19 Millionen Mitgliedern die größte christliche Konfession des Landes. Bürgerkriegsähnliche Zustände und Christenverfolgungen vor allem im Norden des Landes führten und führen zu einer großen Anzahl von Flüchtlingen. Anoka bat die Gläubigen in Deutschland für sein Heimatland und für Afrika zu beten und dankte für die Unterstützung der deutschen Katholiken über die Hilfswerke.

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Pfarrer Dr. Victor Anoka bei der Predigt in der Kirche St. Mariä Königin in Frechen

 

 

Pfarrer Leandro Nunes Teixeira in Bonn und Köln als Leiter der spanischen Mission eingeführt

In den Sonntagsmessen in St. Winfried in Bonn und in St. Barbara in Köln ist Pfarrer Leandro Nunes Teixeira in sein Amt als neuer Leiter der spanischen Mission eingeführt worden. Alle Gläubigen freuten sich sehr, dass nun der „Neue“ seinen Dienst antritt. Ein Grußwort des Bischofsvikars der IKS, Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, wurde in beiden Messen vom Referenten Ingbert Mühe verlesen.

 

 

Neuer Leiter für die spanische Mission in Köln und Bonn

Es hat lange gedauert – für manche Gemeindemitglieder zu lange. Die spanische Mission in Köln und Bonn hat endlich einen neuen Leiter: Pfarrer Leandro Nunes Teixeira. Im Sommer 2019 wechselte der bisherige Leiter, Pater Juan Marie Latorre, ins Bistum Essen und leitet seitdem dort die spanische Gemeinde. In der Folge übernahmen Vertretungen zumindest die Feier der heiligen Messen, Unterstützung gab es sogar vom Bistum Münster: der Leiter der italienischen Mission in Moers, Don León Velez Granada, feierte zahlreiche hl. Messen mit den Gläubigen in Köln und Bonn. Ab März 2020 übernahm Pater Piotr Karolewski, der Leiter der spanischen Mission in Remscheid, kommissarisch die Leitung der Mission.
In der Zwischenzeit war ein neuer Leiter für die Mission im fernen Kolumbien gefunden worden. Leider verzögerte sich die Vergabe des Visums immer wieder und dann kam Corona und eine Ausreise aus Südamerika war nicht mehr möglich. Für den Kandidaten hatte sein Orden dann eine neue Aufgabe gefunden und mitgeteilt, dass er für die Arbeit im Erzbistum Köln nicht zur Verfügung stehen wird. So begann eine neue Suche. Zahlreiche Ordensgemeinschaften, das Bistum Aachen, welches eine Partnerschaft mit dem Erzbistum Bogotá pflegt und Einzelpersonen wurden angefragt bei der Suche behilflich zu sein. Durch den Priestermangel in Spanien und Südamerika wird es allerdings immer schwieriger einen Priester zu finden.
Und dann ging es nach den Sommerferien doch recht schnell. Durch personelle Veränderungen in den portugiesischen Missionen in Köln und Aachen stellte sich über Vermittlung des portugiesischen Delegaten ein Priester aus Brasilien vor: Pfarrer Leandro Nunes Teixeira. Er stammt aus Rio de Janeiro und war in den letzten Jahren zum Studium in Rom von seinem Heimatbischof freigestellt. Nun sucht er eine Aufgabe in Deutschland. Pfarrer Teixeira spricht neben seiner Muttersprache portugiesisch auch italienisch, englisch, deutsch und sehr gut spanisch. Nach einem ersten Besuch im Erzbistum Köln sagte er gerne zu, die Leitung der spanischen Mission in Köln und Bonn zu übernehmen. So endet nun endlich die lange Zeit der Vakanz. In der ersten Oktoberwoche wurde der neue Leiter schon einem kleinen Kreis des Gemeinderates vorgestellt, am Sonntag, 11. Oktober feiert Pfarrer Nunes Teixeira zum ersten Mal die heilige Messe mit den Gläubigen in Köln und Bonn.
Wir danken allen, die in den vergangenen Monaten geholfen haben, dass das Leben in der Gemeinde lebendig geblieben ist: Pater Piotr Karolewksi, Schwester Rosario, Herrn Porres und allen Mitgliedern des Gemeinderates, den Gläubigen aus Köln und Bonn und den zahlreichen Priestern, die geholfen haben, dass die heilige Messen gefeiert werden konnten.

