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Liebe Schwestern und Brüder in der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln,

unser Kardinal und Erzbischof hat mir das Bischofsvikariat für die Internationale Katholische Seelsorge anvertraut. Dankbar für das Vertrauen freue ich mich auf die Begegnungen mit Ihnen. Als Sekretär von Kardinal Meisner und später als Generalvikar hatte ich immer wieder Gelegenheit, die Kirche in anderen Ländern der Welt zu erleben: Wie schön ist es, zu einer Weltkirche zu gehören! Wie schön ist es, dass es in der Kirche keine Ausländer gibt! Wie schön ist es, dass wir einander an unseren Reichtümern, die uns prägen, teilgeben können.

In der Vorfreude auf unsere Begegnungen verbleibe ich mit allen Segenswünschen

Ihr
+Dominikus Schwaderlapp

 

 

Kurzinformation: Die Aufgabenbereichen des Bischofsvikars Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp umfassen u.a. die Internationale Katholische Seelsorge (kurz: IKS). Rund 350.000 Katholiken anderer Muttersprachen leben in unserem Erzbistum. Viele von ihnen werden durch eigene Seelsorger begleitet. Dafür wurden im Erzbistum 43 muttersprachliche Gemeinden in 27 Sprachen und 10 Riten eingerichtet.

 

 

Aktuelle Pressebeiträge

 

 

 

 

 

 

Die Feier der Sakramente in Zeiten der Corona_Hinweise für Seelsorger-innen

Liebe Schwestern und Brüder in unseren Missionen und Gemeinden anderer Muttersprache!

Anbei erhalten Sie einen Text mit wichtigen Hinweisen unseres Generalvikars zur Feier der Sakramente in Zeiten des Corona-Virus. Ich bitte Sie, diese präzise zu beherzigen.

Zugleich möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen ein Zeichen meiner Nähe und Verbundenheit zu senden. Die Zeit ist bedrängend. Wieviele Menschen kämpfen darum, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen. Das öffentliche Leben erstarrt. Wir gehen auf Ostern zu, und viele Gläubige können die Sakramente nicht empfangen. Eine Ausnahme bildet die Beichte, denn sie wird nicht einer „öffentlichen Versammlung“ gespendet. Die entsprechenden Hinweise finden Sie im Text unseres Generalvikars.

Lassen wir uns durch diese Situation nicht aus der Fassung bringen. Wenn nicht wir, wer sonst weiß, dass wir in Gottes gütiger Hand geborgen sind. Strahlen wir diese Zuversicht in unserem Alltag aus. Unseren Mitmenschen und Anvertrauten geben wir damit Stärkung und Ermutigung. „Wer Mut zeigt, macht Mut“, sagt der selige Adolph Kolping. Mit Ihnen freue ich mich schon jetzt auf den Tag, an dem wir wieder froh gemeinsam und öffentlich Gott loben und danken können.

Gott vergelte Ihnen Ihre guten Dienste! Ich empfehle unser Erzbistum, besonders die Kranken, Leidenden und im Gesundheitswesen Tätigen, Ihrem Gebet. Ich verspreche Ihnen mein Gebet für Sie alle, aber auch für alle Ihre Angehörigen und Freunde in Ihren Heimatländern, wo die Situation z.T. viel bedrückender ist. Ich denke hier besonders an die immer noch schwierige Lage in Italien.

Gott segne und behüte Sie alle!
Ihr
+Dominikus Schwaderlapp

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Hirtenbrief des Erzbischofs

Liebe Schwester und Brüder!

Auch für uns Christen ist die Coronakrise eine besondere Herausforderung. Selbst in Kriegszeiten sind die Gottesdienste nicht ausgefallen, doch nun haben wir uns nach sehr ernsthaften Diskussionen dazu entschlossen, die körperlichen Versammlungen von Christen auszusetzen. Ich habe darauf hingewiesen, dass das nicht heißt, dass wir unser Glaubensleben einstellen, ganz im Gegenteil. Jeden Abend um 19.30 Uhr erinnern uns alle Glocken in den Kirchen des Erzbistums Köln daran, das gemeinsame tägliche Gebet zu verstärken für unsere Alten und Kranken, für die vielen Helferinnen und Helfer, die im Gesundheitswesen an vorderster Front stehen, aber auch für die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, dass sie besonnen und engagiert die richtigen Entscheidungen treffen, denn diese Entscheidungen werden zweifellos auch künftig nicht einfach sein.

