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Liebe Schwestern und Brüder in der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln,

unser Kardinal und Erzbischof hat mir das Bischofsvikariat für die Internationale Katholische Seelsorge anvertraut. Dankbar für das Vertrauen freue ich mich auf die Begegnungen mit Ihnen. Als Sekretär von Kardinal Meisner und später als Generalvikar hatte ich immer wieder Gelegenheit, die Kirche in anderen Ländern der Welt zu erleben: Wie schön ist es, zu einer Weltkirche zu gehören! Wie schön ist es, dass es in der Kirche keine Ausländer gibt! Wie schön ist es, dass wir einander an unseren Reichtümern, die uns prägen, teilgeben können.

In der Vorfreude auf unsere Begegnungen verbleibe ich mit allen Segenswünschen

Ihr
+Dominikus Schwaderlapp

 

 

Kurzinformation: Die Aufgabenbereichen des Bischofsvikars Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp umfassen u.a. die Internationale Katholische Seelsorge (kurz: IKS). Rund 350.000 Katholiken anderer Muttersprachen leben in unserem Erzbistum. Viele von ihnen werden durch eigene Seelsorger begleitet. Dafür wurden im Erzbistum 43 muttersprachliche Gemeinden in 27 Sprachen und 10 Riten eingerichtet.

 

 

Aktuelles

 

 

Visitation der italienischen Mission in Düsseldorf

Generalvikar Msgr. Dr. Markus Hofmann und der IKS – Referent Ingbert Mühe visitierten die italienische Mission in Düsseldorf, die regelmäßig an Sonntagen die heilige Messe um 16.30 Uhr in der Kirche Heilige Dreifaltigkeit in Düsseldorf Derendorf Pempelfort feiert. Das Team von Pfarrer Adalbert Bytner und Gemeindereferentin Giuseppina Di Paolo-Wiebke begrüßte mit Mitarbeitern und Vertretern des Gemeinderates die Gäste aus Köln. Vor der Feier der heiligen Messe stellten Vertreter des Gemeinderates die Vielfalt in der Gemeinde vor: man ist sehr stolz auf das Internationale Pfingstfest mit den anderen muttersprachlichen und der deutschen Gemeinde, es gibt einen Adventsbasar, eine große Weihnachtskrippe, kirchenmusikalische Schwerpunkte setzt der Chor mit seinem Organisten, es gibt eine Rosenkranzgebetsgruppe und vieles mehr. Viele Italiener haben schon seit Jahrzehnten eine neue Heimat in Düsseldorf und Neuss gefunden. In der Mission pflegen sie ihre Sprache und Kultur und kommen vor allem zusammen zur Feier der Eucharistie. Msgr. Dr. Hofmann stand der Feier der Eucharistie vor, die in italienischer Sprache gefeiert wurde. Hofmann predigte auch in Italienisch und stand der Gemeinde nach der heiligen Messe für Fragen zur Verfügung, viele Fragen drehten sich um die Coronaregeln und deren Auswirkungen auf das Gemeindeleben. Alle Gemeindemitglieder waren überrascht, wie gut der Generalvikar ihre Sprache spricht. Hofmann hat im Studium eine Zeit in Rom verbracht und erlernte dort mit großer Freude diese – wie er sagte – wunderschöne Sprache.

 

 

„Hoffnung in einer verdrehten Welt“ - Internationale Jugendmesse mit über 200 Jugendlichen in Altenberg

Am letzten Samstag vor den Sommerferien lädt die Internationale Katholische Seelsorge alle Jugendlichen der muttersprachlichen Gemeinden im Erzbistum Köln nach Altenberg ein, um dort eine Jugendmesse zu feiern. Unter dem Motto „Hoffnung in einer verdrehten Welt“ waren über 200 Jugendliche gekommen, um zu beten, zu singen, zu tanzen und zu feiern. Diözesanjugendseelsorge Pfarrer Tobias Schwaderlapp feierte mit fünf Priestern aus den Gemeinden die heilige Messe. In seiner sehr persönlichen Predigt sprach er auch über die dunklen Punkte in seinem Leben, in denen er sich immer von der Kraft des Glaubens getragen fühlt. Die heilige Messe wurde musikalisch von Sängerinnen und Sängern aus der philippinischen, syro-katholischen und spanisch-sprechenden Gemeinden gestaltet. Der Chor der syro-katholischen betete singend das Vater unser auf aramäisch, der Sprache, die Jesus gesprochen hat.
In der heiligen Messe segnete Pfarrer Schwaderlapp eine WJT-Kerze, die bis zum Weltjugendtag in Lissabon im Jahr 2023 durch die muttersprachlichen Gemeinden wandern soll. Trisha Tan von der philippinischen Gemeinde sagte zu Beginn der heiligen Messe in ihrem Impuls, wie schwer die vergangenen Monate für die Jugendlichen waren – alleine im Zimmer mit Handy, Laptop oder Computer, keine Hoffnung – „wann ist das endlich alles vorbei?“. Ihr habe aber der Glaube einen richtigen Halt gegeben und einen Weg gezeigt auch in der Pandemie positiv zu bleiben. Sie rief die Jugendlichen in ihrem leidenschaftlichen Vortrag auf positiv aus der Kraft des Glaubens zu bleiben.