 

 

Dreikönigswallfahrt im Kölner Dom – Internationale Heilige Messe am 26.09.2020

Im Rahmen der Dreikönigswallfahrt feierte Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp mit den muttersprachlichen Gemeinden im Erzbistum Köln eine internationale heilige Messe. Dank der Coronaverordnung des Landes Nordrhein Westfalen konnten rund 500 Gläubige an dem Gottesdienst teilnehmen. Alle Plätze im Dom wurden personalisiert und fest zugewiesen, die Gläubigen mussten ihren Mund- Nasenschutz anbehalten und dürften nicht singen. Die musikalische Gestaltung übernahmen drei Ensembles, eines aus der portugiesischen Mission, das Ensemble 3/8aven aus der italienischen Mission und das Collegium Gregorianum von St. Mariä Himmelfahrt / Köln.
Am Beginn der heiligen Messe begrüßte der Weihbischof die Vertreter der Gemeinden in 15 verschiedenen Sprachen. In seiner Predigt benannte der Weihbischof drei Aspekte des Domes: die Tür, den Altar und die Heiligen. Durch die Türe betritt man den Dom und geht so auf Christus zu. Es erwächst Vertrauen zu Christus. Jeder muss selbst diesen Schritt alleine vollziehen – das Ja zu Jesus Christus. Die Tür zur Kirche ist das Vertrauen. In der Mitte des Domes steht der Altar, er ist das Herz des Domes, das Herz des Christseins. Der Altar ist das pulsierende Herz, von hier empfangen wir Christus in der Hostie. Der Weihbischof rief die Gläubigen auf Christus immer wieder zu suchen. In diesem Zusammenhang mahnte Schwaderlapp, dass gestreamte Messen auf Dauer nicht die Gegenwart Christi ersetzen können. Die Heiligen im Dom sollen uns schließlich zeigen: wir sind nicht allein in dieser Zeit. Die Heiligen begleiten uns, von ihnen können wir lernen Christ zu sein. Die Heiligen sind unsere Fürsprecher.
Nach der heiligen Messe führte Weihbischof Schwaderlapp eine Prozession an, die zu den drei großen Heiligtümern des Domes führte, der Mailänder Madonna, dem Schrein der Heiligen Drei Könige und dem Gerokreuz.
20 Priester aus unseren IKS-Gemeinden konzelebrierten bei der heiligen Messe.
Folgende Missionen, Seelsorgestellen und Gemeinden waren dabei:
Anglophone Gemeinden aus Köln und Wuppertal
Albanische Seelsorgestelle aus Düsseldorf
Chaldäische Gemeinde aus Bonn
Eritreische Gemeinde aus Köln
Ghanaische Gemeinde aus Düsseldorf und Köln
Indisch syro-malabarische Seelsorge aus Köln
Indisch syro-malakarische Seelsorge aus Bonn
Japanische Gemeinde aus Köln
Italienische Missionen aus Köln, Bonn und Wuppertal
Koreanische Gemeinde aus Langenfeld
Kroatische Missionen aus Köln, Düsseldorf und Wuppertal
Philippinische Seelsorgestelle aus Köln, Bonn und St. Augustin
Polnische Missionen aus Bonn, Köln, Leverkusen und Wuppertal
Portugiesische Mission aus Köln, Neuss und Burscheid
Spanische Missionen aus Köln und Düsseldorf
Syrisch-Katholische Gemeinde aus Köln
Ukrainische Gemeinde aus Düsseldorf


Die heilige Messe kann man bei domradio.de in Mediathek noch einmal ansehen:

hier klicken

 

 

Leiter der albanischen Seelsorgestelle bei Papst Franziskus

Welch eine Freude und Ehre zugleich: der Leiter der albanischen Seelsorgestelle, Pfarrer Marjan Uka, wurde zusammen mit seinem Bischof Dodë Gjergji (Bistum Prizren-Pristina / Kosovo) vom Heiligen Vater, Papst Franziskus, zu einer Audienz empfangen.