Ich möchte aber zusätzlich auch daran erinnern, dass der Gottesdienst nur einer der drei Wesensvollzüge der Kirche ist. Den Gottesdienst kann man in extremen Situationen, wie jetzt, für eine gewisse Zeit aussetzen, oder, besser gesagt, in die Hauskirchen und ins persönliche Gebet verlegen. Aber den anderen Wesensvollzug, die Caritas oder Diakonie, darf man niemals aussetzen. Unsere Gemeinden sind nicht nur Gottesdienstgemeinden, sondern immer auch Caritasgemeinden und jeder getaufte Christ ist nicht nur zum Gottesdienst und zum Glaubensbekenntnis aufgefordert, sondern immer auch zur Caritas. Daher besteht die Caritas im Erzbistum Köln aus fast 2 Millionen Christinnen und Christen, von denen jetzt viele caritativ tätig werden können. Deswegen lade ich ausdrücklich dazu ein, gerade jetzt zu überlegen, wie wir im Erzbistum Köln die Caritas aktivieren können. Könnten nicht Firmlinge und Messdienerinnen und Messdiener zum Beispiel dabei helfen, dass die „Tafeln“ aufrechterhalten werden können, die jetzt schließen müssen, weil sie oft von Rentnern, also der Risikogruppe, unterhalten werden und weil Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Junge Leute, die nicht zur Risikogruppe gehören, könnten doch die Aufgabe übernehmen, das Essen bei den Geschäften abzuholen, zu sortieren und den Menschen, die darauf angewiesen sind, vor die Tür stellen. Unsere Jugendlichen kennen sich zudem gut in den sozialen Netzwerken aus und sind dort gut unterwegs. Es wäre großartig, wenn sie ihr Know-how den Gemeinden zur Verfügung stellen würden, um über Austausch Foren Hilfsangebote und hilfsbedürftige in Verbindung zu bringen. Aber auch andere in dieser Situation wichtige caritative Aktivitäten sollten überlegt werden, so könnte man zum Beispiel versuchen, den Kontakt mit älteren, einsamen Menschen aufzunehmen und ihnen soweit möglich behilflich zu sein, ohne ihnen dabei körperlich nahe kommen zu müssen. Bei alldem müssen natürlich alle bekannten Maßregeln streng beachtet werden, die Ansteckungen vermeiden. Auf diese Weise können Christen in unserer Gesellschaft dafür sorgen, dass es auch in Zeiten der Not menschlich warm bleibt und über allen verständlichen Sorgen das Licht der Hoffnung sichtbar bleibt.

Köln, den 19. März 2020

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

 

 

Coronavirus – Spanische Messen auf Youtube

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Die spanisch-sprechende Gemeinde in Düsseldorf lädt als erste muttersprachliche Gemeinde im Erzbistum Köln in diesen schweren Wochen aufgrund der Coronakrise zur Mitfeier der heiligen Messe via Internet ein. Die Gottesdienste werden in Ratingen gefeiert, Zelebrant ist der Leiter der spanischen Mission Düsseldorf, Pfarrer David Orlando Abril Correa. Folgende Termine stehen nun fest:

Sonntag, 22. März um 12.00 Uhr

Sonntag, 29. März um 12.00 Uhr

Sonntag, 05. April um 12.00 Uhr

Zu Mitfeier wählen Sie bitte den YouTube Kanal: ApostelHaus Ratingen
Link: Hier klicken

Wir danken der spanischen Mission in Düsseldorf ganz herzlich, dass auf diesem Wege die Mitfeier der heiligen Messe auf Spanisch im Erzbistum Köln ermöglicht wird.