 

 

Danke für Ihre Treue zu Christus
Generalvikar visitiert syro-katholische Gemeinde in Köln – Mülheim

Im Rahmen der Visitationen der 43 IKS – Gemeinden im Erzbistum Köln besuchte Generalvikar Msgr. Dr. Markus Hofmann mit dem zuständigen Referenten, Ingbert Mühe, die syro- katholische Gemeinde, die in der Kirche St. Antonius in Köln – Mülheim an Sonntagen regelmäßig um 11.30 Uhr die heilige Messe feiert. Die Gemeinde ist in den letzten Jahren stark gewachsen und wächst weiter (im Jahr 2020 zählte die Gemeinde rund 2600 Gläubige). Zur syro-katholische Kirche gehören weltweit rund 270000 Gläubige und sie feiert die Liturgie im antiochenischen Ritus (ähnlich der syro-orthodoxen Litrugie). Die Visitation begann mit einem ausführlichen Gespräch mit dem Gemeinderat, es folgte die Feier der heiligen Messe. Zu Beginn dankte der Leiter der Seelsorgestelle, Pfarrer Dr. Riad Behnam Sadic, für den Besuch und die Unterstützung durch das Erzbistum. In seiner Predigt zum Matthäusevangelium („wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden“ Mt. 10,39) sagte der Generalvikar, dass Liebe im Alltag Treue bedeute, und weiter führte er aus: „Sie alle kennen Menschen, die ihr Leben für Christus riskiert haben, Danke für die Treue zu Christus.“ Die meisten Gemeindemitglieder sind in den vergangenen Jahren aus dem Nordirak nach Deutschland gekommen. Dort wird auch heute noch ein aramäischer Dialekt gesprochen. Aramäisch war die Muttersprache von Jesus.

 

 

Herzliche Einladung zur Internationalen Jugendmesse am Samstag, 26.06.2021, ab 16.00 Uhr, in Altenberg. Bitte meldet Euch an unter: jutta.baumoeller@erzbistum-koeln.de.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

 

 

Neubau der italienischen Mission macht große Fortschritte

Der Neubau der italienischen Mission in der Ursulagartenstrasse macht große Fortschritte. Davon konnten sich die Salesianerpatres der italienischen Mission mit ihren Provinzialen Pater Reinhard Gesing SDB (Deutschland) und Pater Marcin Kaznowski SDB (Polen) zusammen mit Jörg von Lonski (HA Finanzen und verantwortlicher Bauleiter), Stefanie Driessen (Architekten in der Abteilung Bau im Generalvikariat) und Ingbert Mühe (Referent der IKS) bei einer Führung durch die Architekten Regina Leipertz und Martin Kostulski ein gutes Bild machen. Die Architekten sind vor allem auf das Herzstück „ihres“ Neubaus stolz: die helle Kapelle beeindruckte die Besucher. Voraussichtlich wird der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki, die Räume der Mission im Oktober einweihen können. Alle Gläubigen und Mitarbeiter freuen sich auf diesen Neubau. Der Standort in der Ursulagartenstrasse wird von der Mission seit 1961 genutzt, schon im Jahr 1955 wohnte Don Aldo Casadei als Leiter der italienischen Gemeinde in der Ursulagartenstrasse.

 

 

Pontifikalamt mit Kardinal Rainer Maria Woelki an Fronleichnam im Kölner Dom

Zeitgleich zur Internationalen heiligen Messe, die Generalvikar Msgr. Dr. Markus Hofmann in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt feierte, zelebrierte der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki ein Pontifikalamt zum Hochfest Fronleichnam im Kölner Dom. Auch hier waren Vertreter der muttersprachlichen Gemeinden aus dem Erzbistum dabei. Pater Slawomir Nadobny, Leiter der polnischen Mission Wuppertal, konzelebrierte als Vertreter für alle Geistlichen bei der heiligen Messe. Als Lektoren vertraten die IKS-Gemeinden Sw. Mariana Bezerra Leite (portugiesische Mission), Angela Lezanski (polnische Mission), José Monteagudo (spanische Mission), Antonella Simone-Turco (italienische Mission) und Zdenka Strujic (kroatische Mission). Was wäre Fronleichnam in Köln ohne die IKS-Gemeinden? (Quelle der Fotos domradio)