 

 

Weihbischof Schwaderlapp firmt Jugendliche der spanischen Mission in Düsseldorf

Am Donnerstag, 3. September 2020, firmte des Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Schwaderlapp, in der Kirche St. Adolfus in Düsseldorf 11 Jugendliche der spanischen Mission. Trotz eingeschränktem Zugang in der Coronakrise war es eine sehr würdige und wunderbare Feier. Pfarrer David Orlando Abril Correa und sein pastoraler Mitarbeiter, Andrés Cornejo, hatten die Jugendlichen auf das Sakrament vorbereitet.

 

 

Abschied in der portugiesischen Mission

Am letzten Sonntag im August nahm die Gemeinde der portugiesischen Mission Abschied von Pfarrer Roberto Veras da Silva und Schwester Michele Lopes Pereira. Der Referent der IKS, Ingbert Mühe, verlas persönliche Worte des Bischofsvikars, Weihbischof Dr. Schwaderlapp, in denen beiden pastoralen Mitarbeitern für ihr Wirken in Köln, Bonn, Neuss, Euskirchen und Burscheid gedankt wurde. Zuvor hatte Pfarrer Veras da Silva die heilige Messe mit vielen Gläubigen in der Kirche St. Paul in Köln gefeiert. Pfarrer Roberto Veras da Silva wird zum 1. September Leiter der portugiesischen Gemeinden im Bistum Aachen. Die Gemeinden in Heinsberg, Krefeld und Mönchengladbach sind dankbar, dass bei ihnen eine über einjährige Vakanz beendet wird. Schwester Michele Lopes Pereira wird nach Fatima gehen und dort neue Aufgaben in einem Pilgerhaus zu übernehmen.

 

 

Internationale Jugendmesse in Altenberg

Am letzten Samstag im August trafen sich über 100 Jugendliche der IKS-Gemeinden im Erzbistum Köln in der Jugendbildungsstätte in Altenberg. Aufgrund von Corona konnte die Veranstaltung nicht beworben werden, da sonst die Abstands- und Hygieneregeln nicht einzuhalten gewesen wären. So musste sich jeder Teilnehmer über die Gemeinde vorher anmelden. Unter freiem Himmel feierte Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Tobias Schwaderlapp mit Geistlichen der muttersprachlichen Gemeinden die heilige Messe, die unter dem Motto „Walk Your Faith“ (Wie ist Dein Weg? Glaube. Berufung, Leben) stand. In seiner Begrüßung erinnerte Schwaderlapp an den Kölner Weltjugendtag vor 15 Jahren. Das Logo des WJT war hinter dem Altar aufgestellt worden. Sheila Bierend von der philippinischen Gemeinde gab ein eindrucksvolles Zeugnis für die Weltjugendtage ab. Die Feier und Begegnungen mit Jugendlichen aus aller Welt habe ihren Glauben vertieft – „so etwas muss man einfach mal erlebt haben“. In seiner Predigt motivierte Pfarrer Schwaderlapp die anwesenden den Glauben im Alltag zu leben. Zur Gabenbereitung brachten Vertreter der chaldäischen, indischen, philippinischen und italienischen Gemeinden landestypische Speisen zum Altar. Am Ende der heiligen Messe gab Robin Teders den versammelten Jugendlichen einen Impuls mit auf den Weg. Die musikalische Gestaltung übernahm die Gruppe „Tropa“ von der philippinischen Gemeinde, sie sangen u.a. die Weltjugendtagslieder „Venimus adorare eum“ vom WJT 2005 in Köln und „Tell the world of his love“ vom WJT 1995 in Manila. Die Messdiener kamen von der polnischen Mission in Köln.
Nach der heiligen Messe wurde gegrillt und es gab die Möglichkeit zur Begegnung und zu Gesprächen, dazu war auch extra Weihbischof Schwaderlapp nach Altenberg gekommen. Zwei Jugendliche der malankarischen Gemeinde in Bonn beeindruckten durch einen Tanz. Laura Tinzoh von der anglophonen Gemeinde sprach eine Einladung für die jungen Frauen zu einem Begegnungstag am 7. November 2020 in Köln aus.
Aus folgenden Gemeinden waren Gruppen anwesend: die philippinischen Gemeinden mit ihrem Leiter Pater Rodel Liguid, die indische Gemeinde (syromalankarischer Ritus) aus Bonn mit Kaplan Joseph Chelamparambath, die afrikanisch anglophone Gemeinde aus Wuppertal mit Kaplan Paul Gowan Gokok, die polnischen Gemeinden aus Wuppertal und Köln mit den Patres Slawomir Nadobny und Marian Gerus, die frankophone Gemeinde aus Köln und Bonn mit Pfarrer Jean Paul Cyimana, die italienische Gemeinde aus Köln und Bonn, die anglophone Gemeinde aus Köln und die chaldäische Gemeinde aus Bonn.
Am Ende des Tages gilt es allen DANKE zu sagen, die für Weltjugendtagsgefühle in Altenberg gesorgt haben: Pfarrer Tobias Schwaderlapp und allen Geistlichen der IKS-Gemeinden, Chor „Tropa“ der philippinischen Gemeinde, den Lektoren, Ministranten, Sheila Bierend und Robin Teders und der internationalen Arbeitsgruppe der IKJS, die diesen wunderbaren Tag vorbereitet hat. Alle waren sich einig, es wird eine Fortsetzung in Altenberg geben – hoffentlich nach Corona mit noch mehr Jugendlichen im nächsten Jahr!