 

 

Sehr geehrte Priester und Diakone, sehr geehrte Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten, sehr geehrte Damen und Herren im kirchlichen Dienst,

am vergangenen Samstag sind Sie alle mit der schwerwiegenden Entscheidung konfrontiert worden, dass im Erzbistum Köln bis zum Karfreitag, 10. April 2020, alle öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt werden. Mit diesem außergewöhnlichen und in dieser Form einmaligen Schritt haben wir im Erzbistum Köln auf die dynamische Entwicklung in Bezug auf die Ausbreitung des Corona-Virus sowie auf die Vorgaben der Landesregierung und der kommunalen Behörden reagiert. Aufgrund der Kurzfristigkeit der notwendig gewordenen Entscheidung am Samstag konnte ich Ihnen die Hintergründe und Konsequenzen bisher nicht darlegen, so dass ich mich heute nochmals an Sie wende.

Um die Menschen vor der wachsenden Bedrohung durch das Corona-Virus zu schützen und das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu bewahren, haben die staatlichen Stellen vielfältige Einschränkungen des öffentlichen Lebens erlassen. Die Entscheidung, die Gottesdienste in unserem Erzbistum auszusetzen, ist eine Maßnahme, die ich mir bis vor Kurzem nicht hätte vorstellen können. Sie trifft mich zutiefst in meinem priesterlichen Selbstverständnis, ist jedoch angesichts der Verantwortung, die wir als Kirche für die Gesellschaft und das Gemeinwohl tragen, unumgänglich. Sie gilt für alle öffentlichen Gottesdienste im Erzbistum Köln bis zum 10. April 2020 und ist von den leitenden Pfarrern und Kirchenrektoren umzusetzen. Bis zum 1. Mai 2020 werden zudem alle Erstkommunionfeiern, Firmungen und bischöflichen Visitationen ausgesetzt. Alle Fristen gelten vorbehaltlich weiterer Verlängerungen, da auch die Kommunen bisher sehr unterschiedlich reagieren.

Bitte beachten Sie die gesonderten erscheinenden liturgischen Hinweise für den Umgang mit Taufen und Trauungen, seelsorglichen Gesprächen und Beichte, Krankensalbung und Krankenkommunion sowie Beerdigungen.

„Freude und Hoffnung, Bedrängnis und Trauer der Menschen von heute … sind zugleich auch Freude und Hoffnung, Trauer und Bedrängnis der Jünger Christi“, so die Pastoralkonstitution Gaudium et Spes des II. Vatikanums. In dieser schweren Stunde spüren wir schmerzlich die Bedrängnis und wollen doch in Werken tätiger Nächstenliebe und Solidarität ein Zeichen der Hoffnung sein. Dazu erflehen wir den Beistand Gottes und bitten um seinen Schutz und Segen. Als äußeres Zeichen der bleibenden Gebetsgemeinschaft ordne ich an, dass bis zum Gründonnerstag in allen Kirchen im Erzbistum Köln täglich um 19.30 Uhr die Glocken geläutet werden, um alle Gläubigen und alle Menschen guten Willens zu einem gemeinsamen Gebet für die von dieser bisher ungekannten Ausnahmesituation Betroffenen einzuladen. Gerne empfehle ich dafür das älteste Mariengebet Unter deinen Schutz und Schirm.

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin, verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren. O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne.

Im Gebet verbunden verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr. Markus Hofmann
Generalvikar

 

 

Schwaderlapp: Wo der Glaube lebendiger als in deutschsprachigen Gemeinden ist

Weihbischof Dominikus Schwaderlapp sieht in fremdsprachigen Gemeinden Chancen für den deutschen Katholizismus.

Zum Artikel

 

 

Erzbistum Köln. Das Erzbistum Köln stellt die Feier von öffentlichen Gottesdiensten ab Sonntag, 15. März, an allen Orten auf seinem Gebiet ein.