 

 

Internationale Heilige Messe an Fronleichnam am 3.06.2021

Über 120 Gläubige aus den verschiedenen muttersprachlichen Gemeinden in der Stadt Köln feierten mit Generalvikar Msgr. Dr. Markus Hofmann, neun Konzelebranten (Priester aus den Missionen und Seelsorgestellen) und Diakon Petrus Shin an Fronleichnam eine internationale heilige Messe in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Die musikalische Gestaltung übernahmen das Ensemble 3/8ave von der italienischen Mission, eine kleine Gruppe der portugiesischen Mission und das Collegium Gregorianum an St. Mariä Himmelfahrt zusammen mit dem Organisten, Prof. Dr. Albert Richenhagen. Es kamen Gläubige der albanischen, anglohonen, indischen, italienischen, koreanischen, kroatischen, philippinischen, polnischen, portugiesischen, spanischen, syro-katholischen, ukrainischen und ungarischen Gemeinden. Viele Gläubige waren in ihren wunderschönen farbenprächtigen Trachten gekommen. Aus der polnischen Mission übernahmen vier Messdiener die Dienste.
Nach der heiligen Messe eilten die verschiedenen Fahnenträger, die Priester, Lektoren und die jeweiligen Vertreter der einzelnen Gemeinden zum Domherrenfriedhof an der Ostseite des Domes, um vom Erzbischof Kardinal Woelki den eucharistischen Segen zu empfangen. Leider musste die Statio aufgrund des regnerischen Wetters ausfallen.
Laura Tinzoh aus der anglophonen Gemeinde hatte für die Statio folgendes Gebet vorbereitet:
Herr Jesus Christus
Wie sind wir hierher gekommen?

Es begann alles mit einer Meldung aus einer weit entfernten Welt. Obwohl Menschen starben und es sich wirklich schlecht anhörte, fühlten wir uns hier sehr sicher, weil es weit weg war. Dann hörten wir, dass es irgendwo in Europa einen Fall gegeben hat. Es kam etwas näher. Schließlich wurde unsere Angst größer und wir waren beunruhigt, aber auch München lag einige hundert Kilometer entfernt. Wie schnell es unsere Haustür erreichte und in unsere Häuser eindrang.
Ein Jahr ist vergangen, und wir stehen heute vor Dir mit so vielen unterschiedlichen Emotionen, alles von Frustration bis Dankbarkeit, Hoffnung bis Angst. Plötzlich fand ich mich als fünffache Mutter wieder, die im eigenen Wohnzimmer drei verschiedene Klassen unterrichtete – ich wurde nie zum Unterrichten ausgebildet. Danke, Herr, dass du mich von dieser Funktion befreit hast, obwohl ich mich frage, wie lange es dauern wird, bis ich gezwungen bin, die Kreide wieder aufzuheben? Es sieht so aus, als ob sich der Sturm beruhigt hat, aber ist das wirklich der Fall? Herr, während wir auf das endgültige Ende dieser Pandemie warten, vertrauen wir weiterhin auf dein Wort in Psalm 91, das sagt:
„Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen. Ich sage zum HERRN: Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue.“ Aber Jesus, so gut wir wissen, dass wir uns in Deinem Unterschlupf – in Deinem Haus – sicher fühlen können und sollen, sind wir immer noch sehr nervös. Wie fühlt man sich in einem Haus, dessen Dach brennt? So viel Verwirrung in deinem Haus, Herr. Manchmal fühlt es sich an, als wäre ich in einem schlechten Film, manchmal wie in einem Albtraum, aber ich hoffe trotzdem. Wir hoffen trotzdem. Wir hoffen aufgrund dessen, was Du zu Petrus gesagt hast: „Und ich sage dir, du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte des Todes werden sie nicht überwältigen.“ (Matthäus 16:18)

Zweitausend Jahre sind vergangen und die Kirche steht. Wir wissen, dass wir deinen Worten glauben können, aber die Frage taucht immer wieder auf „Wird es dem aktuellen Sturm standhalten?“
Wir alle haben Schuld auf uns geladen!
Trotzdem erinnere ich mich an das Versprechen, das Du uns allen gegeben hast:Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt" (Mt 28,20).
Warum stellen wir Dich und Deine tröstende Botschaft nicht in den Mittelpunkt unseres Denkens und unserer Taten?Was haben wir aus Deinen Lehren gemacht? Versperrt nicht unser Denken, unser Egoismus, unsere Taten Deiner tröstenden Botschaft und Deiner nicht enden wollenden Liebe den Weg?
Möge die Heilige Eucharistie für uns immer eine lebendige Erfahrung an Deine LIEBE sein. Möge sie ein Zeichen sein, dass alles gut wird.
Wenn wir uns Dir im Sakrament anvertrauen, dann ist es gut und dann wird es gut.