 

 

Wir haben seinen Stern gesehen Dreikönigswallfahrt 2020

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Weihbischof Schwaderlapp feiert hl. Messe mit den Priestern der frankophonen Gemeinden im Erzbistum Köln

Am Morgen des 1. Juli 2020 feierte Weihbischof Schwaderlapp zusammen mit den Priestern der frankophonen Seelsorgestellen im Erzbistum Köln, Pfarrer Jean Paul Cyimana (Köln und Bonn) und Msgr. Janusz Osowiecki (Düsseldorf) die heilige Messe im Hohen Dom zu Köln. Der Weihbischof hatte die Geistlichen im vergangenen Jahr dazu bei der Bildungsfahrt der IKS eingeladen. Für beide Geistliche war es eine große Freude. Die heilige Messe wurde auf domradio.de übertragen und kann dort in der Mediathek noch einmal angeschaut werden (externer Link).

 

 

Ehemaliger Bischofsvikar der IKS, Msgr. Dr. Hofmann, feiert Silbernes Priesterjubiläum

Am Hochfest Peter und Paul feierten Generalvikar Msgr. Hofmann und sein Stellvertreter Msgr. Markus Bosbach mit den Mitarbeitern des Generalvikariates in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt ihr Silbernes Priesterjubiläum. Festprediger war Kardinal Rainer Maria Woelki. Der Erzbischof skizzierte den Werdegang seines Generalvikars und erwähnte dabei auch sein Wirken als Bischofsvikar der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln. Der Kardinal betonte in seiner Predigt, dass der Dienst des Priesters am Wort den Einsatz der ganzen Person fordere. Der Erzbischof dankte am Ende seiner Predigt beiden Jubilaren und wünschte Ihnen ein langes, erfülltes priesterliches Leben.
Die Jubilare waren am 23. Juni 1995 im Hohen Dom zu Köln vom damaligen Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, zu Priestern geweiht worden. Seit dem 1. Mai 2018 ist Hofmann Generalvikar des Erzbistums, Bosbach ist seit 2015 Leiter der Hauptabteilung Seelsorgebereiche und stellvertretender Generalvikar.