Die Regelung gilt bis Karfreitag, 10. April und entspricht einem Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Die Gläubigen sind gebeten, Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Eine Übersicht ist auf unserer Internetseite www.erzbistum-koeln.de zu finden. In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Erzbistum Köln insofern die „schwerwiegenden Gründe“, unter denen die Sonntagspflicht ausgesetzt ist. Die private Zelebration der Priester bleibt unverändert erlaubt und ist gegenwärtig als stellvertretender Vollzug besonders empfohlen. Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben; hierbei sind in jedem Falle die jeweils geltenden amtlichen Verfügungen (z.B. Versammlungsbeschränkungen oder -verbote) maßgeblich. Die Spendung der Hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise. In den kommenden Wochen überträgt DOMRADIO.DE (www.domradio.de) jeden Abend um 18 Uhr das Rosenkranzgebet und um 18.30 Uhr die Abendmesse aus dem Kölner Dom. An den Sonntagen wird die Heilige Messe um 10 Uhr, an allen Werktagen um 8 Uhr morgens übertragen. Weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus im Erzbistum Köln auf www.erzbistum-koeln.de 

 

Gebet von Weihbischof Dominikus Schwaderlapp
Beten in Zeiten des Corona Virus


Herr, Jesus Christus, unsere Herzen sind unruhig und aufgewühlt. Wir kennen Krankheiten aller Art, manchmal bilden wir uns ein, sie im Griff zu haben, ihrer Herr zu sein. Dass das eine Illusion ist, zeigt uns dieser „Corona Virus". Er ist tausendfach kleiner als wir selbst und doch gefährdet er Menschen, besonders die Schwachen. Er bringt all unser Planen durcheinander, lähmt den Alltag und erfüllt viele mit Angst. Besonders die Zahl der Erkrankten bereitet uns Sorgen.
Herr, zeige den Kranken dein stärkendes Angesicht - an welcher Krankheit sie auch immer leiden.
Steh den Arzten und Forschern, den Pflegekräften und Rettungsdiensten bei. Segne ihre Bemühungen und vergelte ihnen ihre guten Dienste!
Uns alle aber bewahre vor Angst oder gar Panik! Du bist unser Halt. Wir sind und bleiben in dir geborgen. Nie hast du uns im Stich gelassen, und du wirst uns auch beistehen, diese Krise zu bestehen. Du hast uns Verstand zu verantwortetem Handeln geschenkt. Sorge, dass uns unsere Ängste nicht fesseln, sondern öffne unsere Herzen, dass wir einander nicht alleine lassen, sondern schützen und beistehen. Schenke uns ein Herz, das erfüllt ist von Vertrauen und Hoffnung auf Dich. Heilige Maria, Muttergottes, Heil der Kranken, bitte für uns!
AMEN

 

 

Visitation der melkitischen Gemeinde in Wuppertal am 1. März 2020

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Am ersten Fastensonntag visitierte Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp mit seinem Referenten für Internationale Katholische Seelsorge, Ingbert Mühe, die melkitische Gemeinde in Wuppertal, die von Pfarrer Mayas Abboud geleitet wird. Mit der Visitation bezog die Gemeinde auch einen neuen Gottesdienstort, zukünftig werden die hl. Messen an jedem ersten Sonntag im Monat um 14.00 Uhr in der Kirche St. Bonifatius im Wuppertaler Westen gefeiert. Nach einem Treffen mit dem Gemeinderat wurde die heilige Messen im Ritus der Göttlichen Liturgie des Heiligen Johannes Chrysostomus zelebriert, eine Begegnung mit der ganzen Gemeinde stand am Ende der Visitation. Die melkitisch griechisch-katholische Kirche ist eine Rituskirche und gehört zu den katholischen Ostkirchen. Weltweit gibt es 1,6 Millionen Gläubige, die Liturgiesprache ist arabisch. Ihre Gläubigen sehen sich als direkte geistliche Nachkommen der ersten christlichen Gemeinden aus Jerusalem und Galiläa. In Deutschland betreut Pfarrer Mayas Abboud zahlreiche Gemeinden in verschiedenen Bistümern – große Gemeinden findet man in Wiesbaden, Regensburg und Wuppertal. Die Gemeinden wachsen durch die Zuwanderung von Flüchtlingen, vor allem aus Syrien. Im Rahmen der Visitation erzählten einzelne Mitglieder der Gemeinde auf welch schwierigen und gefährlichen Wegen sie nach Deutschland gekommen sind, außerdem berichteten sie über die angespannte Lage der Christen in ihrer Heimat.