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Andacht und Kranzniederlegung an der Gedenkplatte für József Kardinal Mindszenty im Kölner Dom am 6.05.2021

Zu einer Andacht für József Kardinal Mindszenty (+6.05.1975) versammelten sich zum Gebet an seinem Todestag Pfarrer József Lukács, der Leiter der ungarischen Gemeinde im Erzbistum Köln, die Generalkonsulin Ungarns Dr. Hanna Hittner, der IKS – Referent Ingbert Mühe und Vertreter der ungarischen Gemeinde im Kölner Dom. Die Generalkonsulin legte an der Gedenktafel in der Krypta des Domes einen Kranz nieder. Vorher betete die kleine Gemeinde in der Marienkapelle des Domes.
Kardinal Mindszenty weihte am 8.05.1975 auch den unvergessenen Pater Prof. Dr. Ralph S. March in Budapest zum Priester. Der Zisterzienserpater March war von 1978 - 1987 Domkapellmeister am Kölner Dom. Bei einem Besuch in Köln traf er Kardinal Joseph Frings (siehe Foto unten).

https://www.youtube.com/watch?v=G2GzMlmQD6k

Gütiger Vater, Du nimmst die Opfer Deiner Gläubigen gerne an, die sie vereint mit dem Opfer Christi Dir darbringen. "Für den Leib Christi, die Kirche, ergänzen sie in ihrem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt" (Kol 1,24). Nimm an das Opfer der Erniedrigung Deines Dieners József Kardinal Mindszenty, das er in seinem irdischen Leben der ungarischen Kirche und dem ungarischen Volk dargebracht hat. Sein Leiden sei auch in unseren Tagen ein Opfer für unsere Kirche und unsere Heimat. Wir schließen uns ihm mit unseren Gebeten und Opfern an zur geistigen Erneuerung unseres Volkes. Und wenn es auch Deinem heiligen Willen entspricht, gewähre uns, dass wir Deinen Diener József Kardinal Mindszenty dereinst in der Reihe der Heiligen der Kirche verehren können durch Christus, unseren Herrn. Amen

 

 

Presseerklärung Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, 18. März 2021

Anlässlich der Veröffentlichung der Unabhängigen Untersuchung der Kanzlei Gercke/Wollschläger zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln erklärt Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp:

«Sexueller Missbrauch verletzt Menschen zutiefst. Besonders tief schneidet die Untat ein, wenn ein Priester der Täter ist. Missbrauch steht gegen alles, wofür Berufung und Sendung der Priester steht. Die nun vorliegende „Unabhängige Untersuchung“ klärt die Verantwortung der Bistumsleitung in der Vergangenheit. An so manchen Stellen hätten wir entschiedener, koordinierter und wirksamer gegen Täter vorgehen müssen, die ihren priesterlichen Dienst ausgenutzt haben, um anvertraute Menschen zu missbrauchen.
Zugleich zeigt sie Wege auf, wie die Kirche bestmöglich Beschuldigungen aufgreifen, aufklären und verletzten Menschen zur Seite stehen kann. All das dient dem Ziel, Missbrauch in Zukunft konsequent und nach Kräften zu verhindern.
Mit großer Umsicht und Sorgfalt wurden die Vorgänge untersucht und auf persönliche wie systeminhärente Risiken und Versäumnisse überprüft. Dabei wurde auch mein Handeln als Generalvikar von 2004-2012 bewertet, im Blick auf staatliche und kirchliche Gesetze und Leitlinien.
Die Untersuchung hält ernste Versäumnisse fest, die ich zu verantworten habe. „Zu wenig und nicht systematisch und entschieden genug“, so könnte man vielleicht zusammenfassen.
Das betrifft zum einen meine Pflicht, zu kontrollieren und Aufsicht auszuüben. So fiel es auch in meine Verantwortung zu überprüfen, ob Missbrauchsfälle der Ordnung entsprechend nach Rom gemeldet wurden. Tiefer noch beschämt mich, zu wenig beachtet zu haben, wie verletzte Menschen empfinden, was sie brauchen und wie ihnen die Kirche begegnen muss. Das ist ein Versagen als Seelsorger und als Mensch.
Als Bischof, Priester und gläubiger Mensch erkenne ich mein Ungenügen an. Die Menschen, denen ich nicht gerecht wurde, bitte ich an dieser Stelle aufrichtig um Verzeihung, auch wenn ich weiß, dass Geschehenes nicht ungeschehen gemacht werden kann.
Die Untersuchung hält mir zwar einige entlastende Momente zugute und gesteht mir auch an manchen Stellen Verbesserungen zu. Das wiegt die Fehler nicht auf, weist aber den Weg, den das Erzbistum in Zukunft weiter beschreiten muss.
Welche Konsequenzen ziehe ich persönlich aus den Ermittlungsergebnissen der Untersuchung? Kann ich unter diesen Voraussetzungen weiter meinen Dienst als Weihbischof ausüben?
Die Frage führt mich zu der Entscheidung, meinen Amtsverzicht anzubieten. Adressat ist der Heilige Vater, denn er hat mir das Bischofsamt anvertraut. Ich bitte Papst Franziskus um sein Urteil. Ich kann nicht Richter in eigener Sache sein.
Bereits im Vorfeld habe ich Kardinal Woelki über diesen Schritt informiert und ihn gebeten, mich vom heutigen Tag an bis zu einer Entscheidung aus Rom von meinen bischöflichen Aufgaben freizustellen. Dies ist im Rahmen der heutigen Pressekonferenz auch erfolgt.»

