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Liebe Schwestern und Brüder in der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln,

unser Kardinal und Erzbischof hat mir das Bischofsvikariat für die Internationale Katholische Seelsorge anvertraut. Dankbar für das Vertrauen freue ich mich auf die Begegnungen mit Ihnen. Als Sekretär von Kardinal Meisner und später als Generalvikar hatte ich immer wieder Gelegenheit, die Kirche in anderen Ländern der Welt zu erleben: Wie schön ist es, zu einer Weltkirche zu gehören! Wie schön ist es, dass es in der Kirche keine Ausländer gibt! Wie schön ist es, dass wir einander an unseren Reichtümern, die uns prägen, teilgeben können.

In der Vorfreude auf unsere Begegnungen verbleibe ich mit allen Segenswünschen

Ihr
+Dominikus Schwaderlapp

 

 

Kurzinformation: Die Aufgabenbereichen des Bischofsvikars Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp umfassen u.a. die Internationale Katholische Seelsorge (kurz: IKS). Rund 350.000 Katholiken anderer Muttersprachen leben in unserem Erzbistum. Viele von ihnen werden durch eigene Seelsorger begleitet. Dafür wurden im Erzbistum 43 muttersprachliche Gemeinden in 27 Sprachen und 10 Riten eingerichtet.

 

 

Aktuelle Pressebeiträge

Indisches Pfarrfest am 7.07.2019 in Köln – Mülheim. Viele Gläubige konnte Pater Ignatious Chalissery, der Leiter der indischen Gemeinden im Erzbistum Köln und in den Bistümern Aachen und Essen, beim diesjährigen Pfarrfest begrüßen. Nach einer heiligen Messe mit Weihbischof Stephen Chirappanath, apostolischer Visitator der syro-malabarischen Christen in Europa, der traditionellen Prozession durch die Straßen Mülheims wurde das Pfarrfest gefeiert. Das Pfarrfest war in diesem Jahr Auftakt für das Jubiläumsjahr „50 Jahre indische Gemeinde“. Zur Eröffnung des Jubiläumsjahres war auch der Bischofsvikar der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln, Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, gekommen. In seiner Ansprache richtete der Weihbischof den Blick auf die Geschichte der Gemeinde. In den frühen 60ziger Jahren waren zuerst die Frauen gekommen, um in Deutschland als Krankenschwestern zu arbeiten. Erst 1972 dürften die Ehemänner nachkommen. In den Folgejahren bildeten zahlreiche Familienkreise und Gebetsgruppen. Weihbischof Schwaderlapp segnete die Kerze zum Jubiläumsjahr und übergab eine kleinere Kopie der Jubiläumskerze an einzelne Vertreter der Gruppen. Zum Pfarrfest waren auch die Referenten für muttersprachliche Seelsorge aus dem Bistum Essen, Anja Petrick, und aus dem Erzbistum Köln, Ingbert Mühe, gekommen.

 

3. Katholikentag der Afrikaner in Nordrhein-Westfalen, 21.-22. September 2019, St. Remigius / Marienschule, Leverkusen Opladen mit Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp.
Plakat und Flyer als PDFs.

 

Fronleichnam 2019 in Köln. Mit einem leidenschaftlichen Aufruf zum Kampf gegen den Hunger weltweit hat der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki am Hochfest Fronleichnam an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft appelliert, das vereinbarte Ziel "Zero Hunger 2030", ernsthaft zu verfolgen. Vor Tausenden von Gläubigen hat der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki seine Predigt zum Hochfest Fronleichnam unter das Motto "Kampf dem Hunger" gestellt. Auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom erinnerte er an die im Evangelium geschilderte wundersame Brotvermehrung. Die Erinnerung an dieses Ereignis sei auch heute ein Aufruf zum Teilen, so Woelki: "'Gebt ihr ihnen zu essen', hat der Herr den Jüngern damals gesagt, 'gebt ihnen ihre Würde zurück.' Dieses Wort Jesu ist genauso wenig wie die Feier des heutigen Festes nur eine Erinnerung an frühere Zeiten und an ein früheres Geschehen. Dieses Wort richtet Jesus heute an uns, an die Mächtigen in Politik und Wirtschaft und Gesellschaft, an uns als Kirche wie an jeden von uns." Wie in jedem Jahr, so beteiligten sich auch die muttersprachlichen Gemeinden traditionell in großer Anzahl an der Fronleichnamsprozession. In seinen Dankesworten nach dem eucharistischen Segen im Dom meinte Kardinal Woelki, er habe kroatische Fahnen, viele Fahnen aus Lateinamerika, aus Italien und die vielen anderen gesehen. Stellvertretend für die IKS-Gemeinden konzelebrierte Pfarrer Jean Paul Cyimana von der französisch sprechenden Seelsorgestelle, das Evangelium wurde in französisch und ungarisch vorgetragen, die Lesungen in spanisch und italienisch und die Fürbitten wurden in polnischer, italienischer, kroatischer, indischer, portugiesischer und englischer Sprache gebetet.