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Weihbischof besucht maronitische Gemeinde Einsetzungsworte der Wandlung in Aramäisch

DERENDORF. Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp visitierte die maronitische Seelsorgestelle in Düsseldorf. Er ist Bischofsvikar der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln und wurde begleitet von seinem Referenten Ingbert Mühe. Als einzige Ostkirche hat die im Nahen Osten beheimatete maronitische Kirche nie ihre traditionelle Gemeinschaft mit Rom gebrochen. Die Maroniten glauben an die katholische Kirchenlehre mit dem Papst als Kirchenoberhaupt. Unterschiede gibt es nur im eigenen Kirchenrecht und der aramäisch-antiochenischen Liturgie. In dieser werden die Einsetzungsworte der Wandlung in Aramäisch gesprochen - jener Sprache, die Jesus selbst nutzte. Darauf wies der Leiter der Seelsorgestelle, Pater Gabý Geagea, bei der im Rahmen der Visitation gemeinsam begangenen Messe hin. Regelmäßig feiert die maronitische Gemeinde in der Landeshauptstadt am ersten Sonntag im Monat ab 12.30 Uhr Gottesdienst in St. Lukas an der Hugo-Viehoff-Straße im Stadtteil Derendorf. Ausnahmen sind nur die Ferienmonate Juli und August. RM

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Quelle: www kirchenzeitung-koeln.de, Ausgabe 50/19, 13. Dezember 2019

 

Besuch des Chores der Universität Medellin im Kölner Dom am 2. Advent, 8.12.2019

In der abendlichen Vesper am Hohen Dom sangen am Abend des 2. Advent zwei Chöre: die Domkantorei Köln unter der Leitung von Winfried Krane und der Universitätschor aus Medellin in Kolumbien. Der Chor war auf Einladung des Leiters der italienischen Mission Moers (Bistum Münster), Padre Don Leon, selbst aus Medellin, nach Deutschland gekommen. Padre Leon hat im vergangenen halben Jahr nahezu alle Vertretungen der vakanten Stelle in der spanischen Mission in Köln und Bonn übernommen. So kam der Kontakt zur IKS im Erzbistum Köln zustande. Die IKS bemühte sich die Anfrage von Padre Leon zu erfüllen, dass „sein“ Chor im Kölner Dom singen könnte. Die Kolumbianer wechselten sich mit der Domkantorei ab. Die Mitglieder waren überwältigt vom Kölner Dom. Generalvikar Msgr. Dr. Markus Hofmann hatte den Chor in spanischer Sprache begrüßt und nahm sich nach der Vesper auch die Zeit für eine kurze Begegnung. Der Chor wird auch das Weihnachtsfest in Deutschland feiern und in den kommenden Wochen in den Missionen zu hören sein. (z.B. am Sonntag 29.12. in der spanischen Mission Düsseldorf).

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Visitation der spanischen Mission, Düsseldorf am Sonntag, 8. Dezember 2019, 2. Advent

Am 2. Advent visitierte Weihbischof Dr. Schwaderlapp, Bischofsvikar der IKS im Erzbistum Köln, mit seinem Referenten, Ingbert Mühe, die spanische Mission in Düsseldorf. Neben Düsseldorf feiert der Leiter der Mission, Pfarrer David Orlando Abril Correa, die Sonntagsmessen noch in Neuss und Grevenbroich. Am Sonntag waren alle Mitglieder der Mission nach Düsseldorf gekommen, um in der Kirche, St. Adolfus, gemeinsam mit dem Weihbischof die hl. Messe zu feiern. Vor der hl. Messe hatte es eine Begegnung mit dem Gemeinderat gegeben. Der Gemeinderat stellte die Gemeinde ein wenig vor, die meisten Gemeindemitglieder kommen aus Kolumbien, gefolgt von Mexiko und Spanien. Alle sind sehr glücklich in der Mission die eigene Sprache, den Glauben und die Kultur zu feiern und sich auszutauschen und zu stärken. Die Probleme der Kirche in Deutschland werden hier kaum zur Kenntnis genommen. Pfarrer Abril wird im Gemeindeleben sehr vom Sekretär, Herrn Andres Cornejo, unterstützt. Cornejo wird im kommenden Jahr zum ständigen Diakon geweiht. Zur heiligen Messe waren über 200 Gläubige aus dem gesamten Norden des Erzbistums ausgereist. Nach der heiligen Messe wurde im Pfarrsaal der Gemeinde zusammen gefeiert. Einzelne Gruppen der Gemeinde tanzten und stellten sich den Gästen vor. Eine fröhliche Stimmung im Advent. Eine lebendige Gemeinde !