 

 

Grußwort Kardinal Rainer Maria Woelki_01 Grußwort Kardinal Rainer Maria Woelki_02 Grußwort Kardinal Rainer Maria Woelki_03

 

 

Zwei weiterführende Links:

Philippinische Gemeinde in Köln feiert 500 Jahre Christentum, "Es war ein sehr großes Fest geplant"

Pontifikalamt im Kölner Dom 500 Jahre Christentum auf den Philippinen

 

 

Festliches Pontifikalamt zum 500. Jahrestag der Christianisierung der Philippinen

Am 16. März 1521 betritt der Seefahrer Ferdinand Magellan als erster Europäer die Philippinen - Beginn der Christianisierung des Landes. Heute sind auf den Philippinen über 80 % der Einwohner katholisch - die Philippinen sind das katholischste Land Asiens.

Aus diesem Anlass feierte der Bischofsvikar der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum, Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, ein festliches Pontifikalamt im Kölner Dom. Mit ihm standen zahlreiche ehemalige Missionare der Steyler Patres am Altar und verschiedene Leiter von philippinischen Gemeinden aus Deutschland. Die Kölner Dommessdiener ministrierten, der zweite Domorganist Ulrich Brüggemann spielte die große Domorgel, der kleine Chor Love Flock aus der philippinischen Gemeinde übernahm die musikalische Gestaltung der heiligen Messe. Als Ehrengast war der stellvertretende Generalkonsul der Philippinen, Emil Fernandez, gekommen, der in seinen Dankworten die Bedeutung der Christianisierung für sein Heimatland hervorhob. Der Referent der IKS, Ingbert Mühe, verlas ein Grußwort von Kardinal Rainer Maria Woelki, in dem der Erzbischof an zwei pastorale Lernreisen erinnerte: „ … Die Pilger waren begeistert! Sie sind verwandelt wiedergekommen. Sie sind inspiriert und fasziniert und beeindruckt davon, eine Kirche zu erleben, in der das gelebte Evangelium sich nicht nur auf den Sonntag beschränkt, sondern das Familienleben, die tägliche Arbeit und das Miteinander in den Gemeinden prägt und bestimmt. Sie waren eine offene, gastfreundliche und für einander verantwortliche Gemeinschaft – davon schwärmen die Teilnehmenden der Reise noch heute. Ich höre immer zutiefst beeindruckende Stimmen. Eine solche Kirche wünsche ich mir auch für unser Erzbistum Köln. …“. Weihbischof Dr. Schwaderlapp predigte über das Logo für dieses Ereignis. Das Logo zeigt ein Kreuz als Mast eines Schiffes. Die schwebende Farbe blau symbolisiert den Heiligen Geist, auch ein Fisch als Symbol für Jesus und einen Rosenkranz, der durch blaue Perlen dargestellt wird. In seinen Dankesworten vor dem Segen sagte der Weihbischof zu den Gläubigen: „Liebe Schwestern und Brüder, Herr Generalkonsul, herzlichen Dank für Ihre Worte! Ich gebe ehrlich zu, dass ein Vertreter eines Staates in unserer Kathedrale für das Volk betet, das kommt nicht so häufig vor. Es ist ein Zeichen, dass in Ihrer Heimat Glaube und Leben zusammengehören. So soll es auch sein. Unser Glaube ist nicht irgendetwas Weltfremdes, sondern er will die Welt durchdringen. Dazu sind wir gesandt. `Gifted to give´ - Sie, liebe Schwestern und Brüder haben uns schon viel gegeben durch Ihren Glauben. Geben wir gemeinsam einander das, was wir empfangen haben, den Glauben und die Liebe in Jesus Christus. Der Segen Gottes er begleite Sie auf diesem Weg. Und besonders in den Nöten und Herausforderungen, besonders auch in Ihrer Heimat, in allen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die durch die Coronapandemie noch einmal verstärkt werden - Gott lässt uns nicht allein, darauf bauen wir. Und das ist unsere feste Hoffnung! Er helfe Ihnen, er helfe uns alle Herausforderungen anzunehmen und in seiner Liebe zu überwinden. Und nun erbitten wir Gottes Segen für Sie und alle, die uns verbunden sind.“