 

 

Erster Wandertag der Jugend der IKS – Gemeinden

Jugendliche aus verschiedenen IKS-Gemeinden haben sich zu einem gemeinsamen Wandertag im Siebengebirge getroffen. Bei bestem Wanderwetter machte man sich in Königswinter auf den Weg. Zunächst „bezwangen“ die Jugendlichen den 321m hohen Drachenfels mit seiner Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Die Burganlage diente im Mittelalter der Absicherung des Kölner Gebietes nach Süden hin. Im 30-jährigen Krieg wurde sie zerstört und nicht wieder errichtet. Auf dem Berg bemerkten auch einige Jugendliche Deutschlands älteste Zahnradbahn, die zum Gipfel führt. „Da hätten wir uns die Mühe des Aufstiegs auch ersparen können“ stöhnten manche Teilnehmer. Vom Drachenfels ging es wieder herunter ins Tal, nach Rhöndorf und von dort langsam ansteigend zur Margarethenhöhe. Von der Margarethenhöhe war es nicht mehr weit zum Haus Marienhof, Tagungshaus des Erzbistums. Im Park des Hauses wurde bei der Grillhütte eine internationale heilige Messe gefeiert. Jede Sprachgruppe hatte dafür eigene Fürbitten formuliert. Zum Abschluss des Ausfluges grillten die Teilnehmer und freuten sich, dass sie die Tour gemeistert hatten. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr soll es auf jeden Fall geben. Hoffentlich ohne Corona und dann mit noch mehr Teilnehmern aus noch mehr IKS- Gemeinden ...

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Grundsteinlegung zum Neubau der italienischen Mission in Köln

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Von links: Regina Leipertz und Martin Kostulski (Architektenbüro), Achim Schmitz und Jörg von Lonski (Abteilungsleiter der Hauptabeteilung Finanzen im Generalvikariat), Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, Ingbert Mühe (Referent der Internationalen Katholischen Seelsorge), Pater Adam Nyk, Pater Piotr Szelag und Pater Janusz Kaska (Priester der italeinischen Mission) und Raffaele Garofalo (Pfarrgemeinderatsvorsitzender)

Im Oktober 2016 wurde entschieden das sanierungsbedürftige Haus der italienischen Mission durch einen Neubau zu ersetzen. Nach über drei Jahren Planung wurde nun der Grundstein von Weihbischof Dr. Schwaderlapp im Beisein der Architekten, des Planungsbüros, der zuständigen Mitarbeiter aus dem Generalvikariat, den Priestern, pastoralen Mitarbeitern und Katecheten sowie des Pfarrgemeinderates der italienischen Mission gesegnet. Weihbischof Schwaderlapp erwähnte in seiner Begrüßung, dass die erste italienische Missionspräsenz schon 1941 dokumentiert ist, damit ist die italienische Mission die älteste muttersprachliche Seelsorge im Erzbistum Köln. Seit 1955 ist die Mission mit ihren Priestern schon in der Ursulagartenstrasse beheimatet. Im Laufe der Jahrzehnte entstand hier ein Seelsorgezentrum mit mehreren Veranstaltungsräumen für Katechesen, die verschiedenen Kurse bis hin zu Feierlichkeiten. Jörg von Lonski, Abteilungsleiter der Abteilung Tagungshäuser und Liegenschaften, berichtete in seiner Ansprache von den zahlreichen Planungstreffen mit den Mitarbeitern der Mission, ein wichtiger Punkt sei dabei auch die Logistik für das Backen der Osterlämmer gewesen. Nun freuen sich alle Beteiligten, wenn der Neubau, vermutlich im Herbst 2021, seiner Bestimmung übergeben werden kann: der seelsorglichen Arbeit der italienischen Mission.

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Visitation der rumänischen Seelsorgestelle des lateinischen Ritus

Am Sonntag nach Fronleichnam visitierte Weihbischof Dominikus Schwaderlapp die rumänische Seelsorgestelle des lateinischen Ritus. Zu der Seelsorgestelle gehören nur gut 70 Gläubige, es bestehen viele familiäre und freundschaftliche Beziehungen. Die Gemeinde besteht erst seit 2011. Vor der Feier der heiligen Messe in der Minoritenkirche stellten sich verschiedene Gemeindegruppen vor: es gibt eine Gruppe für Kinderkatechese, eine für das Bibelteilen und eine Rosenkranzgebetsgruppe. Pater Liviu von den Franziskaner-Minoriten in Köln leitet die Gemeinde, eine kleine betende Gemeinde mit vielen Aktivitäten.