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Adventsfeier der philippinischen Gemeinde Köln am 1. Dezember 2019

Am Abend des ersten Advent traf sich die philippinische Gemeinde im Pfarrsaal der Kirche St. Michael zu ihrer Adventsfeier. Zuvor hatte Die Gemeinde mit Pater Rudolf Holzgartner SVD, dem ehemaligen Leiter der philippinischen Seelsorgestelle, die heilige Messe gefeiert. Viele Kinder freuten sich bei der Adventsfeier auf den Besuch des Nikolaus und empfingen aus seinem Geschenkesack Süßigkeiten. Neben dem Besuch des Nikolaus stand eine Tombola, zahlreiche musikalische Präsentationen und Tanzeinlagen auf dem Programm. Der Leiter der Seelsorgestelle, Pater Rodel Liguid SVD, sein Vorgänger Pater Holzgartner und der Referent der IKS, Ingbert Mühe sprachen zu den vielen Gemeindemitgliedern kurze Grußworte. Es war ein festlicher und fröhlicher Abend.

 

 

Willkommensfest der italienischen Mission für die Nachbarn am 1. Advent 2019

Nach dem Umzug der italienischen Mission von der Ursulagartenstraße in die Thieboldsgasse sind nun alle Büros und Arbeitsräume eingerichtet. Grund für die engagierten Mitarbeiter die „neuen“ Nachbarn einzuladen, um sich vorzustellen. Am Nachmittag des ersten Advents kamen auch ein paar Nachbarn, um zu sehen, wer in den kommenden zwei Jahren in der Thieboldsgasse arbeiten wird. Der Leiter der Mission, Pater Adam Nyk begrüßte mit seinem Team die Nachbarn und warb um Verständnis, wenn es mal in Zukunft ein wenig lauter werden sollte. Das Haus in der Thieboldsgasse dient der italienischen Mission als Ausweichquartier für das Stammhaus in der Ursulagartenstraße. Dieses wird in den kommenden Jahren nach dem Abriss neu errichtet. Die drei Salesianerpater der Mission fühlen sich aber nach eigenen Angaben in ihrer neuen Heimat unweit des Neumarktes schon jetzt sehr wohl.

 

 

Visitation der maronitischen Gemeinde in St. Lukas / Düsseldorf am 1. Advent 2019

Unter den nichtlateinischen (östlichen) katholischen Kirchen, stellt die maronitischen Kirche eine Ausnahme in dem Sinne dar, dass sie als einzige Ostkirche ihre traditionelle Gemeinschaft mit Rom nie gebrochen hat. Die Maroniten glauben an die katholische Kirchenlehre (Dogma) mit dem Papst als oberstes Kirchenoberhaupt. Die maronitische Kirche unterscheidet von der katholischen nur durch ihr eigenes Kirchenrecht und durch ihre eigene aramäisch-antiochenische Liturgie. Der Name leitet sich vom Heiligen Maroun ab. Er lebte im fünften Jahrhundert als einsiedelnder Mönch in der Bergregion nahe der Stadt Aleppo, welche heute im syrischen Staatsgebiet liegt. Maroun hatte weder die Absicht eine Kirche zu gründen noch deren Oberhaupt zu sein. Er schuf eine spirituelle Schule, die auf dem spirituellen asketischen Leben in der Natur basierte, und Hitze und Sturm widerstand, dieses Leben prägte mehrere Einsiedler seiner Zeit. (Quelle Maronitenmission Deutschland) Im Libanon sind ca. 40 % der Einwohner Christen, von diesen sind etwa 80 % katholisch.
Die maronitische Gemeinde in Düsseldorf feiert in der Regel am ersten Sonntag in einem Monat die heilige Messe in der Kirche St. Lukas in Düsseldorf. Die Gläubigen kommen aus Düsseldorf, Köln, Oberhausen, Bochum und Gelsenkirchen. Es gibt in der Gemeinde wenig neue Flüchtlinge, viele sind schon jahrelang in Deutschland – viele schon in der zweiten Generation. Die meisten Gemeindemitglieder sind auch in deutschen Kirchengemeinden integriert (z.B. als Messdiener). Die Feier der Liturgie einmal im Monat gibt den Gläubigen ein Gefühl von zu Hause.
Der Bischofsvikar der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln, Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, besuchte mit seinem Referenten, Ingbert Mühe, die Gemeinde am ersten Advent 2019. Nach einem Treffen mit dem Gemeinderat feierte der Leiter der Seelsorgestelle, Pater Gabý Geagea, mit den Gläubigen die heilige Messe im maronitischen Ritus, Weihbischof Schwaderlapp predigte zu den etwa 100 Gläubigen. Nach der heiligen Messe gab es im Pfarrheim von St. Lukas eine Begegnung mit der Gemeinde.