Durch die Coronapandemie musste das Fest wesentlich kleiner ausfallen als ursprünglich geplant. Eigentlich sollte es ein Treffen aller philippinischen Gemeinden aus Europa geben. Papst Franziskus hatte am vergangenen Sonntag auch schon eine heilige Messe im Petersdom zelebriert.

Wenn man die heilige Messe noch einmal anschauen möchte, empfehlen wir die Mediathek des Domradios.
Link

Festliches Pontifikalamt zum 500_02 Festliches Pontifikalamt zum 500_03
Festliches Pontifikalamt zum 500_04 Festliches Pontifikalamt zum 500_05
Festliches Pontifikalamt zum 500_06 Festliches Pontifikalamt zum 500_07
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Visitation der ukrainischen Gemeinde in St. Theresia, Köln-Mülheim

Am 4. Fastensonntag, dem Sonntag „Laetare“, visierte Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp mit seinem Referenten Ingbert Mühe die ukrainische Gemeinde im Erzbistum Köln. Zahlreiche Gläubige waren in die Kirche St. Theresia zu diesem Besuch gekommen. Der Einzugsbereich der Gemeinde geht bis tief in die Eifel herein. Manche Gläubige nehmen einen Anfahrtsweg von fast 100 km in Kauf, um die sonntägliche Liturgie in der gewohnten Form zu feiern.

Die Ukrainische griechisch-katholische Kirche ist eine Teilkirche der römisch-katholischen Kirche. Sie untersteht deren Jurisdiktion, folgt aber dem byzantinischen Ritus in Liturgie und der geistlichen Praxis. Ihr gehören etwa 4,3 Millionen Gläubige in der Ukraine sowie Polen, den Vereinigten Staaten, Kanada, Südamerika, Australien und Westeuropa an. Damit ist sie die größte unter den mit Rom unierten Ostkirchen. Das gegenwärtige Oberhaupt der Kirche ist seit 2011 Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk. Der Sitz der Kirche befindet sich in der Auferstehungskathedrale in Kiew.

Etwa 6 % der Ukrainer gehören der griechisch-katholischen Kirche an, wobei der Anteil in der Westukraine deutlich höher ist als in den übrigen Landesteilen. In der historischen Region Galizien (Oblaste Lwiw, Iwano-Frankiwsk und Ternopil) ist die griechisch-katholische Kirche sogar die größte Religionsgemeinschaft. In den meisten Oblasten der Zentral- und Ostukraine gehört ihr hingegen weniger als 1 % der Bevölkerung an. Quelle: Wikipedia „Ukrainische griechisch-katholische Kirche“ Nach einem herzlichen Empfang durch Vertreter des Gemeinderates feierte Weihbischof Schwaderlapp gemeinsam mit Pfarrer Mykola Pavlyk, dem Leiter der Gemeinde, und Pfarrer Bruno Nebel, der die deutsche Ortsgemeinde St. Clemens und Mauritius in Köln - Mülheim vertrat, „die Göttliche Liturgie unseres Heiligen Vaters Johannes Chrysostomos“.
In einem Gespräch mit dem Gemeinderat berichteten die Vertreter der Gemeinde über ihre Arbeit. Die Gemeinde wächst immer noch recht stark an. Pfarrer Pavlyk feiert regelmäßig in Düsseldorf, Köln und Krefeld die heilige Messe. In Köln – Mülheim fühlt sich die Gemeinde in der Kirche St. Theresia sehr wohl und es gibt ein gutes Miteinander mit der deutschen Ortspfarrei, wie auch Pfarrvikar Bruno Nebel betonte. Ein kleiner Chor übernahm die zahlreichen Antwortgesänge in der Liturgie für das Volk, welches „leider“ durch die Coronabestimmungen nicht singen darf.
Am Ende der Liturgie dankte Pfarrer Pavlyk für den Besuch und schenkte dem Weihbischof, seinem Referenten und der deutschen Pfarrgemeinde jeweils eine gesegnete Ikone, die von einem inzwischen verstorbenen Gemeindemitglied gemalt worden waren.
Weihbischof Schwaderlapp versprach, dass diese Ikone einen besonderen Platz erhalte.
Die ukrainische griechisch-katholische Kirche lebt das Kirchenjahr nach dem julianischen Kalender. Daher beginnt die Fastenzeit erst in der kommenden Woche.
Im Erzbistum Köln leben etwa 1000 Ukrainer, die sich zur ukrainisch griechisch-katholischen Kirche bekennen.