 

 

Fronleichnam 2020 in Köln

Auch in Coronazeiten wird in Köln Fronleichnam gefeiert: auf Abstand, in reduzierter Form mit weniger Gläubigen, aber nicht minderfestlich. Zum traditionellen Pontifikalamt mit dem Erzbischof von Köln, Kardinal Woelki, waren nur 300 Gläubige auf dem Roncalliplatz von der Stadt Köln zugelassen. Zu wenig Platz für die Domgemeinde, die Gäste und die IKS- Gemeinden. So entstand die Idee zwei heilige Messen zu feiern, eine mit dem Kardinal am Dom und eine mit dem Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, in der Minoritenkirche.
Gläubige aus 11 verschiedenen Sprachgruppen feierten gemeinsam die heilige Messe. Die Leiter der Missionen und Seelsorgestellen konzelebrierten, es sang das Ensemble 3/8ave von der italienischen Mission, eine kleine Gruppe der portugiesischen Mission und das Collegium Gregorianum von der Kirche St. Mariä Himmelfahrt / Köln, an der Orgel: Prof. Dr. Albert Richenhagen.
Die Lesungen, das Evangelium und die Fürbitten wurden in verschiedenen Sprachen vorgetragen, in italienisch, polnisch, kroatisch, portugiesisch, ebenso in tagalog und koreanisch. Weihbischof Schwaderlapp begrüßte die Gottesdienstteilnehmer auch in ungarisch, spanisch, englisch, arabisch und malayalam – ein wirklich internationaler Gottesdienst zu Fronleichnam. Nach der heiligen Messe begaben sich alle Gläubigen vor die Kirche und erwarteten die kleine Fronleichnamsprozession mit dem Allerheiligsten. Nach einer Andacht spendete Kardinal Woelki den eucharistischen Segen.

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50 Jahre Koreanische Gemeinde im Erzbistum Köln

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Weihbischof Dominikus Schwaderlapp mit Pfarrer Byeong Whan Cho und Diakon Petrus Shin von der koreanischen Gemeinde und seinem Referenten Ingbert Mühe

Im diesem Jahr feiert die koreanische Seelsorgestelle ihren 50. Jahrestag seit ihrer Gründung im Jahr 1970 durch den damaligen Erzbischof, Joseph Kardinal Höffner. Die Feiern zum Jubiläumsjahr haben schon im vergangenen Sommer begonnen – Gottesdienste, Wallfahrten und Vorträge standen auf dem Programm, außerdem wurde 500000 Mal der Rosenkranz gebetet und die gesamte Bibel abgeschrieben. Höhepunkte der Feierlichkeiten sollten zwei heilige Messen in der Christus König Kirche in Langenfeld sein, eine mit dem Heimatbischof Gabriel Chang Bong-hun (Bistum Cheongju), die aufgrund der Coronakrise abgesagt werden musste, eine weitere mit dem Bischofsvikar der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln, Weihbischof Dominikus Schwaderlapp. Er besuchte nun die Gemeinde mit seinem Referenten, Ingbert Mühe. In der Festpredigt ermunterte der Weihbischof die Gemeinde voneinander zu lernen. In Südkorea sei der Glaube lebendig und es gebe viele Berufungen. „Sie sind hier im Erzbistum keine Gäste“, sagte er, „sie gehören zu uns“. Am Ende der heiligen Messe ermunterte der Weihbischof die Gläubigen, dass durch das Gebet auch die Teilung Koreas überwunden werden kann und erinnerte an die deutsche Geschichte. Nach der heiligen Messe gab es eine Begegnung mit den Gemeindevertretern. Weihbischof Schwaderlapp machte allen Hoffnung, dass die großen Feierlichkeiten nach der Krise nachgeholt werden können. Die Koreanische Gemeinde feiert die heilige Messe jeden Sonntag um 11.00 Uhr in der Christus König Kirche in Langenfeld.

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