Originalbeitrag PDF: Fronleichnam 2019 in Köln

 

Internationales Glaubensfest mit bis zu 800 Teilnehmenden. Afrikanischer Kirchentag in Leverkusen im September KÖLN/LEVERKUSEN. Auf den Kirchentag der afrikanischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, der am 21. und 22. September rund um die Marienschule und die Kirche St. Remigius in Leverkusen-Opladen stattfinden wird, hat jetzt Father Dr. Victor Anoka ausgeblickt. Der Sprecher der katholischen Afrikaner-Gemeinden in NRW aus dem Erzbistum Paderborn stellte bei einem Pressetermin im Büro von Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp den Rahmen der Veranstaltung vor. „Es geht uns darum, dass wir unseren Glauben leben und den Menschen zeigen, dass wir durch den Glauben miteinander verbunden sind", erklärte Anoka zum Hintergrund des Kirchentags. Dafür stehe auch das Kirchentags-Motto „Fürchte dich nicht!". Die afrikanischen Gemeinden möchten dabei mithelfen, Vorurteile abzubauen. „Wir wollen der Gesellschaft etwas geben, sie mitgestalten", sagte Anoka. Darüber hinaus sei es den afrikanischen Christen in NRW ein Anliegen, ein Netzwerk aufzubauen — untereinander, aber auch zu Menschen in den Diözesen: „Wir können voneinander lernen, uns gegenseitig bereichern." Kern des afrikanischen Kirchentags, zu dem Anoka zwischen 500 und 800 Teilnehmende erwartet, werden zwei Vorträge sowie mehrere Workshops sein. Sie werden mehrsprachig gehalten — für eine Übersetzung sei gesorgt. Das Themenspektrum reiche von Gesundheit über Familienthemen bis hin zu Politik und geistlichen Impulsen. Als Referentin habe sich unter anderem die Botschafterin von Simbabwe in Berlin angekündigt, Ruth Masodzi Chikwira. Den großen Abschluss werde eine Andacht mit Chorkonzert am Sonntagvormittag sowie eine Messe um 11 Uhr bilden, die von Weihbischof Schwaderlapp zelebriert wird. Er ist als Bischofsvikar für die internationale katholische Seelsorge im Erzbistum Köln zuständig und freut sich bereits auf die Begegnungen beim afrikanischen Kirchentag: „Es wäre schön, wenn die zwei Tage ins gesamte Erzbistum hineinstrahlen würden", sagte Schwaderlapp. Alle Menschen seien herzlich zum Besuch eingeladen. Das genaue Programm sowie den zeitlichen Ablauf des Kirchentages wird die Kirchenzeitung nach Bekanntgabe verentlichen. HENNING SCHOON

Originalbeitrag Scan mit Foto: Erzbistum Köln

 

KÖLN. Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp hat in der Krypta des Kölner Domes zusammen mit Weihbischof Ferenc Cserháti aus dem Erzbistum Esztergom-Budapest eine Gedenktafel für Kardinal József Mindszenty enthüllt. Zuvor hatte Schwaderlapp ein festliches Pontifikalamt mit 21 Ungarnseelsorgern aus ganz Europa gefeiert. Zu der Messe waren der zuständige Staatssekretär des Ministerpräsidenten, Tristan Azbej, und der Generalkonsul Ungarns, Balázs Szegner, gekommen. In seiner Predigt hob Schwaderlapp die Glaubenstreue, die Tapferkeit und den Mut des 1975 verstorbenen ungarischen Primas hervor. Mindszenty war in der Zeit des Kommunismus in Ungarn eine Symbolfigur des Widerstandes und mehrfach inhaftiert. Auf seinen Besuchen in Köln feierte der ehemalige Erzbischof von Esztergom-Budapest auch im Kölner Dom die Messe. Viele Mitglieder der ungarischen Gemeinde waren der Einladung ihres Seelsorgers, Pfarrer József Lukács, gefolgt und nahmen an diesem für sie großen Ereignis teil. EB, Erzbistum aktuell.

Originalbeitrag, Scan: Mindszenty-Gedenken Kölner Dom (07.05.2019, PDF)

Siehe auch: Mindszenty (19.05.2019, PDF)

 

 

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