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Kamen po kamen - Stein für Stein

Sammlung für den Wiederaufbau der vom Erdbeben zerstörten Gebäude in Kroatien Ein verheerendes Erdbeben hat am 29. Dezember 2020 große Schäden in Kroatien angerichtet. Durch schnelle und intensive Hilfssammlungen der kroatischen Gemeinden im Erzbistum Köln, konnten direkt nach der Katastrophe Hilfstransporte organisiert werden. Die kroatischen Gemeinden im Erzbistum Köln haben 60.000 Euro gesammelt. Das Erzbistum Köln hat daraufhin zusätzlich zu diesen gesammelten Spenden einen Betrag in gleicher Höhe, also 60.000 Euro, an die vom Erdbeben am meisten betroffene Diözese Sisak gespendet.
„Der Betrag, den die kroatischen Gemeinden in so kurzer Zeit gesammelt haben, ist wirklich überwältigend“, so Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, der für die Internationale Katholische Seelsorge im Erzbistum Köln zuständig ist. „In dieser schweren Notlage zeigt sich eine tiefe christliche Solidarität der kroatischen Katholiken im Erzbistum Köln mit den Gemeinden in Kroatien, die mich beeindruckt.“
Mit dem Gesamtbetrag von 120.000 Euro wird der Bischof von Sisak, Vlado Kosic, die Familien, die durch das Erdbeben ihr Zuhause verloren haben und deren Häuser stark beschädigt wurden beim Wiederaufbau ihrer Häuser unterstützen.
Um die extrem schwierige Lage für die Familien und Menschen in der Region um Sisak und Petrinja zu verbessern und die zerstörten Gebiete wieder Stein für Stein aufzubauen, laden wir am 14. März 2021 zu einer Sonderkollekte für die Opfer des Erdbebens in Kroatien in den Kirchen unseres Erzbistums ein und wollen auch in besonderer Weise für sie beten. Spenden für die Hilfe beim Wiederaufbau in Kroatien können an folgendes Konto überwiesen werden:
Spendenkonto: DE 34 370 501 98 0019 6222 24, Kontoinhaber: Erzbistum Köln, Verwendungszweck: „Erdbeben Kroatien“

 

 

Eine kleine Gemeinde mit großer Seele

Am zweiten Fastensonntag visitierte Weihbischof Dr. Schwaderlapp mit seinem Referenten Ingbert Mühe die rumänisch griechisch katholische Gemeinde in der Kirche St. Lukas im Düsseldorfer Norden. Pfarrer Michael Broos stand der Liturgie vor. Seit dem Jahr 1700 ist die rumänisch griechisch katholische Kirche als unierte Ostkirche mit dem Papst in Rom fest verbunden. In seiner Begrüßung beschrieb Pfarrer Broos die in Düsseldorf und Umgebung lebenden Christen als eine „kleine Gemeinde mit großer Seele“. Weihbischof Schwaderlapp freute sich in seiner Predigt vor allem über die vielen Kinder, die in der Kirche waren. Die Gemeinde besteht aus vielen jungen Familien, die schon seit einigen Jahren fest in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben. Im jedem Frühjahr wächst die Gemeinde für ein paar Wochen, wenn Erntehelfer – vor allem für die Spargelernte – ins Rheinland kommen. Traurig war die Gemeinde, dass die Gäste aus Köln, coronabedingt „nur“ die heilige Messe feiern konnten, denn „zu einem solchen Besuch gehört auch immer ein großes Fest“. Die rumänisch griechisch katholische Gemeinde feiert jeweils am zweiten und vierten Sonntag im Monat um 10.30 Uhr in der Kirche St. Lukas in Düsseldorf die heilige Messe.

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500 Jahre Katholisierung der Philippinen

Das Jahr 2021 ist für die Philippinen auf der ganzen Welt ein ganz besonderes Jahr, denn am 16. März 1521 entdeckte der portugiesische Seefahrer Fernão de Magalhães (Ferdinand Magellan), unter spanischer Flagge segelnd, die südphilippinischen Inseln für den europäischen Kulturraum. Als Magellan auf der Insel Homonhon landete, nahm er das Land für Spanien in Anspruch und benannte es Islas de San Lazaro (Sanct-Lazarus-Inseln), da an diesem Tag das Fest zu Ehren des Heiligen Lazarus gefeiert wurde. Mit der Entdeckung der Philippinen begann die Katholisierung des Landes – heute sind über 80 Prozent der Philippinen katholisch. 500 Jahre Katholisierung der Philippinen – ein Grund für unsere philippinische Gemeinde zu danken und für ihr Heimatland zu bitten.
Aus diesem Anlass feiert der Bischofsvikar der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln, Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, am 16. März 2021, dem Jahrestag der Entdeckung, um 18.30 Uhr einen großen Dankgottesdienst im Kölner Dom.
Aufgrund der Coronapandemie ist der Zugang zum Dom nicht mehr möglich, da alle Plätze schon vergeben sind. Das Domradio überträgt die heilige Messe als Livestream und so sind alle auf diesem Wege eingeladen an diesem für die Philippinen so wichtigen Ereignis teilzunehmen.