 

 

Auf den Spuren von Kirche und Kultur im Südwesten - Bildungsfahrt der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln

KÖLN. Die Städte Stuttgart, Ulm, Maulbronn und Speyer waren das Ziel der diesjährigen Bildungsfahrt der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln (IKS). Die Reise führte die rund 50 Priester, Schwestern und pastoralen Kräfte etwa zum Ulmer Münster, zur ehemaligen Zisterzienserabtei Maulbronn sowie ins Mercedes-Museum. In Stuttgart informierten sich die Teilnehmer auch über den Bau des neuen Hauptbahnhofes ´Stuttgart 21´ (Foto) und über die Betriebsseelsorge. Zudem gab es ein Treffen mit der muttersprachlichen Seelsorge im Bistum Rottenburg-Stuttgart. Am letzten Tag feierte die Gemeinschaft mit dem Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, eine Messe im Dom zu Speyer. Nach einem kleinen Orgelkonzert endete die Reise mit einem Besuch am Grab von Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl. (Foto: IKS)
Quelle: www kirchenzeitung-koeln.de, 8. November 2019. 1 Ausgabe 45/19, S9.

 

 

Bildungsfahrt der Internationalen Katholischen Seelsorge im Erzbistum Köln vom 21. – 24. Oktober 2019

Die diesjährige Bildungsfahrt der Priester, Schwestern und pastoralen Kräfte führte die knapp 50 Teilnehmer in diesem Jahr nach Stuttgart, Ulm, Maulbronn und Speyer. Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp und sein Referent Ingbert Mühe begleiteten die Gruppe. Dabei wurden bekannte Sehenswürdigkeiten Südwestdeutschlands besichtigt: das weltberühmte ehemalige Zisterzienserkloster Maulbronn, heute Weltkulturerbe, das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161m), das barocke Schloss Ludwigsburg und das faszinierende Mercedesmuseum. In Stuttgart informierten sich die Teilnehmer der Fahrt auch über den Bau des neuen Hauptbahnhofes „Stuttgart 21“, zudem gab es ein Treffen mit der muttersprachlichen Seelsorge im Bistum Rottenburg-Stuttgart, mit Weihbischof Matthäus Karrer und der Referentin Theresa Kucher, auch die heilige Messe wurde zusammen gefeiert. Das Bistum Rottenburg-Stuttgart lud auch zum Abschlussabend ein. Einen sehr geselligen Abend erlebten die Mitreisenden in einem typischen Stuttgarter Besengasthof der Weinbaufamilie Zaiß. Am letzten Tag feierten die mitfahrenden Priester mit dem Bischofsvikar der IKS, Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, die heilige Messe im Dom zu Speyer. Nach der hl. Messe führte der Domkantor von Speyer, Joachim Weller, durch den Dom und gab den Besuchern noch ein kleines Orgelkonzert. Ein Besuch am Grab von Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl stand am Ende der Reise.

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