 

 

Internationale Katholische Seelsorge im Erzbistum Köln freut sich über neuen Priester in der polnischen Mission

Mit Beginn des neuen Jahres 2021 wird Pater Przemyslaw Marek (SChr) seinen Dienst als dritter Priester in der polnischen Mission in Köln aufnehmen. Pater Marek wurde 1985 in Goleniow geboren und studierte Theologie und Germanistik in Posen. Dort wurde er auch in der Kathedrale St. Petrus und Paulus von Weihbischof Damian Bryl im Jahre 2017 zum Priester geweiht. Seit 2016 ist er im Orden Societas Christi pro emigrantibus, SChr (Gesellschaft Christi für Emigrantenseelsorge). Schon im Jahre 2005 besuchte Przemyslaw Marek zum ersten Mal Köln als er mit dem Fahrrad aus Polen zum Weltjugendtag anreiste und die beeindruckenden Tage mit Papst Benedikt XVI. erlebte.
Da die polnische Mission in Köln wächst, hatten die Verantwortlichen den Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Dr. Schwaderlapp, im Rahmen seiner Visitation im Jahre 2019 gebeten einen dritten Priester für die vielen seelsorglichen Aufgaben zu erhalten. Der Bitte konnte entsprochen werden, so dass sich die polnische Mission und die IKS sehr freuen, dass Pater Marek nun in Köln ein neues Arbeitsfeld übernehmen wird. Für sein geistliches Wirken wünschen wir ihm eine immer glückliche Hand und Gottes Segen!


Pater Przemyslaw Marek SChr bei seinem Antrittsbesuch mit dem Referenten der IKS, Ingbert Mühe

 

 

Visitation der koreanischen Seelsorgestelle

Am dritten Adventssonntag visitierte Weihbischof Schwaderlapp mit seinem Referenten Ingbert Mühe die koreanische Seelsorgestelle. Es war der zweite Besuch des Weihbischofs in diesem Jubiläumsjahr für die Koreaner, deren Seelsorgestelle vor 50 Jahre im Erzbistum Köln errichtet wurde. Leider machte die Coronapandemie den Koreanern die Durchführung der vielen geplanten Veranstaltungen schwer, manches wurde ganz gestrichen. Hatte man beim Besuch im Frühjahr noch die Hoffnung nun bei der Visitation etwas nachholen zu können, so machte doch die gegenwärtige Lage auch diese Planungen zunichte. Unter Einhaltung der Coronaregeln konnte der Gemeinderat zumindest kurz die Besucher über ihr Engagement informieren. In der Gemeinde gibt es elf verschiedene Kleingruppen (u.a. Männerbibelkreis, Sonntagsbibelschule, Jugendband bis hin zur Cursillobewegung). In den Kleingruppen wird gesungen, gebetet und über den Glauben gesprochen. Die Gemeinde hat in der Christus König Kirche in Langenfeld eine Heimat gefunden und ist mit dem Standort sehr zufrieden. In der Coronazeit wurden Messangebote verdoppelt. Pfarrer Byeon Whan Cho und Diakon Petrus Shin arbeiten als Seelsorger für und in der Gemeinde.
Zum 50-jährigen Jubiläum standen folgende Leitgedanken im Mittelpunkt: Danksagung, Austausch, Läuterung, Teilhabe und Liebe. Diese Leitgedanken wurde in verschiedenen Aktionen umgesetzt: 580.000 Rosenkränze wurden zum Jubiläum gebetet, es gab eine Fotoausstellung „Retrospektive 50 Jahre“, die Bibel wurde komplett abgeschrieben, Kettengebete ins Leben gerufen und Benefizbasare veranstaltet.
Nach dem Gespräch mit dem Gemeinderat feierte Weihbischof Schwaderlapp mit der Gemeinde in der Christus König Kirche ein festliches Pontifikalamt, in dem auch drei Erwachsene getauft und gefirmt wurden. Jedes Jahr werden in der koreanischen Gemeinde 5-10 erwachsene Gläubige getauft.

 

 

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